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  • 28 November 2010

    Licht im August VI: “Um des Geldes und der Aufregung willen”

    Lena Grove ist eine der wenigen Figuren die, trotz schwieriger Verhältnisse, Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen. Von ihr geht eine Selbstsicherheit und Zuversicht aus, die beinahe schon beunruhigend ist. Sie erwartet ein Kind von Lucas Burch. Faulkner ist ein Meister der indirekten Beschreibung, wenn er aufzeigt, wie es zu der Schwangerschaft gekommen ist: „Sie schlief in einem hinten am Haus angebauten Raum. Er hatte ein Fenster, das sie im Dunkeln zu öffnen und wieder zu schließen lernte, ohne dass jemand es hörte, obwohl in dem angebauten Zimmer zuerst auch ihr ältester Neffe schlief, dann die beiden ältesten und schließlich alle drei. Sie wohnte schon acht Jahre dort, als sie das Fenster zum ersten Mal aufmachte. Sie hatte es noch kein Dutzend Mal aufgemacht, als sie feststellen musste, dass sie es besser nie aufgemacht hätte. Sie sagte sich: `Ich habe aber auch ein Pech.´“

    Lucas Burch meint, sich mittels eines neuen Namens, Joe Brown, aus der Affäre ziehen zu können. Als er von der Schwangerschaft seiner Geliebten hört, türmt er vorsichtshalber. Aber Lena glaubt an ihn. Sie glaubt, dass er, als er verschwand, bloß einen Job suchte. Und sie verteidigt ihn: „Lucas mochte schon immer die Aufregung. Er hat das ruhige Leben nie gemocht. Deshalb hat’s ihm bei Doane’s Mill nie gefallen. Deshalb hat er – haben wir beschlossen, uns zu verändern: um des Geldes und der Aufregung willen.“ „Um des Geldes und der Aufregung willen“, sagt Varner. „Lucas ist nicht der erste junge Spund, der die Arbeit, die er gelernt hat, hinwirft und der die, die darauf angewiesen sind, dass er die Arbeit tut, im Stich lässt, bloß um des Geldes und der Aufregung willen.“

    Sie glaubt an diesen Mann mit einer Naivität, die an Dummheit gemahnt. Aber sie ist nicht dumm, denn dann würde sie sich am Schluss der Romans, mit dem kleinen Kind im Arm, an die Brust ihres Verehrers werfen. Sie würde einfach den hartnäckigen Liebesbezeugungen von Byron Bunch erliegen. Das Begehren eines Mannes, das hartnäckige Begehren, die Wucht, die dahinter steckt, das kann für eine Frau ein sehr beeindruckendes Ereignis sein. Und eine Frau zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts im, sagen wir einfach, Wilden Westen, würde vermutlich den nächstbesten nehmen. Schon aus Überlebensgründen müsste sie es tun. Obwohl Lena nicht das tut, was sie aus Vernunftgründen tun müsste, ist sie nicht dumm. Ebenso wenig wie Byron dumm ist, wenn er erst sehr spät auf den Gedanken kommt, dass die hochschwangere Lena keine Jungfrau mehr ist. Jungfräulichkeit war damals eine erhebliche, wenn nicht sogar die Qualität einer unverheirateten Frau. Byrons Liebe ist offenbar so groß, dass selbst dieser Mangel keine Rolle spielt. Lena wirft sich nicht dem Erstbesten an die Brust. Der Leser weiß, dass Byron ein grundanständiger Kerl ist und dass sie keinen Besseren wird finden können. Der Leser weiß es, aber weiß es auch Lena? Joe hingegen ist ein Arschloch. Aber Lena begreift es nicht. Oder es spielt keine Rolle für sie. Er ist der Vater ihres Kindes und sie ist nun einmal der Meinung, dass eine Familie zusammengehört. Also tut sie das dafür Notwendige: Sie macht sich, nachdem ihr Kind geboren ist, nachdem Christmas und Joanna Burden tot sind, Ereignisse, die sie wohl gar nicht erfährt, erneut auf die Suche nach ihm. Weil es, könnte man vermuten, nun einmal der natürliche Gang der Dinge ist.

    Sie klagt nicht. Sie beklagt sich nicht bei Byron und sie klagt auch Joe nicht an, als er bei ihr am Kindbett steht, sich windet und dann aus dem Fenster springt und erneut abhaut. Sie ist grundsympathisch, sie weckt auch die Zuneigung anderer, die ihr Lebensmittel und Unterkunft anbieten. Da ist keiner, soweit ich das sehe, der ihr nicht mit Sympathie begegnet. Und doch ist auch Lenas Verhalten im Grunde nicht zu verstehen, wie das so vieler anderer, Christmas‘ und Joannas, das Verhalten der Kellnerin, die mit Christmas ins Bett geht, das seiner Großeltern. Aber ihr nimmt man es nicht übel. Sie darf so sein, weil sie gut ist. Gut sind nur Lena und Byron. Der Sheriff ist zwar nicht schlecht, aber er vertritt letztlich nur das Gesetz und wäre das Gesetz schlecht, würde der Sheriff sich dennoch darauf berufen (müssen), denn er ist sein Vertreter. Er ist, was er ist, weil er so sein muss.

    Alle anderen kämpfen immer mit der Möglichkeit, schlecht zu sein. Nur Lena scheint solche Anfechtungen nicht zu kennen. Und deswegen mögen wir sie. Weil das eine Position ist, der man im Leben nur sehr selten begegnet. Man begegnet schon selbstlosen Menschen, die etwas für einen tun und nicht fragen, was sie selbst davon haben. Es gibt (hier fällt mir doch jetzt ein Wort nicht ein, was ist denn das für eine verflixt unzuverlässige Sprache oder sind das die ersten Alterserscheinungen?) uneigennütziges Handeln. Aber dies ist noch nicht, was ich meine. Was in der Person der Lena geschildert oder dargestellt wird, ist die Abwesenheit von Gut und Schlecht. Deswegen ist Lena gut. Und nicht schlecht. Wenn dem so ist, dann ist das geradezu ein metaphysischer Kern, den Faulkner uns hier hinterlässt: sollte jemals der Gegensatz von Gut und Schlecht aufgehoben sein, sollten die Menschen das erreichen können, dann wären sie gut. Ich weiß nicht, ob ich schockiert sein soll oder begeistert. Oder ob ich mir das gerade so hinbiege, zum versöhnlichen Abschluss einer langen, nicht immer begeisterten Auseinandersetzung mit diesem Text.

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.



    Kommentare

    Kommentar von Irisnebel
    Datum/Uhrzeit 29. November 2010 um 01:03

    fantastisch, wie man durch ihre brille in die welt eines buches und in ihre welt hineingesogen werden kann!

    “die Abwesenheit von Gut und Schlecht”… das ist wirklich etwas, das ich sehr sehr schaetze. und das einfache, das schwer zu machen ist… ich sehe leider, wie ich staendig am werten bin.

    Kommentar von NO
    Datum/Uhrzeit 29. November 2010 um 11:26

    Die Abwesenheit von Gut und Schlecht. Nicht schlecht, AT, so habe ich das noch nicht gesehen. Eine sehr überraschende Wertung und Deutung, dass dies einen Menschen (oder nur eine – diese – Romanfigur?) gut macht und letztlich der Grund für die Sympathie ist, die man Lena (und Byron!!?) entgegenbringt.

    Lena – und auch das hatte ich bisher so nicht gesehen – erinnert mich nun spontan an „Sonija“, das Mädchen aus den fürchterlichen Verhältnissen bei den Marmeladovs in Dostojewskis „Schuld und Sühne“. Die Prostituierte, die sich aufopfernde, gläubige Lichtgestalt, der ebenfalls jeder Sympathie entgegenbringt.

    Auch Sonija, nach bürgerlichen Maßstäben verworfen zwar, glänzt durch die Abwesenheit von Schlechtigkeit, durch aufopfernde, ehrliche und großer Liebe für einen Verkommenen (einen Mörder und Räuber nämlich) bei gleichzeitiger sexueller Freizügigkeit, durch Armut, durch Kinderliebe und Bescheidenheit. Und Gottvertrauen. Und insofern also parallel zu Lena. Bei ihr herausragend ist allerdings die Steigerung des Gottvertrauens in echte, tiefe Gläubigkeit. D a s erinnere ich bei Lena so nicht.

    Aber anders als bei Dostojewski war Gläubigkeit (und Religion) auch vielleicht für Faulkner nicht ein so entscheidendes Thema. Oder jdf. nicht bei den Frauengestalten. Denn jetzt, wo ich dieses schreibe, meine ich zu erinnern, dass Reverend Hightower, der geschlagene, verzweifelte und von seiner Frau verlassende Priester und Vertrauter Byron Bunchs sehr mit dem Glauben hadert oder sogar abgefallen ist.

    Beste Grüße

    NO

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 29. November 2010 um 23:36

    Liebe Iris,
    vielen Dank für Ihren Kommentar, der mich freut, weil er aufrichtig klingt. Ich hatte mich ja gerade noch bei Ihnen beklagt, ich hatte die Welt des Bloggens beklagend beschrieben als hermetisch und inzestuös, wo Blogger sich gegenseitig loben oder über flattr füttern, wo es aber kaum Kontakte zur Außenwelt gibt. Dennoch freue ich mich, weil ich weiß, dass Sie Ihrer Kunst genauso tief verbunden sind wie ich in der meinen, und nur dann kann man die Kunst der anderen sensibel bewerten, wenn man seine eigene zu bewerten weiß.
    Aléa

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 30. November 2010 um 00:08

    Lieber NO,

    „Anwesenheit von Gut und Schlecht“: das ist, zugegeben, etwas pathetisch. Es ist vielleicht sogar eine Übertreibung. Wer war das,, der gesagt hat, dass in der Übertreibung eine Wahrheit zum Vorschein kommt? Nutzen wir das Wort, das Iris Nebel in ihrem Kommentar wählte: Wertung. Lena Grove wertet nicht, sie bewertet nicht, sie urteilt nicht, sie verurteilt nicht. Hätte ich einen Liebhaber, der mich schwanger sitzen lässt, dem Burschen würde ich, vorausgesetzt er wäre noch greifbar, das Fell über die Ohren ziehen. Mich aber hinstellen, wie Lena es tut, und dem Mann noch die Gründe für sein Verhalten hinterherwerfen: das wäre undenkbar. Aber Lena nimmt es eben wie es ist. Wobei ich wohl nicht sagen würde, obwohl sie auf den Herrn vertraut, dass sie es aus Gottesglauben macht. Es scheint sich eher um eine Redenwendung zu handeln, wenn sie sagt „Ich nehme an, der Herr wird’s schon richten“.

    Etwas bewerten: wir müssen es im Leben immer tun. Wir müssen immer bewerten, ob etwas gut oder schlecht für uns ist. Eine Email, ein Kontoauszug, der Rat eines Freundes: das erste, was wir machen, ist zu bewerten, ob es gut oder schlecht ist. Von noch etwas anderer Qualität ist das Gute oder das Schlechte, das beträfe dann nicht mehr eine Mail, eine Zahl oder einen Rat, sondern etwas anderes, sagen wir mal (etwas vereinfachend): unsere Handlungen. Das was von uns ausgeht, nicht vom Konto, vom Emailprogramm oder vom Freund. Wir sind es, die etwas Gutes oder etwas Schlechtes tun oder dahin tendieren. Ich spüre jetzt gerade leider, dass ich mich in der Moralphilosophie verheddern werde.

    Lena sagt niemandem nach, dass er schlecht ist. Und deswegen ist sie gut. Gewagte These. Ja, Sie haben recht.

    Hightower, der keine unwesentliche Gestalt in dem Roman war, konnte ich keinen Beitrag widmen, der war mir wieder zu unsympathisch, zu verlottert und zu keiner Handlung fähig. Ja, er fiel vom Glauben ab, aber ein weiter Abfall war das nicht, er war auch zuvor nicht sehr gläubig, er ging eben ins Priesterseminar und dann wird man eben auch Priester. Der Mann, die Figur hat mich nicht gereizt.

    Zu „Schuld von Sühne“ kann ich wenig sagen, ich habe daran keine so gute Erinnerung. Und „Die Brüder Karamasov“ habe ich weggelegt, ich konnte es nicht mehr weiterlesen. Obwohl ich sowohl Dostojewski als auch Tolstoi gerne gelesen habe.

    Herzlich (und gleich auch gute Nacht)
    Aléa

    Kommentar von Melusine Barby
    Datum/Uhrzeit 7. Dezember 2010 um 13:06

    “Licht im August” schaffe ich gegenwärtig nicht (wieder-) zu lesen, drum kann ich zum Verständnis der Figur Lena Grove unmittelbar nichts beitragen. In anderem Zusammenhang aber berührt mich gerade jetzt die Frage nach der Güte des “reinen Toren”, “der reinen Törin” ungemein.

    Das Vermögen zwischen Gut und Böse zu unterscheiden und also sich selbst ein Gesetz jenseits des Naturgesetzes geben zu können, macht die Würde des Menschen, wie Kant sie versteht, aus. Was ihn so emphatisch den bestirnten Himmel über sich und das moralische Gefühl in sich feiern lässt, hängt an dieser Potenz aus der Natur heauszutreten: Vernunft und Verstoßung aus dem Paradies fallen daher auch hier (ganz ohne “Sündenfall”) zusammen.

    Der Tor/die Törin indeß kann nicht “böse” sein, denn dazu wäre ein Entschluss fähig, die Natur und den Schöpfergeist des Menschen gleichermaßen zu verneinen, den er/sie nicht fassen kann. Dennoch erscheint die Güte des Toren/der Törin “menschlich”, ja gerade sie rührt als Geste einer Menschlichkeit an, zu der die Vernunft nicht fähig ist. Diesen Widerspruch kann die Philosophie nicht auflösen. Ihn zu darzustellen, braucht es Literatur.

    Von allen Büchern Dostojewskis, die ich als sehr junge Frau alle geliebt habe, erinnere ich, bedeutete mir “Der Idiot” am meisten. Wenn am Ende der “Idiot”, Fürst geworden, hilflos auf dem Sofa sitzt und den Mörder streichelt, dann hat er Würde, obwohl ihm der Verstand abhanden gekommen ist. Den Widerspruch trägt in der allerletzten Szene die arme Lisaweta Prokojewna aus, die für den “armen Menschen” gut russisch weint und zugleich ausruft: “Genug der Schwärmerei, es ist Zeit, dass die Vernunft wieder zu ihrem Recht kommt.”

    Aber hat sie Recht? Und kann sie – die Vernunft – jemals wahrhaft gütig sein?

    Herzlich
    Melusine

    Kommentar von Melusine Barby
    Datum/Uhrzeit 8. Dezember 2010 um 14:47

    Ach, immer diese nächtlichen Fehlleistungen. Es muss heißen: “…dazu wäre ein Entschluss nötig” und ein “zu” vor “darzustellen” ist auch zuviel. Herrje, ich sollte doch mehr schlafen…

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 9. Dezember 2010 um 00:31

    Liebe Melusine,

    Ihr Kommentar ist um 13.06 Uhr eingestellt worden. Wenn Sie sich um die Zeit mit Schlaf entschuldigen wollen, dann schlafen Sie nicht zu wenig, sondern zu viel!

    Etwas substantieller äußere ich mich morgen zu Ihrem Kommentar!

    (Jetzt ist auch vom Rotwein nicht mehr viel übrig. Das ging ja schnell. Das Glas war zu klein)

    Aléa

    Kommentar von Melusine Barby
    Datum/Uhrzeit 9. Dezember 2010 um 07:08

    Liebe Aléa, ich war nicht verschlafen, sondern unausgeschlafen – das bleibt man den ganzen Tag. In meinem Fall: alle Tage. Ich schlafe selten mehr als 4 oder 5 Stunden. Das macht sich jetzt bemerkbar. Weil ich halt doch nicht Napoleon bin (was ich mir zwischenzeitlich einbildete, weil ich auch mal gerne von so einem Feldherrrnhügel auf die Welt schauen wollte).

    Herzliche Grüße
    Melusine

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 9. Dezember 2010 um 22:40

    Liebe Melusine,

    erklären Sie mir kurz das logische Verfahren durch das Sie zweifelsfrei herausgefunden haben, dass Sie nicht Napoleon sind? Meines Wissens hat auch Napoleon eben das herausgefunden, was bei dem Feldherrn als ein eindeutiges Kriterium gelten kann, dass er eben genau dies ist, was wer zu sein verneint. Möglicherweise ist das bei Ihnen auch so?!

    Die Verneinung bei Freund, kennen Sie diesen kleinen Aufsatz? Der Patient sagt: „Nein, es ist nicht die Mutter“, was, Freund zufolge hinreichend ist, um davon auszugehen, dass es genau diese Person ist, um die es geht. Und dann kommt der schöne Satz: „Die Verneinung ist eine Art das Verdrängte zur Kenntnis zu nehmen, eigentlich schon eine Aufhebung der Verdrängung, aber freilich keine Annahme des Verdrängten“.

    Zurück zum ernsten Teil des Lebens: „Dennoch erscheint die Güte des Toren/der Törin “menschlich”, ja gerade sie rührt als Geste einer Menschlichkeit an, zu der die Vernunft nicht fähig ist. Diesen Widerspruch kann die Philosophie nicht auflösen. Ihn zu darzustellen, braucht es Literatur.“ Das haben Sie sehr gut beschrieben! Dass die Vernunft kein Allheilmittel ist, dass die Vernunft nicht einziges Regiment sein kann und dass die Vernunft manches Mal geradezu unmenschlich ist, das ist auch meine Auffassung. Ich bin mit Ihnen einer Meinung, dass die Literatur Dinge darstellen kann, die die Philosophie nicht darstellen kann, weil bei ihr die Darstellung nur ein niederes Vermögen ist. Allerdings schätze ich natürlich die Philosophie auch gerade wegen ihrer logischen Stringenz.

    Russen sind gar nicht vernünftig. Das ist meine Auffassung, die ich jeden Tag hier zu Hause überprüfen kann. Das gehört nicht zu deren Vermögen. Und Vermögen hat die Farbe von Gold. Alles andere ist kein Vermögen. Sondern Zeitverschwendung.

    Herzlich

    Aléa

    Kommentar von Melusine Barby
    Datum/Uhrzeit 10. Dezember 2010 um 01:18

    Warum ich nicht Napoleon bin:
    Napoleon war 169cm groß (haben die Engländer gemessen in St. Helena).
    Ich bin nicht 169cm groß (habe ich gemessen), sondern 167cm.
    Wenn ich nicht 169cm groß bin, aber Napoleon 169cm groß war, kann ich nicht Napoleon sein.

    (Ein kleiner Unsicherheitsfaktor, rein logisch, bleibt, gebe ich zu; das liegt am Zeitfaktor. Zeit ist relativ. Wenn also Napoleon 169cm groß war, könnte er jetzt 167cm groß und also ich sein.

    Daraus rettet mich aber zweifelsfrei:

    Napoleon ist ein Mann. Ich bin kein Mann. Deshalb kann ich nicht Napoleon sein.)

    Gute Nacht
    Melusine

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 10. Dezember 2010 um 23:48

    Liebe Melusine,
    mein Fehler, ich war davon ausgegangen, dass Männer erst bei 1,70 anfangen.
    A.T.