11 Dezember 2010
Literaturblog und Sexspielzeug
Dass ich ein Literaturblog führe, bedeutet nicht, dass der Gegenstand meines Interesses die Literatur ist. Der Gegenstand könnte ebensogut jeder andere sein. Sex beispielsweise. Ein Literaturblog zu führen, bedeutet, dass der Zugriff auf den Gegenstand des Interesses ein literarischer ist, wobei der Gegenstand nicht näher bestimmt ist. Es ist gleichgültig, ob ich mich hier über Bücher beuge oder über Sexspielzeug. Und weil es gleichgültig ist, schreibe ich über Bücher. Wenn es nicht gleichgültig wäre, schriebe ich über Sexspielzeug.
Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
geschehn aus unablässigem Bestreben.
Aléa hat’s hierher gestellt,
und zwar soeben.
Geschrieben: Dezember 11th, 2010 unter kurz, Paralipomena












Kommentar von Der Buecherblogger
Datum/Uhrzeit 12. Dezember 2010 um 01:46
Schreiben ist nie eine Frage des Was, sondern immer eine des Wie. Dass Sie über alles schreiben könnten kann gar nicht in Frage gestellt werden. Allerdings wäre ich über das Wie beim “Hinüberbeugen über ein Sexspielzeug” schon neugierig. Frauen beugen sich ja auch literarisch anders über die Dinge, wobei ich mich gerade über einen nackten Rücken gebeugt habe und mich vermutlich nur deshalb von Ihrem kleinen Beitrag angesprochen fühle.
Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht, egal ob mit Buch, Bube oder beidem.