15 Oktober 2011
Reißen Sie sich zusammen!
Die neusten Nachrichten über „Das Geräusch des Werdens“ stimmen mich wirklich froh. Bevor das Buch im Februar des kommenden Jahres im Buchhandel greifbar ist, müssen einige Dinge angeschoben werden. Das wird nicht einfach gedruckt und dann liegt es da: Dieses „Da“ muss konkretisiert werden. Mein Verleger hat mich angerufen und mir seinen sehr positiven Eindruck von dem fertigen Text übermittelt. Er hat ihn, nachdem er ihn gekauft hatte, nicht mehr gesehen. Der Text hat sich aber deutlich verändert: er ist reifer geworden. Dennoch hätte es passieren können, dass der Verleger nicht glücklich mit den Änderungen ist. Das ist zum Glück nicht der Fall. Er ist begeistert und das hat er mir in aller Deutlichkeit gesagt. Er macht jetzt auf der Buchmesse die ersten Kontakte dafür und hat dabei einige interessante Namen in den Mund genommen. Ob sich dies alles verwirklichen lässt, wird sich zeigen. Frau Torik kommt jedenfalls ins Gespräch. Dabei wird auch auf meine Webseite verwiesen.
Deswegen diese Ansprache: Auf meiner Seite bin ja nicht nur ich präsent. Da sind auch viele andere. Wir alle stehen jetzt unter verschärfter Beobachtung. Ich bitte Sie also: Reißen Sie sich zusammen! Achten Sie auf ihr Äußeres, ziehen Sie einen Anzug an, wenn Sie vor dem Rechner sitzen, oder ein hübsches Kleid oder ein Kostüm. Achten Sie auf Ihr Schuhwerk! Keine fettigen Finger auf der Tastatur. Keine Fehler bei der Interpunktion. Achten Sie auf Syntax und Semantik. Das gilt natürlich auch für die heimlichen Leser. Die, die ich nicht sehen kann: Achten Sie auf sich und auf mich.
Achten Sie drauf oder achten Sie nicht drauf. Machen Sie einfach, was Sie wollen. Sie sind ja alle schon erwachsen. Nehme ich an. Und deswegen nehme ich ebenfalls an – wie immer man dieses Erwachsen-sein definiert – wissen Sie auch, dass Sie gerade dies häufig nicht können: machen, was Sie machen wollen. Hier können Sie es. Nehmen Sie das also als eine Ausnahmesituation. Machen Sie, was Sie wollen. Aber reißen Sie sich zusammen.
Noch immer gilt: die Kommentarhürde wird überwunden, indem man – erstens – die Anweisungen des Captcha ignoriert und dann - zweitens – beide Worte eingibt. In dieser Reihenfolge!
Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
geschehn aus unablässigem Bestreben.
Aléa hat’s hierher gestellt,
und zwar soeben.
Geschrieben: Oktober 15th, 2011 unter Das Geräusch des Werdens, mittel












Kommentar von Irisnebel
Datum/Uhrzeit 15. Oktober 2011 um 14:10
Liebe Aléa,
freut mich. Gratuliere!
LG
Irisnebel (wahrscheinlich allzu leger gekleidet)