17 Juli 2011
Wie sehr ich mich auch anstrenge
Ich habe eine anstrengende Zeit hinter mir. Monate, in denen ich manchmal so erschöpft war, dass ich nicht ein noch aus wusste. Ich habe eine Grenze nicht, die ich als natürlich und als gesund empfinde. Wo ich, ähnlich wie beim Hunger, wenn ich satt bin aufhöre Appetit zu verspüren. Ich empfinde diese Grenze bei der Erschöpfung nicht. Ich bin kaputt und kaputter. Aber ich höre nicht auf, mich weiter kaputt zu machen. In den vergangenen Wochen war ich bei zwei Ärzten. Der Internistin sagte ich, ich könnte mich nicht erholen, wie sehr ich mich auch anstrenge. Die antwortete mir, dass man den Zustand der Erholung auch nicht durch Anstrengung erreiche, sondern indem man aufhört, sich anzustrengen. Neben ihren eigenen Untersuchungen schickte sie mich zu einem Neurologen. Dem habe ich meine Situation recht ausführlich geschildert und er sagte anschließend, ich rede „wie aus dem Lehrbuch“. Bedauerlicherweise ist es das Lehrbuch für Psychosomatik.
Ich werde Entspannungstechnicken erlenen müssen, sonst sagte die Ärztin, sagten beide Ärzte, würde ich ernstlich krank werden können. Ich mache also ab sofort Yoga. Und ich schaue mir schöne Bilder an. Wie gestern. Und heute auch. Und morgen. Vielleicht. Allzu viel Entspannung kann ja auch zermürbend sein.
Hier habe ich es gefunden.
Noch immer ist der Technik Murks nicht behoben: Bitte geben Sie, wenn Sie kommentieren möchten, beide Worte ein!
Geschrieben: Juli 17th, 2011 unter Allzupersönliches, mittel













Kommentar von Philipp
Datum/Uhrzeit 18. Juli 2011 um 19:51
Liebe Aléa,
es sollte doch darum gehen, den Büchner-Preis zu bekommen und nicht wie Büchner (zu früh) zu enden…
Also bei mir hilft im Fall der Überarbeitung so eine Art Bilder-Yoga, delivered by HBO.
Konkret: Erwerb einer DVD-Staffel Sopranos, The Wire, Mad Men (spielt in einer Werbeagentur..), Rom oder Twin Peaks (nicht von HBO, aber halt ein Klassiker). Dazu eine Flasche billigen Rot- oder Weißwein öffnen, Bier geht natürlich auch. Und dann 2-3 Folgen auf einem guten Flat-Screen gucken. Pure Entspannung. Ach ja, Pringles Hot&Spicy gehören ebenfalls ins Programm.
Und von den HBO-Autoren kannst du vielleicht sogar noch was lernen, die machen ihre Sache sehr gut.
Probiers mal aus. Und arbeite nicht so viel.
LG
Philipp