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  • Aléa Torik: Liebe Azadeh, ich überlege, die Kommentarfunktion gänzlich auszuschalten. Ich habe mich aber noch nicht entschieden. Aléa
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  • Aléa Torik: Liebe Azadeh, ich schlage vor, wir warten bis zur Veröffentlichung davon, was im Januar 2013 der Fall sein wird, und dann kann jeder entscheiden, was mein richtiger Name ist, was das richtige und das falsche Verhalten war. Herzlich Aléa
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  • Aléa Torik: Lieber Holio, Sie können hier gerne mit Ihrem Meißel klopfen. Und ich habe auch nichts dagegen, wenn dabei etwas anderes herauskommt als ich das beabsichtigt habe. Soviel verstehe ich von Literatur, um zu wissen, dass die Autorin eine Interpretation unter anderen hat. Es stehen, sowie...
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  • avenarius: Liebe Alea, ja natürlich, es gibt immer eine Macht. Macht bedarf, ganz anders als die Gewalt, keinerlei Rechtfertigung, “da sie allen menschlichen Gemeinschaften immer schon inhärent ist. Hingegen bedarf sie der Legitimität. Macht entsteht, wann immer Menschen sich zusammenfinden...
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  • 21 November 2010

    Licht im August V: „Es wird da sein, versunken, ruhig, beständig, nicht verblassend …“

    Christmas ist auf der Suche nach seiner Identität. Er verzweifelt, weil er sie nicht findet. Wie man nur etwas finden kann, was man einst besaß. Er verzweifelt, weil er sie nicht erreicht. Wie man etwas erreichen kann, was man noch nicht besitzt. Er weiß offenbar nicht, dass Identität als Besitz vielleicht nur in der Form der Besessenheit vorstellbar ist. Der Besessene wird besessen, er besitzt nicht. Christmas weiß nicht, dass man immer auf der Suche ist. Identität ist der Versuch, sie herzustellen.

    Das zentrale Problem dieses Mannes ist in einem kleinen Abschnitt, in zwei Sätzen dargestellt, als er verhaftet wird und ein anderer über ihn sagt: „Er hat keinen Moment geleugnet. Er hat überhaupt nichts gemacht. Er hat sich weder wie ein Nigger noch wie ein Weißer verhalten.“ An anderer Stelle spricht Christmas mit einem Schwarzen und sagt “`Ich bin kein Nigger´ und der Nigger sagt: `Du bist schlimmer als das. Du weißt nicht, was du bist.“ Das ist das eigentliche Problem, nicht etwa Schwarz oder Weiß zu sein, sondern ein Zustand, der sich nicht zuordnen lässt. Ein Zustand also, in dem man weder etwas erreichen, noch etwas finden kann, weil die Ausgangsposition nicht klar ist. Ein Zu-Stand eben. Jenseits jeder Bewegung. Nicht die Stelle, von der ich komme, nicht die, wohin ich gehe, sondern die Stelle an der ich stehe: die ist nicht identifizierbar. Das muss, der Leser kann es nur ahnen, ein Gefühl sein, als ob man nicht existiere. Dieses Problem der Nichtexistenz, behaupte ich, wird erst im Moment seines Todes gelöst.

    In dieser Szene finde ich ihn, Faulkner, ganz groß. Es ist eine pathetische Szene, aber sie ist ausgezeichnet dargestellt. Sein Flucht im 19. Kapitel, die Verfolgung durch Grimm (!) und das Aufeinandertreffen der beiden Männer in der Küche von Hightower, das ist exzellent gemacht. Da kann einer wie Faulkner im Angesicht des Todes seiner wichtigsten Figur tatsächlich sogar von Heiterkeit reden. Auch hier haben wir wieder eine dieser typischen Faulkner-Formulierungen: Christmas liegt am Boden, er liegt im Sterben, die Augen weit geöffnet: „leer von allem außer dem Bewußtsein“, heißt es da. Und man fragt sich natürlich, Bewusstsein von was? Bewusstsein muss doch Bewusstsein von etwas sein. Dieses Etwas ist, wie an so vielen Stellen, eine Leerstelle, Faulkner sagt uns das nicht.

    „Als die anderen in die Küche kam sahen sie den inzwischen beiseite gestoßenen Tisch und Grimm, der sich über den Mann beugte. Und als sie näherkamen um zu sehen, was Grimm vorhatte, sahen sie, dass der Mann noch nicht tot war, und als sie sahen, was Grimm tat, stieß einer der Männer einen erstickten Schrei aus und stolperte rückwärts gegen die Wand und erbrach sich. Dann sprang auch Grimm zurück und warf das blutige Schlachtermesser hinter sich. „Jetzt wirst du die weißen Frauen in Ruhe lassen, auch in der Hölle“, sagte er. Doch der Mann am Boden hatte sich nicht gerührt. Er lag nur da, die Augen weit geöffnet und leer von allem außer dem Bewußtsein, und mit etwas wie einem Schatten um den Mund. Einen langen Augenblick sah er mit friedvollen, unergründlichen und unerträglichen Augen zu ihnen auf. Dann schienen sein Gesicht, sein Körper, schien alles zusammenzubrechen, in sich zusammenzufallen, und aus der zerschlitzen Kleidung um seine Hüften und Lenden stürzt das aufgehaltene schwarze Blut wie losgelassener Atem. Es stürzt aus dem bleichen Leib wie der Funkenregen aus einer aufsteigenden Rakete, und auf diesem schwarzen Ausstoß schien der Mann aufzusteigen und in ihr Gedächtnis einzudringen, auf immer und ewig. Sie werden das Bild nie verlieren, wo sie auch sein werden, in friedlichen Tälern, an ruhigen und sanften Flüssen des hohen Alters, wo sie in den spiegelnden Gesichtern von Kindern altes Unglück und neue Hoffnungen sinnend betrachten werden. Es wird da sein, versunken, ruhig, beständig, nicht verblassend und auch nicht besonders bedrohlich, sondern aus sich allein heraus heiter, aus sich allein heraus triumphierend. Wieder stieg aus der Stadt kommend, durch die Wände ein wenig gedämpft, das Kreischen der Sirene zu einem unglaublichen Crescendo an, so schrill, bis es für Ohren nicht mehr zu hören war.“

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.



    Kommentare

    Kommentar von Der Buecherblogger
    Datum/Uhrzeit 21. November 2010 um 18:58

    Ich habe das Buch nicht gelesen, aber in dieser, man könnte fast gemein barock sagen “Apotheose einer Kastration” ist der “Christus am Kreuz” mit seinem Lendenschurz, der Anblick des Leidens, der immer im Gedächtnis bleiben wird, die Sirene als Metapher für das Gewitter nach der Kreuzigung auf Golgatha, der Ton, der nur für Gläubige hörbar ist, mehr als deutlich. Je nach Betrachtungsweise könnte man Faulkner nun dafür feiern, die Christusgeschichte neu geschrieben zu haben oder man könnte darin auch etwas Plagiatives sehen.
    Sie waren in “The Grimms” mit dem rumänischen Freund oder Gast, sonst wäre Ihnen der Name Grimm, mir scheint es jedenfalls so, kein (!) wert gewesen?

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 21. November 2010 um 20:58

    Lieber Dietmar,

    zu dem Freund aus Rumänien: wir waren auf dem Invalidenfriedhof und auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof und dann waren wir tatsächlich in The Grimms, weil ich ihm meinen Arbeitsplatz zeigen wollte. Diese Koinzidenz mit dem gestern Abend geschriebenen, zuvor noch schnell eingestellten Artikel ist mir tatsächlich entgangen. Und den Namen dieses Mannes aus Faulkners Roman habe ich wirklich auch erst heute Morgen hinzugefügt. Was einem alles entgehen kann!

    Das war übrigens ein sehr schöner Tag. Wir haben über Literatur gesprochen, vor allem über meine, über meinen Stil – der verbesserungsbedürftig sei, ich habe gute Argumente gehört und muss das auf mich einwirken lassen – und vor allem haben wir ein Wort und eine Tatsache hin und her gedreht, die Rumänen immer im Mund führen, wenn sie über die Vergangenheit reden, und Rumänen reden über die Vergangenheit, ein Wort, das man in Deutschland kennt, aber vielleicht nicht richtig einschätzen kann und das Rumänen, deswegen reden sie so viel darüber, auch nicht einschätzen können: Securitate. Ich habe viele Geschichten gehört und eine Flasche Rotwein bekommen. Der Mann hat eine enge Beziehung zu meiner Kindheit- näheres gibt‘s in meinem Roman – aber eigentlich haben wir uns zum ersten Mal richtig unterhalten. Der ist natürlich auch Schriftsteller.

    Mit Ihrer Christus/Christmas Analogie liegen Sie genau richtig, es gibt eine Fülle von Anspielungen auf die Erlöser-Geschichte durch das ganze Buch hindurch. Und in dem Fall dieser Zeilen wäre ich eher fürs Feiern als fürs Anzeigen eines Plagiats. Dazu sind die Anspielungen viel zu offensichtlich und auch seit jeher von den Literaturkritik herausgestellt worden.

    Danke für den Kommentar

    Kommentar von NO
    Datum/Uhrzeit 26. November 2010 um 17:08

    Auch diese Passage, AT,

    hatte mich damals ratlos zurückgelassen. Im Grunde – so ist meine Erinnerung – lässt sich Christmas umbringen. Er flieht nicht mehr, er wehrt sich nicht, er nimmt (Christus gleich) seinen Tod entgegen. Völlig unverständlich für mich. Passend, weil parallel gestaltet zum Tod von Mrs. Burden: Der Romantext lässt, so meine ich zu erinnern, Raum für die Deutung, sie ließe sich ohne Gegenwehr von Christmas den Hals durchschneiden, nachdem sie vergeblich auf ihn geschossen hatte. Passend, aber völlig unverständlich.

    SIE schlagen jetzt vor, wenn ich das recht verstehen, Christmas (und entsprechend auch Mrs. Burden?) lässt sich umbringen, weil er seine Identität nicht findet und deswegen sterben will bzw. muss. Aber auch das erschlösse sich mir nicht.

    Sie finden mich mithin – heute wie damals – ratlos. Verzweifelt: Einer der der größten Autoren des 20. Jahrhunderts, eines der berühmtesten Bücher der Welt – aber ich verstehe wesentliche Passagen nicht.

    Nicht, dass er nicht etwas hätte, was auch mir gefiele. Sprache und die Erzählweise in Kreisbewegungen nannte ich ja schon, auch die Liebesgeschichte Byron/Lena und auch die drastische Nigger-Sprache/-Problematik rüttelt natürlich schon an einem. Mir gefällt auch noch das verzögerte Auftreten wichtiger Personen: Christmas und Burden treten ja relativ spät erst als Hauptpersonen ins Romangeschehen ein. Und der von Ihnen genannte Grimm – ja nicht ganz unwichtig – taucht erst fast am Ende auf und dominiert mindestens ein ganzes Kapitel. Ich erinnere auch an das sehr spät auftretende Ehepaar mit besonderer Beziehung zu Christmas (ohne hier zu viel zu verraten). Diese Spätauftritte sind – soweit ich weiß – so sehr gegen alle creative writing-Schreibregeln, dass es schon Spaß macht, das so zu lesen.

    Außerdem erinnere ich jetzt, wo ich das hier hinschreibe, eine wilde Verfolgungs- und Totschlags- und Liebesgeschichte, in die Christmas mitten im Roman verwickelt ist. Also: Gut ist er schon, der Faulkner. Ich würde wohl auch noch einmal ein Buch von ihm lesen (beispielsweise die mir geschenkten „Wilde Palmen“, die seit 100 Jahren in meiner Bibliothek stehen).

    Aber verstehen tue ich ihn nicht, den Faulkner. Nicht immer.

    Beste Grüße

    NO

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 26. November 2010 um 23:50

    Lieber NO,

    Faulkner wird, wie Sie sagen, von vielen für einer der größten Autoren des vergangenen Jahrhunderts gehalten und „Licht im August“ ist eines der berühmtesten Bücher dieses Jahrhunderts. Letzteres verwundert durchaus. Ich würde, ich habe das wohl schon gesagt, „Absalom, Absalom“ höher bewerten, und auch „As I lay dying“. Ich finde in “Licht im August” einiges rätselhaft, anderes bloß erstaunlich. Mich stört es nicht so sehr, wenn ich etwas nicht verstehe, wie das Verhältnis zweier Personen. Wenn es gut gemacht, also gut geschrieben, würde ich den Genuss darüber wichtiger nehmen, denn meinen Versuch, das Verhältnis zu verstehen.

    Faulkner hat einen ganz ungewöhnlichen Stil, der vielleicht auch zu seiner Einschätzung als einer der ganz Großen beiträgt. Zu diesem Stil gehört auch das späte Einflechten seiner Hauptfiguren. Obwohl ich auch dies nicht als irritierend empfinde. Ich überlege gerade, warum das so ist. Auch Wallace in „Unendlicher Spass“ (ich erinnere mich sehr gerne daran, das war eine tolle Lektüre!), der ja über Heerscharen von Personal gebietet, ich meine auf einer amerikanischen Seite gelesen zu haben, dass er etwa 1000 Figuren (!) auftreten lässt, erfindet auf den letzten Seiten noch mehr Leute als in einem normalen Roman insgesamt; again: es hat mich nicht gestört, dass Personen so spät hereinkommen und dann ins Zentrum rücken, es stört mich eher, wenn Geschichten so vorhersehbar sind. Ich habe einmal in so ein creative writing Ding hineingesehen und da war dann alles genauso angelegt, dass es ganz starre Strukturen gibt, wie Geschichten funktionieren, nämlich quasi abseits jeder Kreativität. Der Weg in solchen Anleitungen ist eigentlich klar und deutlich vorgegeben. Was mir an Faulkner gefällt ist das, was mir immer gefällt, war mir auch bei Wallace so gut gefallen hat: eine Respektlosigkeit gegenüber (literarischen) Konventionen. Das macht das so wie er das will und wenn er mitten im Satz die Perspektive wechseln will, das macht der das. Ich könnte mir sehr gut den Brief vorstellen, den Faulkner von so einem creative writing course bekommt, Sehr geehrter Herr Faulkner, Sie sind nicht unbegabt, aber Sie müssen etwas an Ihrem Stil ändern, Sie erzählen ja immer dasselbe und leider immer mit anderen Worten so dass man am Ende nicht mehr weiß, was Sie da nun eigentlich erzählen.

    Was Christmas und Mrs Burden betrifft: ich wollte tatsächlich Christmas Tod so verstanden wissen, dass er damit der ewigen Unsicherheit und des Unwissens über sich, dass er all das los ist. Ich kenne diese Unsicherheit ja ein wenig von der Blindheit Marijans, das Nichtwissen, was man da in Händen hält, nicht wissen, was in der Zeitung steht, nicht wissen, was dieses oder jenes jetzt bedeutet, weil es sich einzig über den Gesichtssinn erschließt; man kennt es von Kindern, die nicht wissen, wer der leibliche Vater ist. Ich glaube, dass das sehr quälend sein kann, obwohl auch hier muss ich sagen: es gelingt ihm nicht, das darzustellen, es gelingt Faulkner nicht, das so intensiv darzustellen, dass ich ihm den Tod von Christmas als wirklich notwendig abnehme.

    Vielleicht ist Faulkner auch darin groß, dass er uns solche Figuren hinterlässt, die man einfach nicht versteht, die man nicht verstehen kann, die er, das war ja meine Vermutung, selbst nicht versteht. Wie sehen die Werkzeuge, die wir zur Verfügung haben, denn aus? Sehen denken, fühlen, wissen. Das sind nicht viele. Und sie alle sind nicht geeignet uns eine Figur vollständig zu erklären. Es bleiben Reste, die wir nicht verstehen können. Mehr als Reste. Ich bewerte aber das, was sich als unverständlich entzieht, nicht so negativ. Es stört mich nicht so sehr.

    Zu Lena werde ich noch in meinem letzten Beitrag etwas sagen, der kommt am Wochenende, die ist wirklich eine schöne Figur, und zeigt, mit wenigen Worten eine, allerdings ebenfalls rätselhafte Haltung. Was auch passiert, Lena ist frohen Mutes.

    Was immer Sie am Wochenende unternehmen, oder, wenn Sie erst am Montag wieder in Ihre Mails schauen oder in Blogs, was immer Sie unternommen haben, wünsche ich Ihnen: viel Spaß dabei.

    Aléa

    Kommentar von ANH
    Datum/Uhrzeit 13. Januar 2011 um 20:31

    F ü r Faulkner.

    Immer.

    Toll, Aléa, daß Du Dich so mit diesem riesigen Dichter beschäftigst und – ihn fandest.

    A.

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 14. Januar 2011 um 17:13

    Lieber Alban,

    ich wähnte dich noch in der Serengeti.

    Wo hast du denn meinen Faulkner Beitrag ausgegraben? Das war im vergangenen Jahrzehnt!

    Ich weiß natürlich, warum du anklopfst und was du willst: Olga. Aber ich werde mich schützend vor sie stellen. Ich werde ihre Jungfernschaft bis zum Letzten verteidigen. Naja, bis zum Vorletzten. Sie selbst verteidigt sie ja auch nicht.

    Faulkner, auch wenn die Auseinandersetzung nicht immer nur zum Vergnügen war, ist einer der Großen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass man ihn unmöglich nachahmen kann. Dieses wilde und ungezügelte Durcheinander von Bewusst und Nicht-Bewusst, das kann kein anderer, Wechsel von Perspektiven und Brüchen in der Erzähllogik: wollte man das imitieren, landete man unweigerlich in der Schwatzerei.

    Jetzt, da es mir an den Kragen geht, an den erzählerischen Kragen, begreife ich langsam, was es heißt, ein Buch zu schreiben. Jetzt, da der Lektor mir über die Schulter schaut, da der Verleger Termine macht und von Setzer und Drucker spricht, da bekomme ich es mit der Angst zu tun. Wo früher eine schöne Formulierung neben der anderen stand, steht heute Katastrophe neben Katastrophe. Zum Glück müssen andere vor mir bei ihren eigenen Büchern Ähnliches gesehen haben. Die meisten anderen. Vielleicht hatte Faulkner nur den Blick für die Katastrophe nicht. Deswegen hat er so gute Formulierungen und Konstruktionen.

    Aléa