16 Januar 2011
Auf der anderen Seite meiner Angst
Ich war noch nie in New York. Vielleicht komme ich auch nicht hin. Das Finanzierungsproblem ließe sich noch umgehen, umgehen aber lässt sich nur schwer, dass New York in Amerika liegt. Amerika liegt aber auf der anderen Seite. Nicht nur auf der anderen Seite der Welt. Sondern auf der anderen Seite meiner Angst. Ich habe ja diese Flugangst. Ich bin notgedrungen Festlandeuropäerin. Da ich mir manchmal Dinge vorstelle, nicht nur Figuren, Handlungen oder Wohnungseinrichtungen, durch die Gegend fliegende Vasen, was man sich so vorstellt. sondern auch, wie man diese Dinge zu Geschichten und Romanen verbindet, ist es ein Leichtes, mir so etwas wie New York vorzustellen. Wer wissen möchte, wie ich mir diese Stadt vorstelle, kann das hier sehen.
Bright Eyes – First Day Of My Life from Saddle Creek on Vimeo.
Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
geschehn aus unablässigem Bestreben.
Aléa hat’s hierher gestellt,
und zwar soeben.
Geschrieben: Januar 16th, 2011 unter kurz, Schall & Rauch












Kommentar von moritz gause
Datum/Uhrzeit 16. Januar 2011 um 16:07
Dann, Liebe Aléa,
fahren Sie doch mit dem Schiff. Immerhin ab £679 von Southampton. Dieses Angebot ist das günstigste, das ich bisher (d.h. nach sehr kursorischer Recherche) finden konnte. Allerdings würde ich von Reisen mit Unterhaltungscharakter abraten, da scheitert, wie ich mir zumindest vorstelle, jede Freude an den Versuchen des Reiseunternehmers, jene zu erzeugen. Vielleicht probieren sie dann doch besser, auf einem Frachtschiff anzuheuern. Als Zuständige für mentale Navigation oder so.
Auf das Sie eine Möglichkeit finden mögen (und nicht zu Seekrankheit neigen) – herzlich
Ihr moritz