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    Kommentare:

  • Aléa Torik: Lieber Norbert, verflixt, hab‘ ich schon wieder Recht? Ich kann sagen, was ich will, ich habe immer recht. Dabei schrieb ich das eigentlich, um zu provozieren. Entweder lässt sich keiner provozieren oder die Provokation im Netz ist so allgegenwärtig, dass man zu ganz anderen Kalibern...
  • Norbert W. Schlinkert: Liebe Aléa, da triffst Du mal wieder den Nagel auf den Kopf wie die Faust das Auge: fiktional und ein Sein als solches hat ein literarisches Blog zu sein und nicht einfach noch ein weiterer Mitspieler auf dem Markt- und Kampfplatz realer Eitelkeiten. Als Schriftsteller:in...
  • Aléa Torik: Liebe Miss Lingen, bitte entschuldigen Sie die kleine Verspätung meiner Antwort. Ich war auf anderen Schlachtfeldern unterwegs. Sie haben absolut recht, es ist viel zu komplex. Dabei darf ich mir zugutehalten, es deutlich vereinfacht zu haben. Denn im Original – wenn wir uns darauf...
  • Miss Lingen: Obwohl, wie Sie wissen, ich hier mit Sympathie lese, frage ich doch: ist das nicht alles ein wenig zu komplex?
  • Aléa Torik: Dann bin ich gespannt, was du von dem Essay hältst.
  • Norbert W. Schlinkert: Liebe Aléa, die Idee des freiwilligen Ablebens um des Erfolges willen stand ja schon einmal im Raum, aber das nur zu machen, um ausgerechnet auf meine Leseliste zu kommem, nee, da hast Du recht, das wäre schon sehr übertrieben! http://www.litblogs.net/hue...
  • Aléa Torik: Lieber holio, ganz verstehen kann ich die Ottos und Ottisten ja tatsächlich nicht. Vielleicht ist das so, dass Otto und Otta, was ihr Leseverhalten betrifft, auch nicht ganz schlau aus sich werden. Sie greifen immer nur nach dem, wonach auch die anderen greifen. Das zeichnet die...
  • Aléa Torik: Lieber Norbert, man ist ja einiges gewöhnt bei den Autoren. Was die alles tun, um gelesen zu werden, beispielsweise das Schreiben seltsamer Bücher. Ich fände es allerdings doch etwas übertrieben, wenn sich ein Autor nach dem Schreiben seines Buchs sogleich aus dem Leben verabschiedet:...
  • holio: Traurig ist das in der Tat. Und so ganz zu verstehen auch nicht. Im Geräusch des Werdens war der Anknüpfungspunkt für Otto Normalleser ja da. Und die Bălkanexotik ist auch rezipiert und rezensiert worden. Die Sprache ist einfach, der Plot verständlich, erinnere die Szene mit dem blinden...
  • Norbert W. Schlinkert: Liebe Aléa, noch habe ich Deinen Essay ja nicht gelesen – kommt aber noch! Bin gespannt wie ein Flitzebogen! Und was meine durch eigenes Lesen hervorgerufene Belebung von Texten inzwischen leiblich von uns gegangener Autor:inn:en angeht, so ist es nicht Trost, den ich da...
  • Aléa Torik: Lieber holio, Sie haben recht, die Politik lassen wir hier außen vor. Richtig glücklich bin ja auch nicht mit dem Etikett der Postmoderne. Aber irgendwie müssen wir es ja benennen. Sagen wir Transmoderne. Die wesentliche Information ist allerdings angekommen, schon lange: dass Sie...
  • Aléa Torik: Lieber Norbert, fein, dass ich dich zum Assoziieren bringe. Dass steter Tropfen den Stein höhlt, habe ich bisweilen schon gehört. Aber hat mal jemand gefragt, was mit all den ausgehöhlten Steinen anzufangen ist? Wozu Steine höhlen? Was Cărtărescu betrifft, ich habe es in dem Essay...
  • holio: Demokratie zu beschwören, so lang frau in Akademismus verharrt, scheint mir absurd. Aber darüber will ich nicht diskutieren, bin halt einfach kein Freund keiner Post^n-moderne, und Ihre Angehensweise schätze ich, auch wenn ich vielleicht manchmal anders klingen mag und mann mich...
  • Norbert W. Schlinkert: Liebe Aléa, wahrhaft postmodern wäre wohl der zum Lesen eher reizende Titel “Die Inkontinenz der Darstellung als notwendiges Übel ihrer selbst”, denn steter Tropfen höhlt ja bekanntlich, indem er aus seiner eigenen Mitte heraus der eigenen Schwerkraft folgt, den...
  • Aléa Torik: Beeindruckend holio, dass Sie nicht nur die lyrischen Tendenzen des Einwortkommentars gekonnt herausarbeiten, sondern das auch noch mit einem Link verdichten. Sehr gut! Pulverisiere ich die Grenze zwischen Wirklichkeit und Fiktion? Ich würde sie gern permeabilisieren. Und da bin ich...
  • holio: Gratulation
  • Aléa Torik: Lieber Norbert, meine Antwort gebe ich dir auf deiner eigenen Seite.
  • Norbert W. Schlinkert: Liebe Aléa, da ich mich nicht verspätet in eine schon ältere Diskussion einmischen will, ich aber zur rechten Zeit etwas hätte dazu schreiben können, weil das Thema auch das meinige ist, hier ein Link auf meinen kleinen Beitrag dazu auf meiner Seite – denn bevor wir alle...
  • Aléa Torik: @ Jim Knopf, genau so habe ich es auch verstanden.
  • Jim Knopf: Nur kurz: Mit der doppelten Klammer ((für anspruchsvolle Leser)) hatte ich gehofft, deutlich zu machen, dass ich den Hinweis eigentlich für überflüssig bzw. mich ganz und gar nicht für einen besseren Leser halte. Nein, wahrhaftig nicht. Nur ohne Warnung mochte ich dann doch keine...

  • 05 Dezember 2011

    Hundreds: Happy Virus

    Solange ich hier angeschossen im Bett liege, kann ich nichts machen. Ich habe noch einen Beitrag in Reserve, den muss ich jedoch zuvor Korrektur lesen. Also noch einmal Musik.

    Hundreds – Happy Virus | Live at Volksbühne, Berlin from Sinnbus on Vimeo.

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.



    Kommentare

    Kommentar von daniel
    Datum/Uhrzeit 6. Dezember 2011 um 22:30

    Hallo Aléa,
    hier schreibt Daniel vom Berliner Label Sinnbus, dem Label von Hundreds. Hatte gerade Deinen Post in den Alerts.
    Jetzt bin ich mal aufgringlich, vielleicht gefallen Dir diese beiden neuen auch?

    http://vimeo.com/31372592
    http://vimeo.com/32409495

    Viel Spaß. Und gute Besserung.
    Viele Grüße,
    Daniel

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 6. Dezember 2011 um 22:32

    Lieber Daniel,

    vielen Dank für deine Mail. Du hast sicher versucht, einen Kommentar zu hinterlassen und bist an meiner Technik gescheitert. Ich stelle deine Empfehlungen als Kommentar eigenständig ein, dann können auch die anderen Leser diese Musik hören. Mir gefällt vor allem das zweite, der Text, die Musik und auch das Video. Das besonders, nein eigentlich alles!

    Danke für die Besserungswünsche!

    Herzlich

    Aléa

    Kommentar von Philipp
    Datum/Uhrzeit 8. Dezember 2011 um 00:31

    Liebe Aléa,

    Hundreds gefällt mir, Danke für den Tipp.

    Ich hätte da auch noch was Musikalisches anzubieten:

    Meine Drama Queen No. 1:
    http://www.florenceandthemachine.net/video

    Kitsch oder Kunst? Egal.

    Und was extrem chilliges:
    http://astrangelyisolatedplace.com/2011/12/05/isolatedmix-23-carbon-based-lifeforms/

    Es grüßt
    Philipp

    PS: Ja, mein “Rumänisch” ist natürlich nur Paste + Copyf

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 8. Dezember 2011 um 16:02

    Lieber Philipp,

    auch dafür vielen Dank. Das gefällt mir. Beim zweiten Link schaue ich einmal hin und sehe sofort eine Band aus Rumänien: Aphex Twin mit Rhubarb. Ich glaube, dass das eine rumänische Band ist. Und wenn nicht, dann habe ich jetzt immerhin eine elegante Überleitung: Ihr Rumänisch ist also aus der Tube?

    Herzlich
    Aléa

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