21 Januar 2011
Teilzeitfrivolitäten
Gestern Abend gegen 23.00 Uhr entdeckte ich meine Frivolität. Ich war sehr erfreut, allerdings vom Tag etwas abgekämpft: es war zu spät für frivoles Verhalten. Und jetzt ist es dafür noch zu früh. So sehr ich mich über meine Frivolität freue, ich muss das in Schranken weisen. Frivol bin ich nur zwischen 15.23 Uhr und 15.40 Uhr (hier kann mans nachlesen). Ich bin teilzeitfrivol. Ich bin eine Teilzeitfrivolin. Eine Teilzeitfrivolitin. Ich begehe Teilzeitfrivolitäten. Aber ich bin kein Täter, ich bin eine Täterin. Eine Teilzeitfrivolitäterin. Damit habe ich wohl meine Nische gefunden.
Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
geschehn aus unablässigem Bestreben.
Aléa hat’s hierher gestellt,
und zwar soeben.
Geschrieben: Januar 21st, 2011 unter Allzupersönliches, kurz












Kommentar von NWS
Datum/Uhrzeit 21. Januar 2011 um 09:50
Wenn die gute Phyllis Kiehl ‘auf der Suche’ nach einem vermeintlich pornographischen, in Wirklichkeit aber
erotischen Text eines Schriftstellers, dessen kleine Erstveröffentlichung dieser darstellt, Dich, Aléa, “eine literarisch wunderbar frivole Person” nennt, so ist das uneingeschränkt auf Deine ganze Person als Literatin gemünzt, und zwar ohne zeitliche Einschränkung. Oder darf man Deinen mit Spannung zu erwartenden Erstlingsroman auch nur zwischen 15:23 Uhr und 15:40 Uhr lesen? Wohl kaum! Natürlich solltest Du Deine neuentdeckte, Deine jetzt aufgedeckte Frivolität nicht ständig zu Markte tragen, aber (latent) vorhanden ist sie ab jetzt immer, denn die Welt weiß von ihr. Phyllis sei Dank!