13 Februar 2011
Ich rücke ein wenig in die Ferne
Ich danke Ihnen allen für die vergangenen, naja, beinahe zwei Jahre. Ich danke Ihnen für Ihre Beteiligung, Ihre Neugier und Ihre Worte. Es hat viel Spaß gemacht.
Ich halte die Uhren an und hänge das Bloggen an den Nagel. Ich habe bei LITBLOGS meinen Abschied angekündigt. Ich will schreiben und ich will davon leben können. Das lässt sich mit so einem Blog nicht verwirklichen, das Ziel kommt nicht näher, es dreht sich vielmehr im Kreis.
Ich ziehe mich aus der virtuellen Welt zurück. Ich werde nicht mehr dauernd ins Netz schauen. Es passiert sehr viel weniger als man glauben möchte. Dieses Wenige werde ich dann nicht mehr auf mich beziehen müssen. Es werden hier bisweilen Texte erscheinen. Die Kommentarfunktion bleibt allerdings deaktiviert. Es wird hier sehr viel ruhiger werden.
Ich werde im Sommer nach Bukarest reisen und der Öffnung der Securitate-Akte Minervas beiwohnen (die man unten auf dem Bild erkennen kann, links, mit dem Speer). Danach geht es sicher zwei Wochen in die Berge, in die Munții Cindrel, in die Mărginimea Sibiului. Oder ich fahre ans Meer. Vielleicht werde ich Bilder einstellen. Vielleicht auch nicht. Es sollten hier nicht mehr so viele private Dinge stehen. Ich habe wieder einmal etwas lernen müssen, was ich nicht lernen wollte.
Wenn mein Debüt im September auf dem Markt ist, gibt es die Möglichkeit darüber zu diskutieren. Ich schreibe denen, die hier gelesen und kommentiert haben, eine Mail.
Sie können mit mir nicht mehr in Kontakt treten. Ich rücke ein wenig in die Ferne. Nicht in die große Ferne, sondern nur dorthin, wo die Dinge unscharf werden. Wie in der Erinnerung. Und in der Phantasie, die das eine mit dem anderen verbindet.
Machen Sie es gut!
Ihre Mărgineanca
Aléa Torik
Geschrieben: Februar 13th, 2011 unter Allzupersönliches, mittel












