Hauptmenü:

Aléas Anordnungen

Der Länge nach



Der Reihe nach

  • Juni 2016
  • April 2016
  • Oktober 2015
  • Juli 2015
  • April 2015
  • März 2015
  • Februar 2015
  • Dezember 2014
  • November 2014
  • Oktober 2014
  • September 2014
  • August 2014
  • Juli 2014
  • Juni 2014
  • Mai 2014
  • April 2014
  • Februar 2014
  • Januar 2014
  • Dezember 2013
  • November 2013
  • Oktober 2013
  • September 2013
  • August 2013
  • Juli 2013
  • Juni 2013
  • Mai 2013
  • April 2013
  • März 2013
  • Februar 2013
  • Dezember 2012
  • November 2012
  • August 2012
  • Juli 2012
  • Juni 2012
  • Mai 2012
  • April 2012
  • März 2012
  • Februar 2012
  • Januar 2012
  • Dezember 2011
  • November 2011
  • Oktober 2011
  • September 2011
  • August 2011
  • Juli 2011
  • Juni 2011
  • Mai 2011
  • April 2011
  • März 2011
  • Februar 2011
  • Januar 2011
  • Dezember 2010
  • November 2010
  • Oktober 2010
  • September 2010
  • August 2010
  • Juli 2010
  • Juni 2010
  • Mai 2010
  • April 2010
  • März 2010
  • Februar 2010
  • Januar 2010
  • Dezember 2009
  • November 2009
  • Oktober 2009
  • September 2009
  • August 2009
  • Juli 2009
  • Juni 2009
  • Mai 2009


  • Der Sache nach



    Nach Nichts nach


     



    Hier wird archiviert

    Hier wird boykottiert

    Hier wird cokettiert

    Hier wird drangsaliert

    Hier wird elaboriert

    Hier wird fingiert

    Hier wird geniert

    Hier wird illusioniert

    Hier wird jongliert

    Hier wird kastiert

    Hier wird liiert

    Hier wird massiert

    Hier wird nivelliert

    Hier wird pikiert

    Hier wird regiert

    Hier wird zentriert




    Suche


    Impressum
    Kontakt
    Anmelden
    © 2019 Aleatorik
    by WordPress


    Diesseits

    Seite 1 – Das Geräusch des Werdens
    Seite 2 – Das Blog
    Seite 3 – România
    Seite 4 – Lesungen und Veranstaltungen
    Seite 5 – Aléas Ich
    Seite 6 – Blogroll

    Jensseits

    Aboutsomething
    Der Freitag
    Glanz & Elend
    Glanz & Elend II
    Junge Welt
    LETTRE International
    Literaturkritik
    Literaturkritik II
    Poetenladen
    Roberto Bolaño
    Titel Magazin
    Unendlicher Spass

    KLG
    Literaturport
    Wikipedia


    Kommentare:

  • Silvia Kühnel: Lieber Claus, habe schon mal vor einigen Jahren geschrieben, weil ich die Idee mit der Kunstfigur gut finde. Ein frohes Fest und ein gutes neues Jahr und viel Freude mit dem Stipendium. Silvia (Buchhändlerin in Dortmund)
  • irisnebel: klasse! gratuliere! musst du ne gegenleistung bringen? als stadtschreiber z.b.?
  • nadine schmid: Ich habe mit Thien an der Uni Koeln studiert. Wir ware zeitweise befreundet, aber ich hatte wenig verstaendnis fuer seinen ‘Mangel’ am akademischen Streben und habe, trotz meiner Anerkennung seines Talents, sein Lebensziel, aus seiner Dichtung etwas zu machen, als...
  • bersarin: Es muß natürlich, entdecke ich beim zweiten Lesen, Monika Rinck heißen. Ich kann mir Namen nie merken.
  • Aléa Torik: Ja, Bersarin, seinerzeit hat‘s ziemlich gut funktioniert: es war Literatur und die Leute waren mittendrin. Manche, ohne es zu merken. Manche haben hinterher zufrieden gelächelt, weil sie bei etwas Neuem mitgemacht haben. Oder weil sie selbst zu einer Art literarischer Figur dadurch...
  • bersarin: Literarisches Bloggen, liebe Aléa Torik, funktioniert durchaus. Freilich nur bei den wenigsten. Das meiste, was geschrieben wird, stammt aus dem Klein-Klein der Halbgarküchen, ist Poesiealbumsprosa von Minderleistern, Befindlichkeitsscheiße ohne Form. Ich schreibe dahingehend und als...
  • Aléa Torik: Never ride a dead horse – das hätte auch als Überschrift dieses Beitrags herhalten können. Gestern Nacht bin ich mit dem Rad 35 km durch das ausgestorbene Berlin gefahren, bis weit jenseits der Stadtgrenze. Da ich ziemlich kaputt war, konnte ich dabei nichts denken, aber wenn...
  • Norbert W. Schlinkert: Liebe Aléa, Du hast überschüssige Energie!? Da werden Dich viele drum beneiden, umso besser also, wenn sie in etwas fließt, was Sinn zu machen verspricht. Was soll man also dazu sagen? Ich sage: Es lebe die Literatur! Und Gratulation natürlich zum vollzogenen Ausstieg aus...
  • Aléa Torik: Lieber Norbert, verflixt, hab‘ ich schon wieder Recht? Ich kann sagen, was ich will, ich habe immer recht. Dabei schrieb ich das eigentlich, um zu provozieren. Entweder lässt sich keiner provozieren oder die Provokation im Netz ist so allgegenwärtig, dass man zu ganz anderen Kalibern...
  • Norbert W. Schlinkert: Liebe Aléa, da triffst Du mal wieder den Nagel auf den Kopf wie die Faust das Auge: fiktional und ein Sein als solches hat ein literarisches Blog zu sein und nicht einfach noch ein weiterer Mitspieler auf dem Markt- und Kampfplatz realer Eitelkeiten. Als Schriftsteller:in...
  • Aléa Torik: Liebe Miss Lingen, bitte entschuldigen Sie die kleine Verspätung meiner Antwort. Ich war auf anderen Schlachtfeldern unterwegs. Sie haben absolut recht, es ist viel zu komplex. Dabei darf ich mir zugutehalten, es deutlich vereinfacht zu haben. Denn im Original – wenn wir uns darauf...
  • Miss Lingen: Obwohl, wie Sie wissen, ich hier mit Sympathie lese, frage ich doch: ist das nicht alles ein wenig zu komplex?
  • Aléa Torik: Dann bin ich gespannt, was du von dem Essay hältst.
  • Norbert W. Schlinkert: Liebe Aléa, die Idee des freiwilligen Ablebens um des Erfolges willen stand ja schon einmal im Raum, aber das nur zu machen, um ausgerechnet auf meine Leseliste zu kommem, nee, da hast Du recht, das wäre schon sehr übertrieben! http://www.litblogs.net/hue...
  • Aléa Torik: Lieber holio, ganz verstehen kann ich die Ottos und Ottisten ja tatsächlich nicht. Vielleicht ist das so, dass Otto und Otta, was ihr Leseverhalten betrifft, auch nicht ganz schlau aus sich werden. Sie greifen immer nur nach dem, wonach auch die anderen greifen. Das zeichnet die...
  • Aléa Torik: Lieber Norbert, man ist ja einiges gewöhnt bei den Autoren. Was die alles tun, um gelesen zu werden, beispielsweise das Schreiben seltsamer Bücher. Ich fände es allerdings doch etwas übertrieben, wenn sich ein Autor nach dem Schreiben seines Buchs sogleich aus dem Leben verabschiedet:...
  • holio: Traurig ist das in der Tat. Und so ganz zu verstehen auch nicht. Im Geräusch des Werdens war der Anknüpfungspunkt für Otto Normalleser ja da. Und die Bălkanexotik ist auch rezipiert und rezensiert worden. Die Sprache ist einfach, der Plot verständlich, erinnere die Szene mit dem blinden...
  • Norbert W. Schlinkert: Liebe Aléa, noch habe ich Deinen Essay ja nicht gelesen – kommt aber noch! Bin gespannt wie ein Flitzebogen! Und was meine durch eigenes Lesen hervorgerufene Belebung von Texten inzwischen leiblich von uns gegangener Autor:inn:en angeht, so ist es nicht Trost, den ich da...
  • Aléa Torik: Lieber holio, Sie haben recht, die Politik lassen wir hier außen vor. Richtig glücklich bin ja auch nicht mit dem Etikett der Postmoderne. Aber irgendwie müssen wir es ja benennen. Sagen wir Transmoderne. Die wesentliche Information ist allerdings angekommen, schon lange: dass Sie...
  • Aléa Torik: Lieber Norbert, fein, dass ich dich zum Assoziieren bringe. Dass steter Tropfen den Stein höhlt, habe ich bisweilen schon gehört. Aber hat mal jemand gefragt, was mit all den ausgehöhlten Steinen anzufangen ist? Wozu Steine höhlen? Was Cărtărescu betrifft, ich habe es in dem Essay...

  • 03 Januar 2012

    978-3-940731-75-3

    Ich muss sicher nicht erklären, was diese Nummer zu bedeuten hat. Sollten Sie jetzt denken ‚Das ist aber karg‘, so kann ich Ihnen versichern: Üppiger geht’s woanders auch nicht zu! Das was ich da habe, das hat kein anderer auf dem Markt. Das ist eine absolut einmalige Sache. Wenn Sie sich das etwas genauer anschauen, wie da vorne die neun neben der sieben und die wieder neben der acht steht. Wie die Zahlen sich aneinander schmiegen: Das ist schon gut, nicht? Und vollkommen einzigartig.

    Ich habe mir gerade einmal angeschaut, wie die ISBN Nummern zustande  gekommen sind. Leider musste ich zur Kenntnis nehmen, dass die einzigartige Anschmiegsamkeit der ersten drei Ziffern alle anderen in diesem Land auch haben. Das ist die für Deutschland übliche Länderkennung. Also alles wieder zurück! Ich behaupte das Gegenteil: Wie sich die sieben und die fünf da hinten aneinander schmiegen, das ist schon gut, nicht? Und vollkommen einzigartig. Jedenfalls im Verbund mit der neun, der sieben und der acht da vorne.

    Die Bedingung der Einzigartigkeit ist nämlich, dass man dasselbe vorweisen kann wie alle anderen auch. Da man sich aber in irgendeiner Weise unterscheiden muss, steht zu vermuten, dass es dasselbe ist, in welchem man sich unterscheidet.

    Das nimmt, wie ich meine, jeder Fremdenfeindlichkeit und jeder Xenophobie den Boden: Wir sind alle gleich. Denn nur auf dem Boden der Gleichheit können wir anders sein. Ich plädiere für die Bastardisierung der Gesellschaft! Es ist ja wohl überall deutlich erkennbar, dass es den Deutschen nicht gut tut, unter sich zu sein! Mit ein wenig Feinfühligkeit, kann man es sogar an den hiesigen ISBN Nummern erkennen.

    Langsam wird die Sache spannend. Ich gehe dennoch erst einmal ins Bett.

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.



    Kommentare

    Kommentar von Christian
    Datum/Uhrzeit 3. Januar 2012 um 16:42

    Ich bin durch ihre Beiträge beim “100 Tage Unendlicher Spass” Projekt auf Ihren Blog aufmerksam geworden und lese hier seitdem im Stillen gelegentlich mit.

    Wird es eine Ebook Ausgabe für kindle o.ä. geben?

    Viele Grüße und viel Erfolg
    Christian

    Kommentar von mützenfalterin
    Datum/Uhrzeit 3. Januar 2012 um 17:09

    Liebe Aléa,
    ich finde es regelrecht sympathisch und auch mutig von Ihnen, das Geräusch des Werdens hier öffentlich laut zu machen.
    Alles Gute für Sie und das Buch

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 3. Januar 2012 um 21:14

    Lieber Christian,

    Unendlicher Spaß? Meine Güte, das ist ja lange her, mehr als zwei Jahre. Und seither lesen Sie hier mit? Und warum nur bisweilen? Sie haben auf jeden Fall den richtigen Artikel genommen, um sich hier mal zu Wort zu melden!

    Um die Frage zu beantworten: ich denke, dass es keine elektronische Variante geben wird. Soweit ich informiert bin, hat der Verlag bisher keines seiner Bücher als E-Book herausgebracht. Ob das überhaupt ansteht, weiß ich nicht. Aber ganz sicher ist, dass das Thema von Jahr zu Jahr, von Buchmesse zu Buchmesse, wichtiger wird. Aber es gibt eben kein richtiges Konzept. Was in elektronischer Form vorhanden ist, wird immer sofort auch als Raubkopie herumgereicht. Und dagegen habe ich etwas. Weil ich sowieso als Autor schon nahezu für umsonst arbeite (wenn es kein Welterfolg wird): Um es in aller Deutlichkeit zu sagen: Schriftsteller sein ist einer der berühmten Ein-Euro-Jobs. Ganz umsonst will ich es eigentlich nicht tun. Und: Wenn ich ein E-Book anbiete, brauche ich im Grunde den Verlag nicht mehr. Das kann ich über meine Webseite machen. Da bekomme ich dann nicht 10, sondern 90 Prozent der Umsätze. Ich habe mich für den klassischen Weg entschieden und das bedeutet: Verlag. Das heißt erst einmal wohl: kein E-Book.
    Aber das ist ein sehr weites und auch unübersichtliches Feld.

    Jetzt kommt die gute Nachricht: es wird in der klassischen Variante angeboten: http://www.youtube.com/watch?v=01lKFuA__VM

    Herzlich
    Aléa

    Kommentar von Philipp
    Datum/Uhrzeit 3. Januar 2012 um 21:25

    Liebe Aléa,

    “Millionenmetropole meets Marginime – drei Generationen, zwei Welten, ein Roman”, das lässt mein Texterherz natürlich höher schlagen. Könnte glatt von mir sein!

    Aus beruflicher Neugier habe ich noch etwas den Prospekt durchblättert. Besonders aufgefallen ist mir das Foto auf Seite 2. Der Herr Jacobsen schaut doch sehr grimmig drein. Vielleicht ein schwerer Kater (wg. der Sonnenbrille)? Oder das Schiff im Hintergrund ist die Titanic, und er muss gleich an Bord (wg. Lesung in New York)? Fragen über Fragen.

    Anderes Thema: Ich an Ihrer Stelle würde mit den Zahlen Ihres Buches einfach mal Lotto spielen. Obwohl oder gerade weil Ihnen Geld wenig bedeutet.

    Holperige Überleitung: Ich spiele in letzter Zeit relativ viel Poker, wandele quasi auf den Spuren von Dostojewski. Texas hold’em bietet tatsächlich einen guten Stoff für eine gute Schriftstellerin. Nur so als Tipp. Ich bin leider zu faul…

    Herzliche Grüße
    Philipp

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 3. Januar 2012 um 21:26

    Liebe Mützenfalterin,

    vielen Dank für die guten Wünsche. Ich freue mich einfach, dass es jetzt langsam da ist. Ich freue mich, dass ich es in gewisser Weise los bin. Das sind ganz lange Strecken, da einen so ein Text begleitet, dann ist er endlich fertig und dann kommt die nächste lange Strecke, das suchen des Verlags und dann hat man einen und dann kommt die nächste lange Strecke, das Vorstellen des Textes, das Erarbeiten mit dem Lektor, das Umarbeiten die Fahnen und die erneuten Fahnen und weiß bei all den langen Strecken gar nicht, ob es einem näher rückt oder weiter von einem Weg rückt. Um nur mal eine dieser Strecken anzudeuten: unendlicher Spaß, das Blog zu Wallace hat im August 2009 begonnen. Und damals war der Roman schon geschrieben.

    Naja, ich will nicht lamentieren. Aber solche Sachen gehen mir gerade durch den Kopf. Ich mache hier keine direkte Werbung dafür, die Leser/innern kaufen es, weil sie meine Texte mögen oder sie kaufen es nicht. Ich freue mich einfach nur, dass ich es geschafft habe, all diese langen Strecken durchzustehen. Dazu muss man schon ganz schön taff sein. Aber: für die meisten anderen Jobs muss man auch taff sein.

    Herzlich
    Aléa

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 3. Januar 2012 um 21:59

    Lieber Philipp,

    Ich war ja für: “Millionenmetropole meets Mărginime – drei Generationen, zwei Welten, ein Roman, aber null Humor.“ Haha!

    Das Foto sieht aus, als wäre er Killer von Beruf. Vielleicht wollte er das werden? Da ich ihn bestimmt auf der Messe kennenlerne, werde ich ihn fragen. So ältere Schriftsteller nehmen den Nachwuchs sicher nicht richtig ernst, da kann man sich so eine Frage erlauben, die legen einem dann väterlich den Arm um die Schultern oder täscheln einem die Wange. Oh Gott!

    Wenn jetzt alle hier mit meinen Zahlen Lotto spielen, dann verliere ich ja mehr als ich gewinne: meinen Einsatz nämlich.

    Zum Thema Zahlen: seit einigen Tagen gehen hier die Besucherzahlen hier durch die Decke: um einige tausend Prozent! Das macht mir ein bisschen Angst. Entweder war hier früher einfach keiner, kein einziger, oder aber hier sind jetzt tatsächlich viele hundert Leute am Tag. Was machen die hier bloß?

    Danke für den Vorschlag zum Stoff. Ich habe schon den dritten im Kopf. Ich muss das da nur noch abschreiben.

    Herzlich zur Nachtruhe hin oder zum Schnaps (was trinkt man beim Pokern?)

    Aléa

    Kommentar von Phorkyas
    Datum/Uhrzeit 4. Januar 2012 um 15:47

    Liebe Alea,

    ich hätte mich ja sofort auf die Berechnung der Prüfziffer gestürzt.. Muss aber gestehen, dass ich gerade auch zu faul bin, bei der Ihrigen zu bestätigen, dass sie stimmt.

    Diese Zeiträume von der Fertigstellung bis zur Publikation zu kennen bewahrt vielleicht vor falschen Illusionen: Selbst wenn man ein fertiges Manuskript in der Schublade hätte und vielleicht sogar auch noch einen Verlag,.. dann sollte man also doch noch ein, zwei Jährchen draufschlagen..

    Ihnen und Ihrem Werk viel Erfolg in diesem neuen Jahr,
    Phorkyas
    (leider etwas desorientiert, da anstehendes Rigorosum + Suche nach Broterwerbsberuf)

    Kommentar von Christian
    Datum/Uhrzeit 4. Januar 2012 um 17:07

    Liebe Aléa,
    vielen Dank für Ihre Perspektive zum Thema Ebook.

    Als Leser möchte ich meinen Kindle nicht mehr missen. Wenn ich mich etwas umschaue zu diesem Thema, ist es wohl so, dass die Verlagsbranche jetzt geschätzte 10 Jahre nach der Musikbranche das Thema Urheberschutz/Illegale Downloads beackert. Mein Lamento an dieser Stelle ist, dass die Verlage aus den Fehlern der Musikbranche wenig gelernt zu haben scheinen…

    um mich zu präzisieren: ich habe Ihren Blog in meinem Feedreader abonniert. Gelegentlich lese ich einzelne Artikel ihres Blogs. und zwar insbesondere die, die unter “mittel” abgelegt werden. Mir gefällt wie und was sie da schreiben.
    und mir gefällt die “Atmosphäre” die Sie in den Kommentaren schaffen. Deswegen hab’ ich fast ein schlechtes Gewissen, so ohne Anrede in die Kommentare gestolpert zu sein ;-) .

    viele Grüße
    Christian

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 4. Januar 2012 um 21:21

    Lieber Christian,

    vielen Dank für die Rückmeldung. Zu diesem Thema, E-books und Raubkopien etc., wollte ich mich noch etwas ausführlicher äußern, . anhand eines Beitrags. Der ist allerdings gestern etwas verschoben worden ist. Ich will auf ein Projekt hinweisen, welches ich nicht verstehe. Die bieten dort alle ihre Texte gratis zum download an. Das werde ich wahrscheinlich Anfang Februar tun. Dann können wir darüber noch mal reden. Ich würde es also gerne verschieben.

    Was auch dem geschuldet ist, dass mir das Thema schwer im Magen liegt. Ich habe nämlich noch gar keine richtig ausgebildete Meinung dazu, weil ich mich viel zu wenig auskenne.

    Dem Lamento aber, so scheint es, kann ich zustimmen. Ich würde mal prognostizieren: die Generation die jetzt gerade geboren wird, kauft in ihrem Leben kein einziges Buch mehr. Außer für den Opa zum Geburtstag. Und da müssen sie die Eltern fragen, wo man das kaufen kann.

    Es ist schön, dass Sie das so offen sagen: Ihnen gefällt die Kategorie „mittel“ am besten. Die wird in der Regel auch gelesen. Ich mache hier nicht viel Statistik, aber ich weiß, dass je länger die Artikel sind, desto schneller die Besucher auch wieder weg sind: sprich: sie lesen es gar nicht. Die meisten klicken auf die Seite, sehen, dass es lang ist und gehen wieder. Sagen wir einfach: ich mache das für mich selbst.

    Über die fehlende Anrede müssen Sie sich keine Gedanken machen. Ich mag die formale Variante, aber das muss auch nicht immer sein. Die meisten Menschen, die hierher kommen sind auch freundlich gesonnen und deswegen bin ich es auch. Ich mag Blogs nicht, in denen ein rüder Ton herrscht.

    Übrigens: sehr sehr schöne Fotos, die Sie da machen!

    Herzlich

    Aléa

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 4. Januar 2012 um 21:21

    Lieber Phorkyas,

    die Zeiträume zur Produktion eines Romans sind absurd! Die investierten Ressourcen sind absurd! Die Arbeitszeit, die Entlohnung dazu im Vergleich: alles absurd und eine Katastrophe. Das Zeug liegt dann drei Monate in den Regalen, wenn überhaupt und dann kommt schon der nächste Schub aus den Verlagen. Manche finden nie einen Verlag, andere sind wieder raus, wenn sich das Zeug nicht verkauft: das Ganze ist ein völliger Irrsinn. Aber besser als Klapsmühle! Das wäre die Alternative. Wo sonst soll man mit all den Leuten hin, die sich krauses Zeug ausdenken, das möglichst so dargestellt wissen wollen, dass es echt aussieht, die wahnhafte Ideen haben, meistens delirieren und unter narzisstischen Störungen leiden. Die Gesellschaft kann froh sein, dass die nicht alle zur Krankenkasse gehen, um sich eine Langzeittherapie finanzieren zu lassen. Die schreiben Bücher und sind zufrieden mit sich und der von Ihnen bevölkerten Welt.

    Ich weiß Ihrer angedeuteten Skepsis nur eins entgegen zu setzen: Es gibt nur einen einzigen Wahn, der ähnlich furchtbar ist: Liebe! Ich rede nicht deswegen dauernd von meinem Roman, weil ich so beschränkt bin und nicht auch von etwas anderem reden könnte. Sondern weil ich verliebt bin. Nicht unbedingt in den Text – ich bin nicht so narzisstisch – sondern ins machen. Und ich bin auch nicht sonderlich vulgär, deswegen sage ich, die Sache schön umschreibend, verliebt ins Liebe machen.

    Dass Sie auf Jobsuche sind, ist bestimmt schwer und auch eine narzisstische Kränkung. Aber vielleicht können Sie das auch ein wenig ohne Druck machen und sich denken, dass es so eine Art Auszeit ist. So etwas kann man sich ja gestalten. Ich bin da leider nicht die richtige Ratgeberin. Aber ich habe vor keiner schriftstellerischen Leistung oder Auszeichnung so viel Respekt wie vor dem Arbeiten gehen und sich und seine Familie zu ernähren. Das ist sehr viel ernsthafter als diese ganze Schreiberei.

    Herzlich

    Aléa

    Kommentar von Ulrike Berretz
    Datum/Uhrzeit 5. Januar 2012 um 17:33

    Liebe Aléa,

    erstmal alles erdenklich Gute für 2012 !
    Ich habe gestern 978-3-940731-75-3 für den Laden und mich bei der Auslieferung vorgemerkt.
    Ich bin sehr gespannt….
    Liebe Grüße
    Ulrike

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 5. Januar 2012 um 22:13

    Liebe Ulrike,

    ich wünsche dir auch alles Gute für dieses Jahr. Und nicht nur Gutes – was will man schon mit dem Guten? – sondern ein bisschen Glück. Fünf Gramm Glück sind doch oft besser als zehn Kilogramm Gutes. Vielleicht sind sie nicht besser, aber sie fühlen sich besser an.

    Ist jetzt eigentlich das Blog online? Ich habe von dem Projekt gar nichts mehr gehört.

    Vielen Dank für die Information. Ich hoffe, das Buch gefällt dir! Ich bin gespannt auf dein Urteil. Meine Webseite steht hinten im Buch, da können die Leser mir dann ihre Meinungen um die Ohren hauen. Pfeffern!

    Herzlich

    Aléa

    Ein Kommentar schreiben