“Aléas Ich”
Zur Leseprobe.
“Dabei ist es vielleicht gerade das Wissen darum, „was eine Niederlage ist“, das seinen Romanen diesen wunderbarmelancholischen Einschlag gibt—für den Aléa Torik jetzt gefeiert wird”
Britta Heidemann in der WAZ.
“Es ist ein richtiges Buch, man kann es in der Hand halten, umblättern. Und doch wohnt man, während man es liest, seiner Entstehung bei – die Autorin ist Protagonistin, das Erfinden ist Plot. „Aléas Ich“ ist eine spielerische und zugleich tiefernste Auseinandersetzung mit Identität und Wahrnehmung. Torik verwendet Sprache mit nahezu juristischer Genauigkeit.”
Elisabeth Dietz im Büchermagazin.
“Der Autor verfügt über Fantasie und einen Respekt einflößenden Intellekt. Die Lektüre auch des neuen Romans ist ein Genuss. [ ... ]Mit der Anonymität im Netz scheint Aléa Torik nicht nur gute Erfahrungen gemacht zu haben; sie spricht von virtueller Hatz, von Menschen, „die erniedrigen und zerstören wollen“, von einem „Ort der totalen Asozialität“, gar vom „totalen Grauen“. Daneben denkt das Autoren- Ich ebenso melancholisch wie scharfsinnig über Einsamkeit nach, über den Begriff Heimat und das Leben in einer deutschen Großstadt”
Bettina Ruczynski inder Sächsischen Zeitung, hier.
„Ja, “Das Geräusch des Werdens” ist ein ganz besonders Buch: sinnlich, viral, vital, melancholisch. Aber insbesondere aus Gründen der Brüchigkeit und der Differenzerzeugung halte ich den zweiten Roman für ebenso gut. Auch deshalb, weil er die harmonischen Tendenzen und das doch eher Freundliche des ersten Werkes durchkreuzt. “Aléas Ich” ist sehr viel unheimlicher und spielt mit dem Düsteren, insbesondere in der Figur der Olga und ihrer Wandlung tritt das zutage. Da wo Olga fast bösartige Züge annimmt.“
Bersarin auf Aisthesis, hier.
Ein Film bei Katrin Bauerfeind,
hier.
“Was diesen Roman auszeichnet: er sucht jenen Ort, den es nicht gibt, der sich in der Literatur und zugleich im Akt des Lesens selbst konstituiert. Dies macht andere Literatur ebenso, denn Literatur bedeutet die Welt zu poetisieren (auf welche Weise auch immer.) Hier aber gerät das Ich selbst in den Fokus der Poetik. Es ist „Aléas Ich“ ein Roman der Phantasien, er spielt, spiegelt und inszeniert den Möglichkeitssinn. Denn es könnte alles ja auch ganz anders sein: jener „außerordentlich wichtige Moment“, der zu dieser einen und nur zu der einen Situation oder Szene führt: sei das ein Abend auf einer Party im September in einer schwülwarmen Spätsommernacht, wo zwei Menschen in einer Unterhaltung beieinander stehen, sich für eine Spanne von Zeit, die sich nicht messen läßt, zwei Blicke treffen, sei es der Moment, als sich Aléas Eltern Matthias und Magdalena in Constanza kennenlernten. Wir stellen uns diesen einzigen, einzigartigen Moment, diesen Augenblick als Kairos in unserer Phantasie vor, passen ihn in unsere Imaginationsmöglichkeiten ein, und so schreibt Aléa Torik, „als läge er nicht vollkommen in der Vergangenheit, sondern müsse immer wieder aufs Neue sein Wirklichkeit und Gegenwärtigkeit beweisen …“ So steht es im Roman auf einer Seite, die als Eintrag aus dem Blog „Aleatorik“ konzipiert ist. Im Messianischen Licht sind alle Dinge an ihrem Platz und doch ganz anders.”
Bersarin auf Aisthesis, hier.






