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  • Aléa Torik: Hallo Don, schön, wenn Ihnen meine Überlegungen zusagen. Dass man sich ändern kann, könnte natürlich auch zum genetischen Code gehören, der eine Veränderung innerhalb vorgegebener Linien zulässt, das darunter oder darüber, das Jenseits allerdings ausschließt und der womöglich sogar...
  • DonSilver: Hallo, zuerst einmal danke für diesen wunderbaren Eintrag der mich sehr zum Nachdenken angeregt hat. Die Idee der Simulation, wie sie sie darstellen, ist mir wunderbar neu, da ich mich noch nie mit Kierkegaard beschäftigt habe. Das jeder von uns nur eine Simulation der als gegeben...
  • Aléa Torik: Liebe Iris Nebel, witzig und verdächtig zugleich: wenn Erinnerungen in dem Moment zustande kommen, da der Akku des Fotoapparates leer ist. Für mich ist der Wert von Urlaub auch gar nicht in der Zeit vor Ort zu messen, sieben oder vierzehn Tage, soundso viele Fotos, soundso viele,...
  • irisnebel: hehe deine Betrachtungen haben mich insgesamt schon etwas stutzig und für einiges bewusst gemacht (was man nach einer gewissen zeit- und geldinvestition lieber vergessen möchte)… genau wie jener frankreichurlaub im durchreisemodus… man rast durch unbekannten, interessanten gegenden und...
  • Aléa Torik: Liebe Iris Nebel, vielen Dank für das Kompliment. Was ich auch an dir schätze, ist deine Begeisterungsfähigkeit. Dass es in dem Text auch ums Begehren geht, hatte ich gar nicht bemerkt, aber genau das ist es natürlich. Das Begehrte entzieht sich allen Versuchen, es zu fassen zu...
  • irisnebel: herrlich geschrieben… das umkreisen einer sache der begierde. eine endlosspirale ins nichts. deine beobachtungen sind von einer feinfühligen art. die suche nach etwas, das eigentlich in uns selber wohnt. ein tapetenwechsel kann allerdings das hamsternd für eine gewisse zeit zum stehen...
  • Aléa Torik: Holio, ich hab‘s vergeigt. Das ganze, inzwischen schon etwas länger vergangene Wochenende – obwohl wir uns natürlich ernstlich fragen müssen, ob etwas lang und länger vergangen sein kann, ob es immer weiter in die Tiefe sinkt, oder ob es nur eine Tiefe der Vergangenheit gibt –...
  • Aléa Torik: Lieber Summa, ich habe meine beiden Antworten auf deine Kommentare herausgenommen, vielmehr gelöscht. Von berufener Seite sagte man mir gestern Abend, dass das Jammern nicht sonderlich angenehm sei. Darin musste ich meinem Gesprächspartner zustimmen. Ich selbst kann das Jammern auch...
  • Aléa Torik: Lieber Holio, boah! … Das muss ich jetzt erst einmal verdauen. Ich weiß gar nicht, ob ich noch auf adäquate Weise antworten kann, also im Reim. Aber wir sind ja hier offenbar in der freien Reim-Wirtschaft und nicht in Leipzig oder Hildesheim, wo die Studentinnen sicher streng...
  • holio: Bei Cotten meinte ich vielleicht “elegante Kurven über die Körper der anderen zu beschreiben, mit den Knöcheln komplizierte Xylophonspiele zu spielen.” (Fächer, S. 173). Doch ist mir nicht klar, warum Knöchel, nicht Fingerkuppen? Der K-Kakophonie wegen? Sorry fürs Derailing....
  • Aléa Torik: Lieber Summa, ——-
  • summacumlaudeblog: Hallo Alea, ich glaube schon, dass man Dir das Demaskieren übel nahm und nimmt. Diese versindelte Talk-Show-Gesellschaft will nämlich keine Texte haben, sondern anfassbare und zugleich entrückte “Stars”, die von Zeit zu Zeit sich medial präsentieren und deren...
  • Aléa Torik: Lieber Holio, ich bin mit Senthuran befreundet, er schreibt seine Texte, ich die meinen. Ich habe die weiblichen Passagen des Dialogs jetzt auch noch einmal gelesen und kann mich da nicht wiederfinden. Aber die Frage dahinter, auch wenn‘s keine Frage ist, ist ganz in meinem Sinne: wir...
  • Aléa Torik: Lieber ScumL, ——–
  • holio: Vielleicht bei Cotten doch nicht, aber im Endlosen Spaß. Da kein Versmaß, sondern Unendlichkeitszeichen: “Orin Incandenza, who like many children of raging alcoholics and OCD-sufferers had internal addictive-sexuality issues, had already drawn idle little sideways 8′s on the...
  • holio: Hätten Sie die Eliona-Passagen von Varatharajah geschrieben, würd ich mich nicht daran stören. Könnte mir gut vorstellen, dass Siri weibliche Dialoge bei Paul schriebe und Auster Männliches bei Hustvedt, einfach um die Glaubwürdigkeit des Gegengeschlechts zu erhöhen. Wenn Zweitschreibende...
  • summacumlaudeblog: Du darfst Dich ärgern, liebe Alea, aber wundern? Denke daran, was ich Dir vor annähernd einem Jahr schrieb; denke an Forestier aus den 50er Jahren, denke an alle die, die den Literaturbetrieb hochgenommen haben, so wie Du. Hast Du geglaubt, das bliebe ohne Folgen? Die...
  • Aléa Torik: Lieber Norbert, eigentlich bin ich zu Hause geblieben, weil ich meine Steuererklärung machen wollte. Das Finanzamt will, dass ich diese Erklärung mache. Dabei gibt’s da nichts zu erklären. Nun bieten sich jede Menge Ablenkungen. Schöne Mails schreiben und im Internet surfen, wobei ich...

  • 25 Februar 2012

    Der Atlas des Westens V

    Das ist jetzt meine letzte Bemerkung zu der Auseinandersetzung mit dem Text von Daniele Del Giudice. Ich habe das schon einmal an anderer Stelle gesagt. Da wollte das keiner hören. Deswegen sage ich es jetzt noch einmal. Ich wiederhole das so lange, bis man mir endlich Gehör schenkt oder mir widerspricht: Die Bilder der Physiker – vom Universum und dem ganzen Rest – sind sehr schöne, in erster Linie allerdings poetische Bilder. Wir visualisieren die Umstände, um sie uns vorstellen zu können. Aber was wir uns vorstellen können, ist nicht die Wahrheit über das, was da draußen wirklich ist. Es ist die Wahrheit über das, was wir uns vorstellen.

    Meine Vermutung zu dieser Teilchen-Physik ist: diese Leute sind auf der Suche nach einem Bild und nicht nach einem Ereignis. Oder in den Worten, die wir hier bereits hatten: unter den Worten verbergen sich die Bilder.

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.



    Kommentare

    Kommentar von Alice
    Datum/Uhrzeit 25. Februar 2012 um 13:38

    Liebe Aléa,

    ich möchte Ihnen mit zwei Zitaten antworten. Es geht darin um die Subjektivität und Zirkularität von Erkenntnisprozessen. Die chilenischen Autoren Humberto R. Maturana und Francisco J. Varela stehen in der Nachfolge von Wittgenstein, Bateson und Luhmann.

    “Wir sind aufgefordert, unsere alltäglichen Einstellungen beiseite zu legen und aufzuhören, unsere Erfahrung als versehen mit dem Siegel der Unanzweifelbarkeit zu betrachten – so als würde sie eine absolute Welt widerspiegeln. In diesem Sinne werden wir ständig festzustellen haben, dass man das Phänomen des Erkennens nicht so auffassen kann, als gäbe es “Tatsachen” und Objekte “da draußen”, die man nur aufzugreifen und in den Kopf hineinzutun habe. (…) Die Erfahrung von jedem Ding “da draußen” wird auf eine spezifische Weise durch die menschliche Struktur konfiguriert, welche “das Ding” das, in der Beschreibung entsteht, erst möglich macht. Diese Zirkularität, diese Verkettung von Handlung und Erfahrung, diese Untrennbarkeit einer bestimmten Art zu sein von der Art, wie die Welt uns erscheint, sagt uns, dass jeder Akt des Erkennens eine Welt hervorbringt.”

    in: Humberto R. Marurana; Francisco J. Varela: Der Baum der Erkenntnis. Bern und München, 1987, S.31

    Natürlich stellt sich hier die Frage, wie es in einer Welt ohne festen Bezugspunkt, in einer Welt, die wir über Kommunikation immer wieder neu hervorbringen, möglich sein kann, allgemeine Aussagen über Wahrheit, Ethik, Moral zu treffen.

    Die Autoren machen dazu zum Ende ihres Buches folgende Aussage, in meinem Verständnis als Türöffner zur weiteren und vertiefenden Reflexion:
    “Alles menschliche Tun findet in der Sprache statt. Jede Handlung in der Sprache bringt eine Welt hervor, die mit anderen im Vollzug der Koexistenz geschaffen wird und das hervorbringt, was das Menschliche ist. So hat alles menschliche Tun eine ethische Bedeutung, denn es ist ein Tun, das dazu beiträgt, die menschliche Welt zu erzeugen. Diese Verknüpfung der Menschen miteinander ist letztlich die Grundlage aller Ethik als eine Reflexion über die Berechtigung der Anwesenheit des anderen.” a.a.O. S. 265

    Zum Stichwort “visualisieren” möchte ich noch auf das Phänomen des “blinden Flecks” hinweisen, das mit der biologischen Beschaffenheit unseres Auges zu tun hat: Dort, wo der Sehnerv aus der Netzhaut austritt, befinden sich keine Sehnzellen, wir sehen dort also nichts. Diese “visuellen Löcher” nehmen wir aber nicht wahr. Wir bilden uns ein, “das Ganze” zu sehen.

    Mit herzlichem Gruß,

    Alice

    Kommentar von avenarius
    Datum/Uhrzeit 26. Februar 2012 um 02:10

    Liebe Alea Torik,
    ich habe gerade wenig Zeit. Aber Sie werfen hier eine Frage auf, die sehr wichtig ist und den Namen des Philosophen Wittgenstein ins Spiel gebracht hat. Dieser Denker war sehr genau.
    Wittgenstein hat die Abbildungsrelation im Tractatus logico-philosophicus analysiert, und er bemerkt dort richtig: „ Nach dieser Auffassung gehört also zum Bilde auch noch die abbildende Beziehung, die es zum Bild macht“; und dieser Satz ist eine Erweiterung der bloßen Abbildbeziehung, die besagt: „Daß sich die Elemente des Bildes in bestimmter Art und Weise zu einander verhalten, stellt vor, daß sich die Sachen so zueinander verhalten (…) Was das Bild mit der Wirklichkeit gemein haben muß, um auf seine Art und Weise -richtig oder falsch- abbilden zu können, ist seine Form der Abbildung.“ (Ludwig Wittgenstein, Schriften, Frankfurt am Main 1960, S. 15. Der erste zitierte Satz trägt die Nummer 2.1513, die beiden anderen die Nummern 2.15 und 217.)
    Jedoch erst wenn die abbildende Beziehung mit in die Form der Abbildung einbezogen wird, kann der Wirklichkeitsgehalt des Falschen bestimmt und in die Falschheit des Falschen begründet werden. Und so kann Wittgenstein den Punkt 2 des T r a c t a t u s mit dem Satz schließen: „Ein apriori wahres Bild gibt es nicht“; wohl aber gibt es ein Apriori der Abbildung : „Was jedes Bild, welcher Form immer, mit der Wirklichkeit gemein haben muß, um sie überhaupt -richtig oder falsch- abbilden zu können, ist die logische Form, das ist die Form der Wirklichkeit“. (Ebd., S. 17 [Satz 2.2225] und S. 16 [Satz 2.18])

    avenarius

    Kommentar von avenarius
    Datum/Uhrzeit 26. Februar 2012 um 10:03

    Gestern habe ich bei meinem Buchhändler Ihren Roman bestellt. “Das ist aber ein schöner Titel”, hat er gesagt.

    Mit freundlichem Gruß- avenarius

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 26. Februar 2012 um 11:58

    Liebe Alice,

    „Die Erfahrung von jedem Ding “da draußen” wird auf eine spezifische Weise durch die menschliche Struktur konfiguriert, welche “das Ding” das, in der Beschreibung entsteht, erst möglich macht.“ Diese Auffassung von Maturana und Varela entspricht der meinen. Die Konstruktion einer absoluten Wahrheit ist genau das: ein Konstrukt, das möglicherweise etwas über uns Menschen aussagt oder über den einzelnen, der nicht erkennt, dass es ein Konstrukt ist. Aber es sagt nichts über die Welt aus.

    Was Sie hier mit den visuellen Löchern beschreiben ist, wenn ich richtig verstehe, eher eine Metapher, weil nicht davon auszugehen ist, dass die zentralen Dinge und Umstände immer an genau der Stelle zu finden wären, an der zufälligerweise gerade der Sehnerv austritt. Aber es beschreibt als Metapher das, was auch ich auch an dem Umstand hier spannend fand: http://www.aleatorik.eu/2012/02/13/gehirn-und-gedicht-2/

    Herzlich

    Aléa

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 26. Februar 2012 um 11:58

    Lieber Avenarius,

    verstehe ich richtig, dass für Wittgenstein der dynamische Prozess des Abbildes in das scheinbar statische Bild einbezogen werden muss? Das ist auch meine Auffassung. Was ich jedoch nicht verstehe, ist der Begriff der „logischen Form“: wenn etwas, ein Bild von etwas, seine Form von uns bekommt, durch den Prozess der Abbildung, was ist dann die logische Form?

    Ich weiß, Sie haben keine Zeit. Aber Wittgenstein hatte sicher auch keine und hat es dennoch so hingeschrieben. Also müssen Sie auch die Zeit für eine Antwort finden. ‚Wofür wir keine Zeit haben, hat auch für uns keine Zeit‘: endete nicht mit genau diesen Worten der Tractatus?

    P.S. Was den Titel meines Romans angeht, da hat Ihr Buchhändler ja auch verdammt recht.

    Herzlich

    Aléa

    Kommentar von avenarius
    Datum/Uhrzeit 26. Februar 2012 um 22:53

    Liebe Alèa.
    Der oben zitierte Satz Wittgensteins, es handele sich bei der logischen Form des Bildes um die Form der Wirklichkeit, ist nur irrtümlich ein Indiz für die Wiederauferstehung der klassischen, metaphysisch begründeten Ontologie. Bei Ontologie im Sinne Wittgensteins handelt es ich um die semantische Explikation von allgemeinsten, unser Weltverständnis bestimmenden sprachlichen Strukturen, wie Habermas hinreichend gezeigt hat (J. Habermas, Nachmetaphysisches Denken, Ffm 1988 S. 269). Diese von Frege begründete und von Wittgenstein ausgebaute Semantiktheorie rückt die Relation zwischen Satz und Sachverhalt, zwischen Sprache und Welt ins Zentrum. Man spricht von der „ontologischen Wendung“ in der Semantiktheorie. Aber speziell bei Wittgenstein: “ Die Sätze können die ganze Wirklichkeit darstellen, sie können aber nicht das darstellen, was in ihnen mit der Wirklichkeit gemeint sein muß, damit diese Darstellung möglich werde – die logische Form . . . Die Sätze können die logische Form nicht darstellen , sie spiegelt sich in den Sätzen . Was sich in der Sprache spiegelt kann die Sprache nicht darstellen. Was sich in der Sprache ausdrückt, können wir durch die Sprache nicht ausdrücken. Die Sätze zeigen die logische Form der Wirklichkeit. Sie zeigen sie auf . . . Was man zeigen kann, das kann man nicht aussprechen.“
    Worüber man nicht reden kann, sollte man schweigen.
    Der Frage nach der Intention auf Erneuerung der Metaphysik in der Aufhebung der Metaphysik will und kann ich hier nicht nachgehen.

    Mit freundlichem Gruß
    avenarius

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 27. Februar 2012 um 19:55

    Lieber Avenarius,

    Sie gestatten, dass ich nur kurz antworte? Auch mich jagt die Zeit, Frechheit, es ist abends kurz vor acht und dennoch jagt sie mich. Aber zum Jagen gehören ja zwei, der Jäger und das Wild.

    Was Sie hier zitieren gefällt mir ausgezeichnet: „Was sich in der Sprache spiegelt kann die Sprache nicht darstellen. Was sich in der Sprache ausdrückt, können wir durch die Sprache nicht ausdrücken. Die Sätze zeigen die logische Form der Wirklichkeit. Sie zeigen sie auf … Was man zeigen kann, das kann man nicht aussprechen.“

    Darüber muss ich noch mal nachdenken. Vielmehr muss ich es mir durch den Kopf gehen lassen, was mit Denken nicht viel zu tun hat. Bei mir nicht: das wackelt mehr so hin und her und vielleicht passiert dann was. Vielleicht auch nicht. Wenn ja, melde ich mich noch mal. Auf jeden Fall ist das jetzt eine wesentliche Erweiterung des eigentlichen Themas, dass wir uns ein Bild machen, von den Dingen, die wir nicht verstehen.

    Mehr oder weniger herzlich (Haha!)

    Aléa

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    Datum/Uhrzeit 28. Februar 2012 um 18:34

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