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    Hier wird boykottiert

    Hier wird cokettiert

    Hier wird drangsaliert

    Hier wird elaboriert

    Hier wird fingiert

    Hier wird geniert

    Hier wird illusioniert

    Hier wird jongliert

    Hier wird kastiert

    Hier wird liiert

    Hier wird massiert

    Hier wird nivelliert

    Hier wird pikiert

    Hier wird regiert

    Hier wird zentriert




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    Kommentare:

  • Aléa Torik: Lieber Konrad, ich muss mich entschuldigen, schon wieder. Ich bin derzeit unglaublich unzuverlässig. Das liegt in erster Linie daran, dass ich dem Medium hier, dem Bloggen im Allgemeinen, nicht mehr so viel abgewinnen kann. Diese, womöglich letzte Auseinandersetzung mit Dir hier, die...
  • Konrad Geyer: Liebe Alea, Klar und kein Thema und das war mit dem überspannten Bogen mehr oder weniger auch gemeint. Ohnehin überraschend, wohin uns das nun geführt hat. Das Buch das ich meine ist: Das Leben – Gebrauchsanweisung von Georges Perec. Ich freue mich jedenfalls, dich hier so...
  • Aléa Torik: Lieber Konrad, dass die Luft raus und der Bogen überspannt ist: gut, das ist eben so. Aber darüber hinaus ist bei mir noch einiges andere im Argen: Ich bin derzeit organisatorisch etwas überfordert. Ich schlage also vor, wir brechen das Gespräch hier ab, unterbrechen es, und führen es...
  • Konrad Geyer: Liebe Alea, stimmt, die Luft hier ist raus, bzw. der Bogen überspannt. Zu unserem Ausgangspunkt bin ich die Tage in einem Kommentar bei der Neukoellner Botschaft zurückgekommen. Ausserdem breite ich in meinem jüngsten Blogbeitrag mein Halbwissen zu einem Thema aus, das du atmest und...
  • kleist: Ich meinte hier Literatur als Bei-Spiel(der beste Kommentar ist und bleibt das gute Beispiel)für ein Erkennen, das nicht im Versiegeln des ohnehin Abgeschlossenen besteht, sondern in einer Vollendungsarbeit im Licht. Literatur als Prozess; und die Sprache ist s p e c u l u m et i n s t r...
  • Aléa Torik: Lieber Konrad, ich muss zugeben, dass ich nicht mehr richtig drin bin in der Diskussion. Ich bin sogar richtig raus. Dein Vergleich von Schreiben und Surfen hinkt. Der hinkt so wie der Surfer nach einer Begegnung mit dem Hai hinkt. Einbeiniges Surfen. Aber der Vergleich hinkt...
  • Aléa Torik: Hallo Kleist, auf den ersten Blick klingt, was Sie sagen, ganz gut, so dass ein jeder das unterschreiben könnte. Wer wollte das nicht, eine gute Erzählung? Der Autor will es, der Rezensent will es. Der Leser will es. Die Literaturgeschichte will es auch. Auf den zweiten Blick wird es...
  • Konrad Geyer: Liebe Alea, endlich komme ich dazu. Bei all dem Text hier ist die Gefahr sich zu wiederholen nicht klein. Die Sache mit der Arbeit ist wahrscheinlich eine unendliche Geschichte. Aber mich würde schon interessieren, wo du diejenigen Schreiber unterbringst, deren “Arbeit”...
  • kleist: Es gibt so viele Kommentare zur Frage, ob wir Wirklichkeit erkennen oder nur erfinden; aber der beste Kommentar ist, was Literatur betrifft,- eine gute Erzählung.
  • Aléa Torik: Lieber Konrad, du sagst es selbst, das Schreiben ist Arbeit. Auch wenn du es nicht so nennst. Du kannst dir tausend Namen ausdenken, aber es ist dennoch Arbeit. Und sie ist, je leichter sie aussieht, umso schwerer zu vollbringen. Ich nenne es weiterhin Arbeit. Ich habe mit dem Begriff...
  • Aléa Torik: Lieber NO, das hat einer geschrieben, der weder das erste noch das zweite Buch gelesen hat. So wenig wie er sagt, warum das erste gut ist, so wenig sagt er, warum das zweite schlecht ist. Er hinterfragt auch nicht, worin der Einfluss der Osteuropäerinnen denn besteht. Das ist eben...
  • NO: Liebe Alea Torik, im Kulturteil der heutigen FAZ (3. Seite oben rechts, glaube ich) ist Ihr Buch, mehr aber eigentlich die Kunstfigur AT gewürdigt, kurz und kritisch, aber nicht ganz ohne Witz. Ihnen wird es zwar vernutlich nicht gefallen, aber – wie Sie wissen – sehe ich das...
  • Konrad Geyer: Liebe Aléa, wir sind hier ja ganz ordentlich ins Plaudern gekommen. Damit hatte ich nicht gerechnet. Aber der Austausch macht mir Spass. Genau das. Der macht mir Spass. Im Gegensatz zum Schreiben von literarischen Texten. Das macht mir nur ganz selten Spass. Hatte ich mit dem...
  • Aléa Torik: Hallo Frau Wunder, jetzthamsetkapiert! Mit der Aléa Torik meine ich. Jetzt haben Sie‘s verstanden, dass Sie sich hier nicht an einen, wie auch immer inszenierenden Autor, sondern an eine authentische Aléa Torik wenden. So wie ich nicht, wenn ich Ihnen antworte, mich an irgendeine mir...
  • Aléa Torik: Lieber Konrad, wir sind uns in vielem ähnlich, in einigen Positionen liegen wir weit auseinander. Natürlich macht das Schreiben Spaß – sagen wir lieber Lust – aber ich mache es nicht spaßeshalber. Wenn ich es nur um Willen des Spaßes machen würde, müsste ich es aufgeben. Für...
  • FrauWunder: Hallo AleaTorik warum ich Ihnen Ihren Text so übelnahm, dass wüsste ich selber gern. Dies habe ich mich natürlich auch gefragt. Ich deutete es ja schon an; es war ein wiedererkennen im Text. Ein Spiegeln, ein Zurückwerfen auf Erlebtes, Erdachtes, auf eigene Befindlichkeiten. Ihr Text...
  • Konrad Geyer: Liebe Aléa, Vergiss „der Weg ist das Ziel“ und nimm “dabei sein ist alles”. Bei den meisten sportlichen Wettkaempfen treten Leute an, die sich keine Hoffnung auf den Sieg machen, aber froh sind, dabei zu sein. Das ist keine besonders deutsche/russische/amerikanisc he...
  • Aléa Torik: Frau Wunder, bevor wir jetzt in übergroßer Harmonie auseinandergehen, sagen Sie mir doch noch, warum Sie, wenn Sie meinen Roman mit diesen Worten charakterisieren – „Identität, die Suche danach, Anerkennung Wertschätzung, seinen Platz finden in Zwischenzimmern und Zwischennetzen...
  • Aléa Torik: Hallo Frau Wunder, das Filmchen mit Frau Bauerfeind, da war ich so furchtbar müde und so schöne Sequenzen wurde da einfach herausgeschnitten. Ich wusste nicht, dass Sie das kennen. Ich schaue mir nicht an, wo die Leute herkommen, die hier lesen. Ich verfolge niemanden, ich schaue mir...
  • FrauWunder: sicher, vermutlich alle. besonders das filmchen meiner speziellen freundin miss Bauerfeind hat es mir angetan; da fühlt man sich doch so richtig verstanden, nicht ;-) ? nichts für ungut muss nun mal noch der (meiner) schöheit huldigen, es gibt ja schließlich noch ein außenleben schönen...

  • 09 Mai 2012

    Die Ceangăi

    Die Ceangăi – die Taschangonen – sind eine Volksgruppe mit ungarischen Wurzeln, die vor allem im Norden Rumäniens leben, an der Moldau, sie sprechen neben Rumänisch Ungarisch und ihre eigentliche Muttersprache Limba cengăilor. Das ist ein kleiner Volksstamm, der sehr traditionell lebt, römisch-katholisch, und höchstens 200.000 Mitglieder hat. Sie verfolgen separatistische Tendenzen und wollen ihre Eigenständigkeit und Muttersprache bewahren.

    Die Rumänen sehen sich ja ethnogenetisch als direkte – in der strengen Variante: einzig legitime – Nachfolger der Römer. Diese dakoromanische Kontinuität war unter Ceaușescu nicht hinterfragbar, weil damit alle territorialen Ansprüche der Ungarn und Österreicher auf Siebenbürgen zurückgewiesen werden konnten. Auch wenn diese These wohl nicht haltbar ist, ist sie deswegen noch immer populär, weil gewisse nationalistische Tendenzen auch dann noch auf ihr aufbauen, wenn sie sich nicht direkt auf die ‚Erbfolge‘ mit den Römern beziehen.

    Die Taschangonen – in Siebenbürgen sagt man auch csángós, das ist dann ein Schimpfwort wie hier die Ostfriesen – sind einer der vielen Volksstämme im multiethnischen Rumänien. Es gibt ganze Gebiete, in denen vor allem Ungarisch gesprochen wird. Die Taschangonen leben, von den Szeklern abgegrenzt und isoliert, in ihren eigenen Dörfern. Dementsprechend verändert sich ihre Sprache kaum, sie unterliegt nur wenigen Einflüssen von außen und kaum modernistischen Tendenzen. Die Sprache ist zwar stark vom Rumänischen durchdrungen, verändert sich aber nur wenig. Es gibt, soweit ich weiß, den Versuch ein Sprachlexikon aufzubauen, wie das ja auch beim Siebenbürgisch-Sächsisches Wörterbuch der Fall ist, das von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften gefördert wird. Die genaueste Beschreibung der Ceangăi in deutscher Sprache findet sich hier.

    Die FAZ hat eine wunderschöne Fotoserie des ungarischen Fotografen Peter Kollanyi veröffentlicht, hier kann man das sehen.

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.