20 August 2011
Auf der faulen Haut
Morgen in aller Frühe geht es nach Rumänien. Endlich. Ich hatte in den vergangenen Tagen auf nichts anderes mehr Lust. Ich breche hier regelrecht zusammen oder auseinander. Es ist gut, dass es jetzt nach Hause geht. Für eine gewisse Zeit. Mehr als eine gewisse Zeit Zuhause ist nicht zu haben. Dann gehen wir wieder in die Fremde und träumen von Zuhause. Andere träumen von der Fremde. Oder sie träumen gar nicht. Das ist die bedauerlichste Variante.
Ich werde etwa zwei Wochen unterwegs sein. Ich werde auf der faulen Haut liegen, dem Opa beim Holzhacken zuschauen und der Oma beim Einkochen helfen. Ich werde mit aufs Feld gehen und das neue Fohlen anschauen. Ich werde das Kind meiner Eltern sein. Ich werde die sein, die ich hier nicht bin und nie sein kann.
Wer hier als Kommentator/in angemeldet ist, kann Texte einstellen. Alle anderen müssen sich gedulden, bis ich wieder zurück bin. Ich schaue unterwegs in keinen Computer. Wenn ich wieder in Berlin bin, zeige ich Fotos. Dieses Mal aus Bukarest.
Ich wünsche Ihnen allen einen schönen Sommer.
Bonnie ‚Prince‘ Billy – “New Partner”
Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
geschehn aus unablässigem Bestreben.
Aléa hat’s hierher gestellt,
und zwar soeben.
Geschrieben: August 20th, 2011 unter Allzupersönliches, kurz, Schall & Rauch












Kommentar von Irisnebel
Datum/Uhrzeit 20. August 2011 um 22:10
sie gehen (und haben noch vor einigen tagen, u.a. wegen mir, eine interessante diskussion angeschoben, der ich noch nicht beiwohnte, weil ich auch auf der faulen haut lag)… und ich komme, und zwar geradewegs von einer Berlintour zurueck.
nun, dann wuensche ich fohlige ferien. ich glaube, mehr als 2 wochen wollen sie auch nicht noch einmal kind sein oder? es ist schon merkwuerdig, wie man in gewohnter umgebung ziemlich schnell zurueckmutiert.
gute reise!
lg
irisnebel