22 August 2010
Die Sado Satanas
Ich stelle ein paar Informationen für Genova zusammen, der im nächsten Monat nach Bukarest fährt und mich um Tipps gebeten hatte. Da ich oft die Adressen nicht kenne, musste ich skypen und im Netz schauen. Dabei stieß ich auf einen Videomitschnitt der Sado Satanas im „Fire Club“ in Bucureşti und dachte, während ich das hörte: ich komme nicht aus Mitteleuropa. Das ist Balkan. Wir sind da anders. Dann bemerkte ich, dass der Sänger in Deutsch singt – wenn man das Singen nennen kann – und entdeckte, dass es sich bei den Sado Satanas um eine Dresdner Band handelt. Dresden, das ist eben nicht Mitteleuropa. Die sind da anders.
Im Fire Club habe ich mal mit einem ziemlich hübschen Typ, Corvin, rumgeknutscht. In den war ich heftig verknallt. Irrtümlicherweise.
Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
geschehn aus unablässigem Bestreben.
Aléa hat’s hierher gestellt,
und zwar soeben.
Geschrieben: August 22nd, 2010 unter Allzupersönliches, mittel












Kommentar von Der Buecherblogger
Datum/Uhrzeit 23. August 2010 um 11:28
Die Gruppe mag zwar Rumänien, aber auch wenn sie jeden politischen Zusammenhang bestreiten und angeblich zwischen Machiavelli und Nietzsche schweben, klingt mir dieses “Black Metal” doch ziemlich nach Wikingern und Blut und Boden. Das erinnert mich an meine Jugend, da gab es “Black Sabbath”, aber der Sänger konnte wenigstens singen. Falls sie sich mal altmodisch entspannen wollen, schauen Sie doch mal bei mir vorbei.