16 Dezember 2011
„Vollman und Powers und Franzen und Leyner und ich“
„Ich will es mal so sagen – Vollman und Powers und Franzen und Leyner und ich – wir wissen ziemlich genau, wer unsere Leser sind: unsere Leser sind nämlich vorwiegend Leute unter Fünfzig mit Universitätsausbildung, was bedeutet, daß sie einiges an Literaturtheorie und Erkenntnistheorie mitbekommen haben. Sie wissen, worauf ich hinauswill – auf die Akzentverschiebung hin zu Linguistik, die in der Philosophie und der Literaturtheorie in Europa in den fünfziger und sechziger Jahren vorgenommen wurde. Das ist das Terrain auf dem wir uns bewegen müssen. Und meiner Ansicht nach geht das dem Durchschnittsleser – Sie wissen schon, dem Typen, der sich im Flughafen noch schnell ein Buch greift – voll am Arsch vorbei. Denn was er sich wünscht ist das, was ihm von einer bestimmten, völlig anderen Sorte von Literatur geliefert wird – es geht lediglich um eine momentane Auszeit von einer anstrengenden Flugreise.“
Das Kabel im Kopf, David Foster Wallace im Gespräch mit David Wiley, Schreibheft Nr. 55, November 2000, Seite 93 f.
Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
geschehn aus unablässigem Bestreben.
Aléa hat’s hierher gestellt,
und zwar soeben.
Geschrieben: Dezember 16th, 2011 unter - Wallace, D.F. : Unendlicher Spaß, kurz











