12 Mai 2012
Das ganze Unglück der Worte
„VATER: Aber da liegt ja das ganze Unglück! In den Worten! Wir haben alle eine Welt von Dingen in uns, jeder seine eigene Welt von Dingen. Aber wie wollen wir uns verstehen, Herr Direktor, wenn ich in meine Worte den Sinn und die Bedeutung lege, so wie sie in mir sind, während derjenige, der sie hört, sie unvermeidlich mit dem Sinn und der Bedeutung der Dinge erfüllt, die zu seiner Welt gehören! Wir glauben uns zu verstehen – wir verstehen uns nie! Schauen Sie – mein Mitgefühl, mein ganzes Mitleid für diese Frau (zeigt auf die Mutter) ist von ihr als grausamste Unbarmherzigkeit aufgefaßt worden.“
Luigi Pirandello, Sechs Personen suchen einen Autor – Sei personaggi in cerca d’autore, Gesammelte Werke in 16 Bänden, Band 6, Seite 52.
Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
geschehn aus unablässigem Bestreben.
Aléa hat’s hierher gestellt,
und zwar soeben.
Geschrieben: Mai 12th, 2012 unter Worte, nichts als Worte











