02 Juli 2012
Mal auf dem Rücken und mal auf dem Bauch
Eine spontane Entscheidung in meinem eher von Zeitplänen bestimmten Dasein: Ich mache eine Woche Pause. Der nächste Roman ist beim Lektor abgegeben und es tut sich glücklicherweise eine Lücke auf. Ich tue sie auf. Ich lege mich aufs Bett und lese, mal auf dem Rücken und mal auf dem Bauch. Ich verlese die kommende Woche. Die Wahl war nicht leicht, sie war sogar schwer. Herausgefallen, also verschoben, sind leider: José Lezama Lima – Paradiso -; William Faulkner – As I lay dying -; James Joyce – Ein Portrait des Künstlers als junger Mann -, Alfred Döblin – Berge, Meere und Giganten -; William Gass – Der Tunnel -. Gelesen wird Franz Werfel – Stern der Ungeborenen - . Ich werde bestimmt davon berichten. Vielleicht berichte ich auch stattdessen von jenen Büchern, die ich nicht gelesen habe. Das hält die Phantasie in Schwung.
Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
geschehn aus unablässigem Bestreben.
Aléa hat’s hierher gestellt,
und zwar soeben.
Geschrieben: Juli 2nd, 2012 unter kurz, Lessons & Lectures











