15 Dezember 2011
Moo Pak V: Das Tier das nicht weiß, was es will
„Im Verlauf meines Buches, sagte er, entwickele ich die Charaktere von zwei Primatenforschern genauer [das sind natürlich Jack Toledano und Damien Anderson, AT], und viele andere werden kurz skizziert. Es wird Sie nicht überraschen, sagte er, daß es keinem von ihnen leichtfällt, mit anderen Menschen zu kommunizieren, und die meisten von ihnen sogar noch größere Schwierigkeiten haben, mit sich selbst Kontakt aufzunehmen. Auch das, sagte er, ist Teil der Schichte von Moo Pak. Sind Sie dagegen jemals einem Tier begegnet, fragte er, das nicht wusste, was es wollte? Man kann natürlich sagen, das liegt daran, daß die Wünsche von Tieren einfacher strukturiert sind, aber das heißt, sich um die Antwort auf die Frage zu drücken. Aus welchen Gründen haben wir uns zu dem Tier entwickelt, das nicht weiß was es will? Und hat diese Entwicklung irgend etwas mit dem Gebrauch der Sprache zu tun? Könnte man deshalb die Entwicklung der menschlichen Sprache nicht eher als Krankheit ansehen dann als Grund, stolz zu sein?“
Gabriel Josipovici, Moo Pak, Seite 202 f.
Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
geschehn aus unablässigem Bestreben.
Aléa hat’s hierher gestellt,
und zwar soeben.
Geschrieben: Dezember 15th, 2011 unter - Josipovici, Gabriel : Moo Pak, mittel











