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  • Aléa Torik: Liebe Azadeh, ich schlage vor, wir warten bis zur Veröffentlichung davon, was im Januar 2013 der Fall sein wird, und dann kann jeder entscheiden, was mein richtiger Name ist, was das richtige und das falsche Verhalten war. Herzlich Aléa
  • Azadeh Sepehri: Interessant. Ich dachte, Sie schreiben unter Ihrem “richtigen” Namen.
  • Aléa Torik: Liebe Azadeh, „Nehmer“ und „Geber“: Nehmen ist ja auch leichter als geben. Sein Recht in Anspruch zu nehmen ist leichter als einer daraus resultierenden Plicht zu entsprechen. Dass Recht und Pflicht so eng miteinander verbunden sind, dass sie dasselbe sind, auseinander hervorgehen,...
  • Aléa Torik: Lieber Holio, Sie können hier gerne mit Ihrem Meißel klopfen. Und ich habe auch nichts dagegen, wenn dabei etwas anderes herauskommt als ich das beabsichtigt habe. Soviel verstehe ich von Literatur, um zu wissen, dass die Autorin eine Interpretation unter anderen hat. Es stehen, sowie...
  • Aléa Torik: Lieber NO, auch für mich sind Lydijakapitel und Aufzählungskapitel die beiden Höhepunkte dieses Romans. Es sind wohl auch die beiden schwierigsten Kapitel. Das Zentrum des ganzen Textes ist sicher das Aufzählungs- oder Berlinkapitel. Das war geplant als eine Beschreibung des...
  • avenarius: Liebe Alea, ja natürlich, es gibt immer eine Macht. Macht bedarf, ganz anders als die Gewalt, keinerlei Rechtfertigung, “da sie allen menschlichen Gemeinschaften immer schon inhärent ist. Hingegen bedarf sie der Legitimität. Macht entsteht, wann immer Menschen sich zusammenfinden...
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  • 30 Dezember 2010

    Geld und die Vorstellung, was man alles damit machen kann

    Frau Torik hat mal wieder tiefgehende Einsichten. Aus einer Mangelwirtschaft kommend, betreffen sie dieses Mal das Geld. Geld ist nicht mein Thema. Ich interessiere mich auf eine geradezu fahrlässige Weise nicht dafür. Gestern bin ich übers Ohr gehauen worden. Ich habe es bemerkt und es einfach geschehen lassen. Ich habe mich nicht dagegen gewehrt. Dabei bin ich nicht auf den Mund gefallen. Ich bin auf alle Organe eher gefallen als auf den Mund.

    Geld ist das Zentrum des kapitalistischen Systems. Geld und die Vorstellung, was man alles damit machen kann. Im kapitalistischen Wirtschaftssystem kann man sich nicht ausruhen. Man kann nicht sagen, jetzt bin ich vierzig, fünfzig, sechzig und jetzt habe ich genug Geld. Man kann nicht sagen, jetzt habe ich eine Altersvorsoge, ein Haus oder Kinder, die gut verdienen und die mich, wenn ich alt bin, ernähren. Die Altersvorsorge wird von der Inflation gefressen, das Haus ist nichts wert, weil es zu wenige gibt, die es haben, also kaufen wollen und die Kinder wohnen in Amerika und interessieren sich nicht mehr für die ehemaligen Erziehungsberechtigten. Aus welchen Gründen auch immer, einfach nur, weil sie alt geworden sind, was sie früher nicht waren.

    Das waren die vorbereitenden Worte. Jetzt kommt meine Einsicht: Die Tragik des kapitalistischen Wirtschaftssystems liegt darin, dass man immer dafür sorgen muss, dass das Geld mehr wird. Damit es nicht weniger wird.

    Vielleicht betrifft diese Einsicht gar nicht das System, sondern ist eher individueller Natur. Wahrscheinlich versuche ich lediglich meine eigene Tragik, dass mich das Thema nicht interessiert, zu verdecken. Ich denke an die verlorenen 10 Euro. Und das hat keinerlei Emotion zu Folge. Ebenso gut hätte es sich um einen bedruckten Papierschnipsel handeln können. Es hat sich ja auch um einen solchen gehandelt. Ich habe eben die Vorstellung nicht, was man alles damit machen könnte. Und die ist, nicht nur für das kapitalistische System zentral.

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.



    Kommentare

    Kommentar von NWS
    Datum/Uhrzeit 30. Dezember 2010 um 15:47

    Liebe Aléa,
    ich habe überhaupt keine Zeit, mich über Ihre tiefergelegten Einsichten das Geld betreffend zu freuen oder zu ärgern. Ich muß, nachdem mein (Fach-)Buch nun erschienen ist, an meinem Roman weiterschreiben – auf einem Bein kann man nicht stehen. Und wenn ich mit oder durch die Schreiberei Geld verdienen kann, umso besser. Kann man vorher nicht wissen! Leider. Sie kommen aus einer Mangelwirtschaft, sagen Sie? Ja glauben Sie denn, aus dem bundesrepublikanisch-deutschen Wirtschaftssystem ergäbe sich kein Mangel?! Wer hat schon Zeit, zum Beispiel, für die wichtigen Dinge im Leben? Fast niemand mehr, weder die Armen noch die Reichen. Überhaupt sind alle überfordert – auch Sie, liebe Aléa! Bleiben Sie bei Ihren Leisten, schreiben Sie Ihre Romane, von Gelddingen verstehen Sie nichts. Ich übrigens auch nicht, oder nur so viel, daß das Geld natürlich nicht mehr werden soll, denn das Geld ist ja das knappste Gut von allen, und wenn das nicht so bliebe, hätten wir: Mangelwirtschaft. Es kommt allein auf die Verteilung an, wo natürlich einiges im ARGEn liegt. Aber vielleicht haben Sie mit Ihren zehn Euro den Grundstein für ein Geschäftsimperium gelegt, dessen Steuern in Zukunft den Staat dazu in die Lage versetzt, Ihnen einen Künstlerrente zu zahlen! Na gut, unwahrscheinlich, aber man wird ja noch träumen dürfen.
    Das dazu. Bleibt mir nur noch, Ihnen einen guten Rutsch zu wünschen! Und Kopf hoch: die zehn Euro holen Sie im nächsten Jahr locker wieder rein.
    Herzlich,
    Norbert

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 30. Dezember 2010 um 17:02

    Lieber Norbert,
    ich hol die zehn Euro locker wieder herein, dazu brauche ich allerdings Ihre Hilfe. Wie das passiert, sehen Sie hier bei youtube, eine kleine Handlungsanweisung; http://www.youtube.com/watch?v=IeRK5YOaTtU
    Herzlich aus der Mangelei (und nicht aus der Walachei und auch nicht aus der Mongolei)
    Aléa

    Kommentar von Herr Müh
    Datum/Uhrzeit 30. Dezember 2010 um 17:26

    Man muss den Kapitalismus nicht erklären, man muss ihn bekämpfen

    Gesang der jungen Anarchisten

    Freiheit! mahnt es aus den Grüften,
    die der Vorzeit Kämpfer decken.
    Freiheit! lockt es aus den Lüften,
    die der Zukunft Stürme wecken.
    Daß aus Ahnung Freiheit werde,
    haltet, Künftige, euch bereit.
    Reinigt die entweihte Erde -
    helft ans Licht der neuen Zeit!

    Freie Menschen sollen wohnen,
    wo gequälte Sklaven schleichen,
    Menschen, die aus allen Zonen
    Gruß und Trunk einander reichen.
    Von Gesetzen nicht gebunden,
    ohne Herrn und ohne Staat -
    frei nur kann die Welt gesunden,
    Künftige, durch eure Tat!

    Jugend, sammle deine Scharen,
    kämpfend Zukunft zu erstreiten.
    Wer das Leben will erfahren,
    lasse sich vom Tod begleiten.
    Künftige! Im heiligen Ahnen
    lechzt die Welt nach Glück und Licht.
    Mahnend wehn die schwarzen Fahnen:
    Freiheit ist der Jugend Pflicht!

    (Erich Mühsam)

    Kommentar von NWS
    Datum/Uhrzeit 30. Dezember 2010 um 17:30

    Liebe Aléa,
    irgendwie gleicht sich ja angeblich alles wieder aus, global betrachtet. Nix geht verloren. Und da ich mit Schokoladeessen, Singen und Lottospielen nichts am Hut habe, müssen Sie diesen Peter ganz allein um seine Penunzen bringen. Schaffen Sie schon!
    Herzlich, Norbert

    Kommentar von Melusine Barby
    Datum/Uhrzeit 30. Dezember 2010 um 18:00

    Herr Schlinkert irrt. Das Geld muss immer mehr werden. Früher im Vor-Voodoo-nomics-Kapitalimus (ab Mitte der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts) hatte er (bedingt) recht. (Als es noch Fort Knox gab und Goldreserve und so was.) Da galt bloß: Der Profit muss mehr werden, sonst: pleite. (Nachzulesen bei Marx unter dem Stichwort “tendenziell sinkende Profitrate”). Seither ist das anders: Das frei auf den Weltmärkten flottierende Kapital sucht Anlagemöglichkeiten. Sogenannte Finanzdienstleister entwickeln neuartige “Anlageprodukte” (hört, hört: Optionsscheine, Termingeschäfte mit Termingeschäften, Leerverkäufe etc., also alles, was unter dem Titel: Derivate läuft). Im Prinzip funktioniert das (vereinfacht) wie Kettenbriefe: Damit oben was rauskommt, muss unten immer was nachgeschossen werden. (wundersame Geldvermehrung I) Das ging auch ´ne Weile ganz gut. Wenn´s schief läuft: Die Hauptakteure sind “to big to fail”. D.h.: Der Staat schießt unten nach, mit anderen Worten wir alle (wundersame Geldvermehrung II) Machen Schulden. Und bei wem? Ganz genau: “To-big-to-fail”. Durch die vielen Zinsen ist dann wieder gaaanz viel Kapital ziellos flottierendem auf dem Markt, das verzweifelt nach Anlagen sucht: Weiter geht´s. Es muss immer mehr Geld werden. Sonst wird das Casino geschlossen.

    Die Moral von der Geschicht´: Sie müssen groß werden – “to big to fail”. Mangelwirtschaft ist Geschichte. Wer spart, ist doof. (Ich nenne jetzt keine Namen, aber Sie wissen schon, wer immer vom Sparen redet.)

    Kommentar von avenarius
    Datum/Uhrzeit 30. Dezember 2010 um 21:33

    Liebe Alea,

    das ist zweifellos ein Prinzip, aus dem zwanghaftes Handeln verschiedenster Prägung entsteht.

    Dabei gibt es auf der Rückenseite der Ökonomie auch noch andere Tragödien. Kulturwissenschaftlich auch von Belang.

    “ES ist eine Alltagserscheinung, daß, nach der eigenen Ansicht der Beteiligten `sinnlos` gewordene, Verbände aller Art nur deshalb weiterbestehen, weil ein `Verbandssekretät` oder anderer Beamter `sein Leben (materiell) daraus macht` und sonst subsistenzlos würde.”

    (Max Weber, Wirtschaft und Gesellschaft, Tübingen 1976, § 40. 119)

    Wünsche Ihnen einen zwanglosen Jahreswechsel.

    Freundlichst – avenarius

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 30. Dezember 2010 um 22:54

    Lieber Herr Müh(sam),

    es ist, wie Ihr Name schon sagt, oft nicht ganz einfach. Vor allem bei komplexen Zusammenhängen. Und die kapitalistische Wirtschaftstheorie ist ein solcher Zusammenhang, einerlei, ob Sie ihn als Geldtheorie oder als Gesellschaftstheorie verstehen wollen. Sie müssten also freundlicherweise hier noch nachreichen, was und auf welcher Ebene Sie gegen die Theorie einzuwenden haben. Nur das Lied von Erich Mühsam hierherzustellen, reicht nicht aus. Zumal sich mir auch der Zusammenhang nicht gleich erschließen mag, mit dem der Kapitalismus hier und die Freiheit dort gegeneinander ausgespielt werden.

    Also: herzlichen Dank für Ihren Kommentar, aber es fehlt die Hälfte. Und in dieser Hälfte müssten Sie dann erklären, welches neue Modell Sie an die Stelle des alten setzen wollen.

    Aléa

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 30. Dezember 2010 um 23:10

    Liebe Melusine,

    der Schlinkert hat unrecht? Hoffentlich sieht er das auch gleich ein. Das ist ja so ein streitbarer Geist.

    Ich verstehe von der Sache zu wenig, um mich da einzumischen. Ich weiß nur, dass Geld fließen muss, dass es in Umlauf sein muss und dass, von dieser Warte her, es das Beste ist, das Geld auszugeben.

    Ja: ich weiß, wer immer vom Sparen redet: meine Mama.

    Aléa

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 30. Dezember 2010 um 23:17

    Lieber Avenarius,
    ich glaube es gibt nirgends so viele Kritiker des kapitalistischen Systems wie im Kapitalismus. Ich weiß gar nicht, woran das liegt. Die wenigsten werden Max Weber gelesen haben, ich auch nicht, wer kennt schon John Maynard Keynes, ich weiß, dass Niklas Luhmann ein Buch geschireben hat „Geld als Kommunikationsmedium“, aber ich habe da nicht hineingeschaut.
    Ich wollte mit meinem Artikel eigentlich nur mein seltsames Verhältnis zum Geld ansprechen.
    Herzlich
    Aléa

    Kommentar von NWS
    Datum/Uhrzeit 30. Dezember 2010 um 23:35

    Na, aber hallo! Die Melusine Barby gibt mir doch irgendwie auch recht, indem sie den Wahnsinn so kernig frankfurtammainerisch erklärt, und zwar richtig, wie ich glaube. Nur muß das Geld nicht zwangsläufig immer mehr werden, nee, man könnte ja auch vernünftig sein, es wird nur immer mehr, leider, mit all den beschriebenen Folgen. Ich selber sitze ja nur mit einer selbstgebastelten Angel am großen Geldstrom, während andere mit großen Netzen hantieren, sogar Leute dafür einstellen und alles tun, so viel wie nur möglich herauszufischen. Was die da rausholen! Ich frage mich immer nur, was machen die mit dem ganzen Zaster nur! Naja, ich habe ja schon offen zugegeben, keine Ahnung zu haben, nun wird’s offenbar. (Jetzt muß ich aufhören, ich glaub, ein Scheinchen hat angebissen!)

    Kommentar von avenarius
    Datum/Uhrzeit 31. Dezember 2010 um 00:22

    Wem nicht ganz die Augen zugefallen sind, wird sich auf das, was er tagtäglich wahrnimmt, seinen Reim machen. Die umfangreiche Kritik am System neuzeitlicher Industriegesellschaften ist doch kein Wunder.
    Im Kapitalismus bezeichnet Zivilisation die Stufe einer Kultur, auf der Tradition und Persönlichkeit ihre unmittelbare Geltung verloren haben. Spengler: “…jede Idee muß zunächst in Geld umgedacht werden, um verwirklicht zu werden. Am Anfang war man begütert, weil man mächtig war. Jetzt ist man mächtig, weil man Geld hat… Demokratie ist die vollendete Gleichsetzung von Geld und politischer Macht.
    Es geht ein Verzweiflungskampf durch die Wirtschaftsgeschichte jeder Kultur, den die im Boden wurzelnde Tradition…, ihre S e e l e, gegen den Geist des Geldes führt.”

    O. Spengler, “der Untergang des Abendlandes”.

    Hat aber am Ende noch Shaw Recht: “Die allgemeine Achtung vor dem Gelde ist die einzige hoffnungsvolle Tatsache in unserer Zivilisation… Geld und Leben sind unzertrennlich… Geld i s t das Leben.”

    Vorwort zu “Major Barbara”.

    Und so könnte es weitergehen, die ganze Nacht.

    Schlafen Sie gut – avenarius

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 31. Dezember 2010 um 10:23

    Lieber Avenarius,

    ich bin sehr vorsichtig, das Geld zu verteufeln. Mit Geld kann man etwas kaufen! Mit Geld kann man sich etwas zu Essen kaufen und seinen Kindern warme Socken wenn es draußen kalt ist. Aber darüber hinaus, eigentlich unten drunter, gibt Geld natürlich Anlass zur Skepsis. Skepsis, die, wie ich meine, vor allem in den Industriegesellschaften spürbar ist, also jenen Gesellschaften, die sich das Geld als Mittel zum Zwecke erst richtig zu Eigen gemacht haben. Möglicherweise ist das so, weil in diesen Gesellschaften der kritische Geist besonders wach ist. Möglicherweise ist es aber auch so, weil Geld in ganz besonderer Weise die Abgründe des Menschen offenlegen kann.

    Allerdings kann man mit Geld auch eine Menge guter Dinge tun. Ich spreche nicht von der GTZ, die in Rumänien viel Geld investiert hat, oder von der KfW, ich spreche nicht von der Welthungerhilfe, die Milliarden eingesammelt hat, etc. Ich spreche eher so im Allgemeinen: dass man mit Geld auch eine Menge anderer Dinge tun kann als Klamotten kaufen. Und davon ist die Geschichte voll, von Menschen, die mit Geld Gutes tun. Vielleicht nicht voll genug. Aber doch so voll, dass man das Geld nicht per se verteufeln kann. Aber wie, gesagt, ich hatte gar keine Diskussion über das Geld anzetteln wollen. Ich wollte das Gegenteil.

    Ein gutes Jahr!

    Aléa

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 31. Dezember 2010 um 10:30

    Lieber Norbert,
    Sie sitzen mit einer selbstgebastelten Angel am Geldfluss? Da halten Sie mir doch bitte mal ein Plätzchen frei, ich komme im Frühling dazu, denn selbst, wenn Sie einen ganz dicken Fisch an der Angel haben: das ist mir ein wenig kühl gerade da draußen.
    Aléa

    Kommentar von NWS
    Datum/Uhrzeit 31. Dezember 2010 um 14:33

    Liebe Aléa,
    in der Tat, das tue ich. Leider beißen immer nur Fünfer an. Aber ich beschwer’ mich nicht, auch wenn es manchmal kalt wird, da draußen. Im Endeffekt ist Geld ja auch nur zum Tauschen da, und so lange die Menschen mit mir tauschen wollen, werde ich auch Geld haben – da kann das System als solches noch so kompliziert, unanständig und böse sein (Können Systeme böse sein? Und wenn ja, warum? Das ist die Frage!).

    So, und jetzt genug vom Geld, einen guten Rutsch, bis die Tage, herzlich;
    Norbert

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 31. Dezember 2010 um 15:42

    Lieber Nobert,
    man kann genug vom Geld haben, ohne genug Geld zu haben. Das ist einfach ein interessantes Medium, dieses Geld. Dennoch: Schluss für dieses Jahr!
    Aléa