09 April 2011
Natur versus Technik
Ich habe immer noch Schwierigkeiten mit der Technik. Die Angelegenheit lässt sich vor Montag nicht klären. Vielleicht ist das ganz einfach zu lösen, nur kann ich es eben nicht selbst tun. Es haben sich einige gemeldet, die einen Kommentar eingestellt hatten. Bitte keine Vorwürfe, ich habe das alles nicht bekommen. Ich werde es selbstverständlich freischalten, wenn es nach der Reparatur noch da ist, ansonsten würde ich mich freuen, wenn Sie es noch einmal einstellen könnten.
Ich stelle jetzt um auf Natur. Meine Mitbewohnerin und ich haben den Balkon bepflanzt. Wir waren in einem Gartencenter und dann haben wir auf dem Balkon unsere Blumenkästen mit Kräutern geschmückt: Basilikum. Thymian, Zitronenmelisse, Rosmarin, Petersilie, Schnittlauch und ein dicker Busch Lavendel. Im nächsten Monat kommen Bohnenkraut, Tomaten und ein Olivenbaum dazu. Dabei haben wir einen leckeren Weißwein getrunken. Der Vormittag war sehr lustig. Das wurde auch Zeit, dass ich mal wieder so etwas unternehme, einen Unsinn bei dem es was zu lachen gibt. Ich mache ja sonst nur sinnvolle Sachen. Wer immer das Leben erfunden haben mag, es war sicher nicht seine Absicht, dass der Mensch nur sinnvolle Sachen macht. So gesehen waren Olga und ich der Absicht des Schöpfers heute Vormittag sehr nahe. Was genau die Absicht des Schöpfers war, weiß ich derzeit noch nicht. Dem komme ich schon noch auf die Schliche. Immerhin studiere ich ja Literaturwissenschaften. Und wenn Gott je einen Job hätte machen wollen, dann sicher den des Schriftstellers. Und da bin ich ihm auf dem Fersen. Auf den Versen. Das wäre auch eine schöne Überschrift für diesen Artikel gewesen, aber doch etwas vermessen: Ich bin Gott auf den Versen.
Mit den Kräutern kann ich endlich mal eine richtige Suppe zubereiten. Man kriegt ja in Deutschland keine vernünftigen Suppen zu essen. Das ist ein Manko. Ich bin ein bisschen blau, obwohl das, stand auf der Flasche, ein Grauburgunder war. Ich geh jetzt mal ins Bett. Sonst ruiniere ich mir mit einem einzigen Artikel meinen schönen Ruf. Also das, was ich als meinen schönen Ruf bezeichne. Aber vielleicht trinke ich ja auch vorher noch einen kleinen Schluck.
Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
geschehn aus unablässigem Bestreben.
Aléa hat’s hierher gestellt,
und zwar soeben.
Geschrieben: April 9th, 2011 unter Allzupersönliches, mittel











