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  • Silvia Kühnel: Lieber Claus, habe schon mal vor einigen Jahren geschrieben, weil ich die Idee mit der Kunstfigur gut finde. Ein frohes Fest und ein gutes neues Jahr und viel Freude mit dem Stipendium. Silvia (Buchhändlerin in Dortmund)
  • irisnebel: klasse! gratuliere! musst du ne gegenleistung bringen? als stadtschreiber z.b.?
  • nadine schmid: Ich habe mit Thien an der Uni Koeln studiert. Wir ware zeitweise befreundet, aber ich hatte wenig verstaendnis fuer seinen ‘Mangel’ am akademischen Streben und habe, trotz meiner Anerkennung seines Talents, sein Lebensziel, aus seiner Dichtung etwas zu machen, als...
  • bersarin: Es muß natürlich, entdecke ich beim zweiten Lesen, Monika Rinck heißen. Ich kann mir Namen nie merken.
  • Aléa Torik: Ja, Bersarin, seinerzeit hat‘s ziemlich gut funktioniert: es war Literatur und die Leute waren mittendrin. Manche, ohne es zu merken. Manche haben hinterher zufrieden gelächelt, weil sie bei etwas Neuem mitgemacht haben. Oder weil sie selbst zu einer Art literarischer Figur dadurch...
  • bersarin: Literarisches Bloggen, liebe Aléa Torik, funktioniert durchaus. Freilich nur bei den wenigsten. Das meiste, was geschrieben wird, stammt aus dem Klein-Klein der Halbgarküchen, ist Poesiealbumsprosa von Minderleistern, Befindlichkeitsscheiße ohne Form. Ich schreibe dahingehend und als...
  • Aléa Torik: Never ride a dead horse – das hätte auch als Überschrift dieses Beitrags herhalten können. Gestern Nacht bin ich mit dem Rad 35 km durch das ausgestorbene Berlin gefahren, bis weit jenseits der Stadtgrenze. Da ich ziemlich kaputt war, konnte ich dabei nichts denken, aber wenn...
  • Norbert W. Schlinkert: Liebe Aléa, Du hast überschüssige Energie!? Da werden Dich viele drum beneiden, umso besser also, wenn sie in etwas fließt, was Sinn zu machen verspricht. Was soll man also dazu sagen? Ich sage: Es lebe die Literatur! Und Gratulation natürlich zum vollzogenen Ausstieg aus...
  • Aléa Torik: Lieber Norbert, verflixt, hab‘ ich schon wieder Recht? Ich kann sagen, was ich will, ich habe immer recht. Dabei schrieb ich das eigentlich, um zu provozieren. Entweder lässt sich keiner provozieren oder die Provokation im Netz ist so allgegenwärtig, dass man zu ganz anderen Kalibern...
  • Norbert W. Schlinkert: Liebe Aléa, da triffst Du mal wieder den Nagel auf den Kopf wie die Faust das Auge: fiktional und ein Sein als solches hat ein literarisches Blog zu sein und nicht einfach noch ein weiterer Mitspieler auf dem Markt- und Kampfplatz realer Eitelkeiten. Als Schriftsteller:in...
  • Aléa Torik: Liebe Miss Lingen, bitte entschuldigen Sie die kleine Verspätung meiner Antwort. Ich war auf anderen Schlachtfeldern unterwegs. Sie haben absolut recht, es ist viel zu komplex. Dabei darf ich mir zugutehalten, es deutlich vereinfacht zu haben. Denn im Original – wenn wir uns darauf...
  • Miss Lingen: Obwohl, wie Sie wissen, ich hier mit Sympathie lese, frage ich doch: ist das nicht alles ein wenig zu komplex?
  • Aléa Torik: Dann bin ich gespannt, was du von dem Essay hältst.
  • Norbert W. Schlinkert: Liebe Aléa, die Idee des freiwilligen Ablebens um des Erfolges willen stand ja schon einmal im Raum, aber das nur zu machen, um ausgerechnet auf meine Leseliste zu kommem, nee, da hast Du recht, das wäre schon sehr übertrieben! http://www.litblogs.net/hue...
  • Aléa Torik: Lieber holio, ganz verstehen kann ich die Ottos und Ottisten ja tatsächlich nicht. Vielleicht ist das so, dass Otto und Otta, was ihr Leseverhalten betrifft, auch nicht ganz schlau aus sich werden. Sie greifen immer nur nach dem, wonach auch die anderen greifen. Das zeichnet die...
  • Aléa Torik: Lieber Norbert, man ist ja einiges gewöhnt bei den Autoren. Was die alles tun, um gelesen zu werden, beispielsweise das Schreiben seltsamer Bücher. Ich fände es allerdings doch etwas übertrieben, wenn sich ein Autor nach dem Schreiben seines Buchs sogleich aus dem Leben verabschiedet:...
  • holio: Traurig ist das in der Tat. Und so ganz zu verstehen auch nicht. Im Geräusch des Werdens war der Anknüpfungspunkt für Otto Normalleser ja da. Und die Bălkanexotik ist auch rezipiert und rezensiert worden. Die Sprache ist einfach, der Plot verständlich, erinnere die Szene mit dem blinden...
  • Norbert W. Schlinkert: Liebe Aléa, noch habe ich Deinen Essay ja nicht gelesen – kommt aber noch! Bin gespannt wie ein Flitzebogen! Und was meine durch eigenes Lesen hervorgerufene Belebung von Texten inzwischen leiblich von uns gegangener Autor:inn:en angeht, so ist es nicht Trost, den ich da...
  • Aléa Torik: Lieber holio, Sie haben recht, die Politik lassen wir hier außen vor. Richtig glücklich bin ja auch nicht mit dem Etikett der Postmoderne. Aber irgendwie müssen wir es ja benennen. Sagen wir Transmoderne. Die wesentliche Information ist allerdings angekommen, schon lange: dass Sie...
  • Aléa Torik: Lieber Norbert, fein, dass ich dich zum Assoziieren bringe. Dass steter Tropfen den Stein höhlt, habe ich bisweilen schon gehört. Aber hat mal jemand gefragt, was mit all den ausgehöhlten Steinen anzufangen ist? Wozu Steine höhlen? Was Cărtărescu betrifft, ich habe es in dem Essay...

  • 15 Oktober 2015

    Ende und Anfang

    Wie in Aléas Ich korrespondieren auch bei dem begleitenden Blog der Anfang und das Ende miteinander. So wie es anspruchsvoll sein kann, aus dem Nichts heraus einen Anfang zu finden, ist es mitunter schwierig, dem Spuk ein Ende zu bereiten.

    Ich werde – von Veranstaltungsankündigungen und Hinweisen in eigener Sache abgesehen – mit dem Bloggen aufhören, weil ich nicht glaube, dass diese Tätigkeit eine literarische ist. Vielmehr glaube ich nicht, dass es eine neue literarische Form ist. Ich habe das bereits mehrfach gesagt, dass ich das Neue nicht erkenne, das genuin literarische. Weder was die Literatur, noch was die Literaturkritik angeht. Wir haben im Netz eine andere, subjektivere Literaturkritik. Was nicht per se schlecht ist. Im Netz geht es häufig darum, was ein Buch mit dem Leser gemacht hat, nicht darum, was es überhaupt macht. Das aber ist es, was mich vorrangig interessiert. Und so wie ich keine Bücher von Autoren lesen will, die etwas verarbeiten müssen – die sollen gefälligst eine Therapie machen oder sich einen Job suchen: da können sie den ganzen Tag etwas verarbeiten – so will ich auch keine Rezensionen von Lesern lesen, mit denen die Bücher etwas gemacht haben: das einzige, was ein Buch mit einem macht, ist, dass man auf der Couch liegt und liest. Das ist der eigentliche Skandal der Literatur, dass einer da sitzt oder liegt und scheinbar nichts tut.

    Die Literaturkritik, wie wir sie aus den vergangenen Jahrzehnten kennen, verändert sich: auch in der FAZ und der ZEIT werden inzwischen sehr häufig, statt fundierter Urteile, lediglich Geschmacksurteile verkündet. Der Kritiker scheint nur noch eine Art Konsument zu sein. Ich sehe keine Verbesserung der Literaturkritik im Netz, aber eine Verbloggung derselben im Feuilleton. Ich will nicht arrogant sein. Ich will lediglich sagen, dass ich mich nicht für Literaturkritik interessiere. Sondern für Literatur. Mich interessiert nur das Buch und sein Personal, nicht der Autor und auch nicht der Leser.

    Ich höre also mit dem Bloggen auf. Eigentlich habe ich das schon getan. Ich habe es nur noch nicht vollzogen, weil ich nichts hatte, um es zu ersetzen. Und etwas einfach aufzugeben ist nicht meine Sache, weil das Aufgegebene damit auch entwertet wird. Zufälligerweise hat sich nun eine Option ergeben, die überschüssigen Energien zu verwandeln. Ich werde etwas anderes machen. Etwas Sinnvolles. Noch sinnvoller oder noch sinnloser als dies hier je gewesen ist, nämlich: tell! Hier gibt’s einen ersten Ausblick. Wer mag, trage sich in den Newsletter ein. Und wer nicht mag, der mag möglicherweise etwas anderes. Selbstdenkende freie Geister sind mir die liebsten.

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.





    24 März 2015

    „Aléas Ich“ auf Bausparbuddhajägerzaun

    Endlich mal jemand, der sich über meinen Roman ärgert. Ich ärgere mich ja auch dauernd. Zum Beispiel habe ich mir vor einigen Wochen in den Finger geschnitten, genau an der Stelle der Fingerkuppe unter der auf der Tastatur mein Lieblingsbuchstabe liegt. Da war wochenlang Essig mit Schreiben! Von wegen Depression: Ohne meinen Lieblingsbuchstaben kann ich kaum ein Wort schreiben. Und gerade ist der eigene Ärger verraucht und der Finger wieder heil, kommt der Ärger der anderen, hier.

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.





    26 Oktober 2014

    Zu ‘Das Geräusch des Werdens’: „Großartig wie eindrücklich die Autorin ihre Figurenwelten zum Leben erweckt“

    Ich habe einen Brief bekommen, wie die meisten Briefe heutzutage als Mail verkleidet, in dem Katja und Laura von aboutsomething auf ihre Besprechung meines ersten Romans hinweisen. Beide waren von Aléas Ich ja geradezu begeistert. Auch hier, so schrieben sie, seien sie „wieder sehr beeindruckt von Ihrer Erzählkunst. Mich fasziniert ihr Gefühl für menschliches Befinden, für verschiedene Persönlichkeiten und Ihre Fähigkeit Ihren Figuren diese Glaubhaftigkeit und große Charaktertiefe zu verleihen, die weder anstrengend noch bemüht wirkt. Obwohl Sie so viele Handlungsfäden und Menschenleben verknüpfen, rutschen Sie Ihnen beim Erzählen nie aus der Hand, alles fügt sich zusammen. … Ein ganz tolles Leseerlebnis.“ Der Brief schloss mit den Worten: „Wir wünschen Ihnen, dass diejenigen Leser sie entdecken, die ein Gefühl für Erzählkunst und besondere Bücher haben – abseits vom immer gleichen literaturbetrieberprobten Einerlei.“ Genau das wünsche ich mir ebenfalls.

    Hier findet sich der ganze Artikel.

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.





    07 Oktober 2014

    „Schlecht schreiben können einige, schlecht lesen leider viele.“

    „Fast könnte man zudem sagen, unter dem Diktat des Gängigen verlieren die Menschen ihre Lesekompetenz. Wer hält heute noch einen Proust, einen Joyce, einen Foster Wallace durch? Gefällig muß es sein, realistisch muß es sein. Die eigene Lebenswelt muß es abbilden. Schlecht schreiben können einige, schlecht lesen leider viele.“ Das sind leider nicht meine Formulierungen. Immerhin decken sie sich mit meinen Ansichten. Die Zeit, da man allen Ernstes behaupten konnte, dass lesen bilde, ist definitiv vorüber. Lesen unterhält mitunter nicht einmal mehr, es lenkt lediglich noch ab. Und wenn es ganz schlecht läuft, weiß man nicht einmal mehr, wovon es ablenkt. Hierher kommt’s.

     

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.





    05 Oktober 2014

    Schneller

    Wenn man feststellt, dass etwas auch schneller gehen könnte, hat man erstaunlicherweise die Zeit nicht mehr, um es langsamer zu machen.

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.





    04 Juli 2014

    Ich würde es gern vermeiden, etwas zum Bachmannwettbewerb zu schreiben, weil darüber viel zu viel geschrieben wird

     

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.





    25 Juni 2014

    „ … wie ein versierter Übersetzer zwar dubitativ, weil anspruchsvoll, und dennoch – paradox genug! – sicheren Schrittes verfahren soll …“

    Meine Beschreibung der Tage in Bukarest und des dortigen Übersetzerkolloquiums ist ja bereits online. Jetzt ist auch die von Professor Horatio G. Decuble allgemein zugänglich, die mit der einer sehr treffenden Beschreibung aufwartet, die ich so gar nicht hätte formulieren können, dass  Aléas Ich eine „Kombinatorik von historiographischer Metafiktion und psychologischem Hyperrealismus“ ist.

    Hier also der Bericht mit vielen Fotos von den acht ÜbersetzerInnen, Alexandru Al. Şahighian und Gabriel H. Decuble, von dem nicht nur der Text, sondern  auch die Fotos stammen. Wie allerdings, fragt man sich, können die Fotos von Horatio Decuble stammen, wenn er selbst auf den Bildern zu sehen ist? Da stimmt doch was nicht! Das sind wahrscheinlich die Rätsel der Metafiktion. Oder die des Lebens: Denn es ist doch kaum ein Tag dabei, wo man nicht denkt, dass da irgendwas nicht stimmt und es wieder mal nicht so läuft wie es laufen könnte. Möglicherweise aber ist das ein untrügliches Kennzeichen des Lebens, dass es nicht so läuft wie es laufen könnte.  Und wenn es dann endlich doch so läuft: dann weiß man, dass man tot ist.

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.





    15 Juni 2014

    Encyclopädia Britannica: “One of the strangest novels of 2013 was ‘Aléas Ich’ … ”

    Von den etwa 70.000 belletristischen Neuerscheinungen pro Jahr in Deutschland kommen weniger als ein Dutzend in die Übersicht der Encyclopädia Britannica. Das sind in diesem Jahr: Daniel Kehlmann mit F, Sven Regner mit Magical Mystery, Helene Hegemann mit Jage zwei Tiger, Uwe Timm mit Vogelweide, Terézia Mora mit Das Ungeheuer, Reinhard Jirgl mit Nichts von euch auf Erden, Thomas Glavinic mit Das grössere Wunder, Clemens Meyer mit Im Stein. Und Aléa Torik mit Aléas Ich: One of the strangest novels of 2013 was Aléas Ich … ”, hier oder hier.

    Sehe ich richtig, dass mein Buch das einzige der genannten ist, das über die Rezensionen hinaus nahezu keinerlei Aufmerksamkeit errungen hat? Obwohl keins, wenn ich richtig sehe, der hier genannten Bücher eine solch Euphorie hervorgerufen hat, wie das meine – Jirgl und Meyer muss ich vielleicht ausnehmen – . Meyer muss ich da rausnehmen: gerade der hat ja richtige Groupies. Man wundert sich aber dennoch. Man wundert sich nicht nur, man fragt sich, woran das liegt und man fragt sich nicht nur, woran das liegt, man ärgert sich auch. Und man ärgert sich nicht nur.

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.





    08 Mai 2014

    Noch nicht die Welt selbst. Aber immerhin das Tor zur ihr: Hamburg nämlich!

    Am Montag der kommenden Woche bin ich in Hamburg. Hamburg, habe ich gelesen, ist das Tor zu Welt. Eine Welt, die ich zu großen Teilen nicht kennenlernen werde, da sich meine Reisetätigkeit in Grenzen hält. Immerhin werde ich das Tor zur Welt kennenlernen. Nicht alle Tore, Hamburg hat 1,7 Million Einwohner, aber den einen oder anderen Tor werde ich kennenlernen, wenn er denn am kommenden Montag in‘s Literaturhaus kommt, wo ich, auf Einladung des Literaturzentrums  aus meinem aktuellen Roman lese und mit Alexander Häusser diskutiere. Oder randaliere. Je nachdem. Es geht um 19.30 Uhr los. So steht’s hier geschrieben. Und da ich nicht selbst kommen kann – Termine, Termine, Termine – schicke ich den Schauspieler, der behauptet, ich zu sein.

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.





    23 Januar 2014

    Interview mit Aléa Torik. In dem es ums Netz geht. Um jenes Netz, von dem Sascha Lobo meint, es sei „kaputt“ und Evgeny Morozov ihm empfiehlt, sich beim Nachdenken darüber mal ein bisschen mehr anzustrengen

    Die Artikel von Lobo und Morozov finden Sie irgendwo im kaputten Netz, das Interview mit mir, – eingeleitet mit diesen Worten: „Ich bemerkte wie sehr Blog und Roman zusammengehören und verlor mich in der Sprache, der Konstruktion, den Figuren, Aléas Gedanken und Erleben, ihren Reflektionen über ihr Leben, das Schreiben ihrer Doktorarbeit d.h. ihres Romans und verlor mich und verlor mich und verlor mich … Ich bin sehr beeindruckt von der literarischen Qualität dieses Textes, der nicht einfach nur eine Geschichte erzählt, sondern kritische und wichtige Fragen an die Gesellschaft stellt und den Leser radikal mit der Fiktionalität und Konstruktion konfrontiert, ja ihn fordert. Es bleibt das Gefühl hier etwas ganz Großartiges gelesen zu haben“ – findet sich hier.

    ————

    Und die Co-Autorin von aboutsomething, die Aléas Ich ebenfalls gelesen hat, ergänzt diese Einschätzung um folgende Worte: „eine ganz bemerkenswerte und herausragende Lektüre“ – „‘Aléas Ich‘ ist ein Buch, das sich in mir festgehakt hat und nun ständig in meinen Gedanken kreist, um mich irgendwie zu beeinflussen. Gruselig – und ein ganz einmaliges Erlebnis.“ – „Ganz ganz großartig. Das ist ein Roman, von dem ich wirklich behaupten kann, er habe mich verändert, weil er auf die Grundfrage abzielt: Wer bin ich?“

    Das sind natürlich die Idealleser, die nicht nur von einem Text begeistert sind, sondern so begeistert sind, dass sie ihre eigene Wirklichkeit auf das in dem Text Beschriebene überprüfen. Das sind die Leser_innen, die der Autor und die Autorin sich wünschen.

    ————-

    Bersarin verweist im Zusammenhang mit diesem Interview auf einige Punkte:

    „Diese Aspekte sind für manche/n, die auf eine konventionelle bzw. konservative Weise mit Literatur sich befassen, nur schwer vermittelbar: Daß nämlich empirisches Ich, erzählendes Ich, Autor, erzähltes Ich, Textfiguren nicht verschiedenerlei sein müssen und durch soziale Konvention getrennt, sondern einem bedingenden Diskurs unterliegen, der ein literarisches Feld erst anordnet und so etwas wie den Begriff des bürgerlichen Romans samt seinen Hierarchien und Figurenanordnungen, seinen Perspektiven und Wirklichkeitsweisen erst möglich macht; daß dieses Spiel der Identitäten, Personen, Figuren zuweilen die Grenze zur Realität überschreitet“

    Mit der Übersicht des Kritikers ausgestattet, zeigt er einen Zusammenhang mit Kafka auf, der mir natürlich entgangen wäre – “solche Bücher, die uns glücklich machen, könnten wir zur Not selber schreiben” : „Diese Transgression der Literatur hin zum hyperbolischen, taumelnden Text mag für manche, die in den Finessen der Literatur, der Fiktionalisierungen und Maskeraden nur halb zu Hause sind, beunruhigen: Ja und diese Unruhe ist genau das, was sich ein Text, wenn er denn begehren könnte, wünscht, weil gelungene Literatur nun einmal – auch im Freudschen Sinne – viel mit dem Unheimlichen und sogar mit dem Ungeheuerlichen zu schaffen hat.“

    „Vor allem aber kommt in diesem Interview der Umstand zur Sprache, daß unter den Bedingungen eines postkonventionellen Erzählens im Rahmen eines Hyper-Realismus ein Roman verdeckt oder offen immer nach dem Grund von Autorinnenschaft bzw. von Autorenschaft fragt. Freilich ist es in der Literatur nicht neu, daß eine Romanfigur ihrem Schöpfer gegenübersteht. Doch in dem Roman Aléas Ich geschieht dies auf eine Weise, wie es so bisher in der Literatur nicht vorkam. Der Schöpfer, die Schöpferin selbst sind als Instanz fragwürdig geworden und das heißt: in Frage gestellt. Politik der Identität: Was heißt es, eine Autorin, ein Autor zu sein?“ Hier.

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.





    18 Januar 2014

    Glück

    „Die Stimmung war ruhig und gelöst. Die meisten sahen entspannt, manche sogar glücklich aus. Womöglich verstellten sie sich ein wenig. Man verstellt sich bereits, wenn man seine Wohnung verlässt. Man setzt ein anderes Gesicht auf. Glück und Unglück ziehen einander bekanntlich an und so versucht man, ein wenig glücklicher auszusehen, als man tatsächlich ist, um das große Glück anzuziehen oder das Unglück abzuwehren. So ähnlich erging es mir auch. Ich war vor einer Woche mit der Arbeit am Roman fertig geworden und fühlte neben Erschöpfung und Stolz vor allem den Wunsch nach Glück. Also ging auch ich ein wenig glücklicher aus dem Haus, als ich wirklich war: um das Glück herauszufordern. Unglückliche Menschen haben nie Glück. Das Glück geht an ihnen vorüber und sie erkennen nicht, dass sie es hätten ergreifen müssen, dass das Glück nur darauf wartet, ergriffen zu werden. Sie erkennen lediglich, dass es wieder einmal an ihnen vorübergegangen ist. Diese Erkenntnis ist der unwandelbare Kern allen Unglücks.“ So steht’s in Aléas Ich, hier.

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.





    16 Januar 2014

    „Aléas Ich“ bei aboutsomething

    Wow. Vom erzählerischen Konzept, der Idee, der Sprache und dem Aufbau das interessanteste Buch des Jahres und überhaupt der letzten Zeit.Hier.  Da kommt auch noch mehr. Demnächst.

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.





    29 Oktober 2013

    „Aléas Ich“ – in LITLOG

    „Es ist eine berechtigte Kritik an metafiktionalen Texten mit allerlei Querverweisen und Selbstbezüglichkeiten, dass sie zwar ein großer Spaß für LiteraturwissenschaftlerInnen mit einer Neigung zur Postmoderne sind, für die meisten anderen LeserInnen aber oft schlichtweg eine nervenzehrende Lektüre mit einem Lesevergnügen, das gegen Null tendiert. Nicht so aber Aléas Ich – jenseits aller Metaebenen ist dieses Buch ein zugänglicher, rührender, aber vor allem urkomischer Text über eine Kindheit in Rumänien, das Leben in Berlin, das Erwachsenwerden, die Liebe und das Internet.“
    Hier.

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.





    24 September 2013

    From one second to the next

    Ich fahre Fahrrad. Immer. Außer wenn ich arbeite, lese oder schlafe. Da man beim Fahrradfahren recht ausführlich in der Gegend herumschauen kann, sieht man mitunter Dinge, die man lieber nicht sehen möchte. Die Autofahrer beispielsweise. Die schauen bisweilen sogar auf die Straße.  Aber häufig, immer häufiger schauen sie auf ihr schickes Handy, auf dem sicher alle paar Sekunden unglaublich aufregende Nachrichten erscheinen. Da hat man naturgenäß wenig Interesse am Leben der anderen. Wie das eigene Leben sich verändert, wenn man ein anderes ausgelöscht hat, zeigt der folgende Kurzfilm von Wim Wenders. Ich musste mich ein wenig in den amerikanischen Zungenschlag einhören.

    Dont text and drive: From one second to the next.

    Ich habe ausgesprochen schlechte Laune.  Ich habe mal wieder eine Absage für ein Stipendium bekommen. Vielmehr habe ich sie nicht bekommen, nicht nur das Stipendium nicht, nicht einmal die Absage. Irgendwann brechen diese Absagen mir mein schriftstellerisches Genick. Und das ist nicht mehr weit weg.

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.





    15 September 2013

    Aléa Torik im Interview mit Katharina Bendixen – im Literaturmagazin POET

    Es geht in dem Gespräch um meine beiden Romane, um Identität, Rumänien, Autorschaft und Zuneigung. Und um den Literaturbetrieb. Zwischen echt und fiktiv können wir nicht unterscheiden

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.





    31 Juli 2013

    „Ich“ sagen

    Bei manchen Menschen ist „Ich“ sagen eine maßlose Selbstüberschätzung.

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.





    29 Juli 2013

    Konflikte: leben und erleben

    Es kommt als Schriftsteller_in darauf an, Konflikte – die wohl jeder in sich trägt und mehr oder weniger deutlich empfindet –, die man nicht am eigenen Ich ausleben oder ausagieren könnte, in Worte zu fassen. Das Schreiben ist nicht Ausdruck einer Vermeidung, bei der einer, was er nicht leben kann, aufschreibt. Schreiben ist vielmehr am Übergang von Leben und Nichtleben situiert: ich erlebe, was zu leben mir unmöglich wäre.

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.





    29 Juni 2013

    Ich bin die Erfinderin des Begriffs der „Autobahnung“ und ich will damit in den Duden

    Es gibt Autoren, Autorinnen, Autobiografien und Autobahnen. Und ab sofort gibt auch noch die Autobahnung. Autobahnung ist nicht, wie man meinen könnte – immerhin sind wir hier in Deutschland! – die feminisierte Autobahn. Vielmehr beschreibt die Autobahnung das, was sich automatisch eine Bahn sucht, was sich Bahn bricht. Ohne auf das Auto oder den Auto(r) Rücksicht zu nehmen. Kann ich mich klar ausdrücken?

    „Autorin und Autor in ihrer herkömmlichen Weise sind Fiktionen, die von einer bürgerlichen Literaturindustrie geschaffen wurden. Damit sich unendliche Interviews führen und Proustsche Fragebögen beantworten ließen. Der gelungene Text jedoch streicht seinen Verfasser bis zur Unleserlichkeit durch.“ So steht’s hier. Auch die Musik ist wunderschön. Und hier kann man zum Thema Vergehen oder Verdienst diskutieren. Es gibt in der Tat einen faktischen Autor. Mehr lässt sich in der Regel auch nicht dazu sagen. Aber wenn er gut ist, wird ihm was einfallen, was von seiner Faktizität ablenkt.

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.





    25 April 2013

    Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat

    Inzwischen ist mein kleiner Essay online zu lesen.

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.





    18 April 2013

    Der Scheinheilige

    „Der wirklich Scheinheilige ist derjenige, der sich der Selbsttäuschung nicht mehr bewußt ist; derjenige, der in aller Aufrichtigkeit lügt.“

    André Gide, Tagebuch der Falschmünzer

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.





    11 April 2013

    Wo beginnt der Roman „Aléas Ich“?

    Was ist ein Anfang? „Anfang, vor allem Anfang“ lautet der erste Blogeintrag in diesem Blog, der ein Teil des Romans “Aléas Ich” ist. Es sind ein Dutzend dieser Einträge in den Roman eingegangen, alles Texte, die sich ums Erzählen drehen. Der eigentliche Anfang, wird dort im ersten Eintrag ausgeführt, liegt vor dem Anfang. Wo fängt ein Buch an?

    „Diese Paradoxien in ‚Aléas Ich‘ beginnen bereits auf dem Buchdeckel: Dort, wo der Eigenname der Autorin bzw. des Autors stehen sollte, befindet sich der Name einer Romanfigur, die sich als Autorin präsentiert, und an der Stelle, wo für gewöhnlich der Romantitel steht, der in der Welt der Literatur häufig ein Eigenname ist – von Anton Reiser über Madame Bovary bis zu Effi Briest oder Johann Holtrop –, da befindet sich der Hinweis auf Autorenschaft: Aléas Ich. Es müßte dort aber ein Eigenname stehen. Dieser Eigenname bleibt eine Leerstelle.“

    Den ganzen Text von Bersarin zu „Aléas Ich“ lesen Sie auf Aisthesis,  hier.

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.





    10 April 2013

    Die ganze Wahrheit über Aléa Torik

    Hier kann man die ganze Wahrheit nachlesen, also beide Hälften, hier.

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.





    07 April 2013

    „Man ist reicher als man denkt, …“

    „Man ist reicher als man denkt, man trägt das Zeug zu mehreren Personen im Leibe, man hält für ‚Charakter‘, was nur zur ‚Person‘, zu einer unserer Masken gehört.“

    Friedrich Nietzsche, KSA V, Seite 229.

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.





    13 März 2013

    „Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat“

    Eine Besprechung in der Literaturbeilage der Jungen Welt. Von mir. Nicht die gesamte Beilage, sondern nur das Hauptgericht. Erhältlich ab Morgen, 14. März. Wir sollten über Bücher schreiben, die wir nicht gelesen haben. Das habe ich nicht geschafft. Stattdessen habe ich über ein Buch geschrieben, das erklärt wie man das macht. Pierre Bayard hat eine sehr interessante Theorie entwickelt, die auf empirischen Beobachtungen beruht: Er ist Professor für Literatur mit einer Neigung zur Provokation. Oder Professor für Provokation mit einer Neigung zur Literatur.

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.





    26 Februar 2013

    “Eine Autorin oder ein Autor sind kein Fertiggericht,wo die Ingredienzen juristisch korrekt angegeben sein sollten”

    Wenn Sie wissen möchten, was ich mit meinem heute erschienen Roman eigentlich möchte, dann schauen Sie hier nach. Da versteht einer sehr genau, worum es geht. Genauer als ich. Ich habe ja fürs Verständnis wenig Zeit. Im Ernst: ich kann mich nicht dauernd umdrehen, um zu verstehen, wie ich, wo ich stehe, hingekommen bin. Ich habe ein grobes Verständnis und das muss ausreichen.

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.