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  • Aléa Torik: Lieber Norbert, man ist ja einiges gewöhnt bei den Autoren. Was die alles tun, um gelesen zu werden, beispielsweise das Schreiben seltsamer Bücher. Ich fände es allerdings doch etwas übertrieben, wenn sich ein Autor nach dem Schreiben seines Buchs sogleich aus dem Leben verabschiedet:...
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  • Norbert W. Schlinkert: Liebe Aléa, noch habe ich Deinen Essay ja nicht gelesen – kommt aber noch! Bin gespannt wie ein Flitzebogen! Und was meine durch eigenes Lesen hervorgerufene Belebung von Texten inzwischen leiblich von uns gegangener Autor:inn:en angeht, so ist es nicht Trost, den ich da...
  • Aléa Torik: Lieber holio, Sie haben recht, die Politik lassen wir hier außen vor. Richtig glücklich bin ja auch nicht mit dem Etikett der Postmoderne. Aber irgendwie müssen wir es ja benennen. Sagen wir Transmoderne. Die wesentliche Information ist allerdings angekommen, schon lange: dass Sie...
  • Aléa Torik: Lieber Norbert, fein, dass ich dich zum Assoziieren bringe. Dass steter Tropfen den Stein höhlt, habe ich bisweilen schon gehört. Aber hat mal jemand gefragt, was mit all den ausgehöhlten Steinen anzufangen ist? Wozu Steine höhlen? Was Cărtărescu betrifft, ich habe es in dem Essay...

  • 08 Juli 2010

    Hölderlin in modern times

    Die Frau: „Arbeiten Sie hier?“
    Der Buchhändler: „Ja, mehr oder weniger, meist weniger.“
    „Sie, haben Sie eventuell Bücher von diesem … äh … Hölderlin?“
    „Ja, schon. Hier zum Beispiel eine Gedichtausgabe, sehr gut kommentiert.“
    „Nein, Gedichte nicht um Gottes Willen, haben Sie nicht so kleine Geschichten?“
    „Kleine Geschichten hat er nicht verfaßt.“
    „Ach so, ja was denn?“
    „Einen Briefroman mit dem Titel Hyperion.“
    „Ist der spannend?“
    „So würde ich das nicht sagen.“
    „Was hat er denn Lesbares geschrieben, für abends vor dem Einschlafen?“
    „Meines Wissens nichts.“
    „Ja, er muß doch was geschrieben haben, sonst würde er doch nicht im Reiseführer stehen.“
    „Ein Trauerspiel in fünf Akten über Empedokles.“
    „Über was?“
    „Empedokles war ein griechischer Philosoph, der sich aus Verzweiflung in den Ätna stürzte.“
    „Naja, und wenn ichs mal in einer anderen Buchhandlung versuche?“
    „Das können Sie machen, versuchen kostet nichts.“
    „Und wo ist die nächste Buchhandlung?“

    (Ein wahrhaftiger Dialog aus dem Erlebnisbereich einer Tübinger Buchhandlung.)

    Schwäbisches Tagblatt, 5.9.1990

    Und hier hab ichs her.

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.



    Kommentare

    Kommentar von Der Buecherblogger
    Datum/Uhrzeit 9. Juli 2010 um 00:30

    Sie sollen sich nicht bei Klingemann und Hölderlin “rumtreiben” oder Nachtwächter besuchen, sondern Ihren neuen Roman schreiben. Ihr Buch möchte ich schließlich lesen.
    “An die Parzen” zitiere ich trotzdem:

    Nur Einen Sommer gönnt, ihr Gewaltigen!
    Und einen Herbst zu reifem Gesange mir,
    Daß williger mein Herz, vom süßen
    Spiele gesättiget, dann mir sterbe.

    Die Seele, der im Leben ihr göttlich Recht
    Nicht ward, sie ruht auch drunten im Orkus nicht;
    Doch ist mir einst das Heilge, das am
    Herzen mir liegt, das Gedicht, gelungen,

    Willkommen dann, o Stille der Schattenwelt!
    Zufrieden bin ich, wenn auch mein Saitenspiel
    Mich nicht hinab geleitet; Einmal
    Lebt ich, wie Götter, und mehr bedarfs nicht.

    Irgendwo hier habe ich auch schon den Satz aus dem Gedicht “Andenken” gelesen:

    Was bleibet aber, stiften die Dichter.

    Diese sechs Worte kann man im Kurpark Bad Driburg sogar auf sechs Steinen abgehen. Die Begehbarkeit von Dichtung bewirkt Wunder.

    Kommentar von schneck08
    Datum/Uhrzeit 10. Juli 2010 um 09:22

    So ist das in dieser kleinen mit Hochgeist überfrachteten Stadt. Sie bietet Raum für derlei hübsche Dialoge aber es fehlen die Fabriken und die Schlote.

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 10. Juli 2010 um 09:44

    Lieber Schneck,

    Sie sprechen von Tübingen? Da war ich noch nie. Da gibt es keine Industrie? Aber die gibt es in Berlin doch auch nicht. Kaum. Vielleicht gibt es die bald gar nicht mehr. In dieser Gesellschaft wird nichts mehr hergestellt.

    Wissen Sie was? Sie bekommen hier eine kleine Aufgabe zugewiesen. Führen Sie uns Lesern und Leserinnen doch mal bitte eine Gesellschaft vor Augen, eine kleine utopische, vielmehr utopistische Schrift, in der nichts mehr hergestellt wird, sondern alles sich nur noch auf Dienstleistungen konzentriert: freundlich sein , lächeln und sagen: Leider kann ich Ihnen Ihr Scheißhandy nicht reparieren lassen, weil es den Reparaturdienst nicht mehr gibt.

    So ist das, wenn man sich nach langer Zeit unentschuldigten Fehlens plötzlich wieder meldet und anderer Leute – und Leutinnen – Blogs kommentiert. Sagen wir, Abgabe Ende nächster Woche, vielleicht 100 bis 120 Seiten, keine große Sache, aber schön strukturiert bitte.

    (Regieanweisung: Aléa lacht während des Schreibens)

    Ich hoffe es geht Ihnen gut.

    Herzlich

    Kommentar von schneck08
    Datum/Uhrzeit 11. Juli 2010 um 09:05

    Liebe Frau Torik,

    da haben Sie mir jetzt aber was Ordentliches aufgebrummt! Und eigentlich haben Sie das doch schon in wenigen Worten ganz wunderbar selbst formuliert: “Leider kann ich Ihnen Ihr Scheißhandy nicht reparieren lassen, weil es den Reparaturdienst nicht mehr gibt.” Hinzufügen würde ich vielleicht noch: „Werfen Sie Ihr Scheißhandy einfach weg, repariert wird nicht mehr, es wird neu gekauft, Sie Depp, endlich kapito?“ Dennoch, Ihre kleine Semesteraufgabe ist mir natürlich Ehre und Sporn zugleich, leider ist eine Fertigstellung bis Ende nächster Woche nicht möglich, da ich mich in Vorbereitung einer Veranstaltung meines Kerngeschäftes befinde und danach die zwangsläufige Sommerpause zum Zwecke der Wellness, des Abenteuers, der Liebe im Allgemeinen sowie der Feldforschung eintritt.

    Ich hatte ja übrigens das Vergnügen, in Tübingen aufzuwachsen. Zum Aufwachsen eine ordentliche Stadt. Die Universität ist stilbildend und omnipräsent und so geschah es einst, dass ich – auf Informationsreise in Bezug auf meine zunächst gewählten Studienfächer – so auch nach Hamburg kam. Dort entstieg ich der U-Bahn und fragte den nächstbesten Hafenarbeiter, wo „denn hier die Universität…“ sei. Dieser zuckte, sehr zu meinem Erstaunen, die Schultern und meinte seemännisch harsch „Keine Ahnung!“. Das war spätestens der Moment, in dem ich wusste, dass das Leben offensichtlich weit mehr zu bieten hat als süddeutsche Geisteswissenschaften. Ich war endlich beruhigt!

    Sobald also die kleine mir aufgetragene Schrift in sicherlich holprig bescheidener Form fertiggestellt ist, werde ich es Sie wissen lassen. Und sollten wiederum Sie einmal die Stadt Hölderlins besuchen, so lassen Sie es mich gerne wissen, denn dann würde ich Ihnen den alten Universitätskarzer zeigen, Ihnen das Stocherkahnfahren beibringen und abendlich durch die nach wie vor überaus lustigen studentischen Kneipen ziehen mit Ihnen.

    Und noch ein letztes Übrigens: Ihre Mitbewohnerin hat denselben Namen, wie der Kirschkern. Das gefällt mir irgendwie.

    Gute Nacht,
    herzlich und in ähnlicher Regieanweisung,

    Schneck

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 11. Juli 2010 um 10:22

    Lieber Schneck,

    die Zahl hinter Ihrem Namen erspare ich mir, ich glaube, da kann keine Verwechslung vorkommen. Fall sich hier ein weiterer Schneck melden sollte, werde ich Sie in Schnell NULL EINS umbenennen und ihren Nachfolger in Schneck NULL ZWEI.

    Was ich nicht verstehe: Was wollen Sie mit mir machen, wenn ich einmal nach Tübingen kommen sollte, Karzer? Stocherkahnfahrten? Das sind doch sicher irgendwelche Schweinereien! Das haben Sie doch sicher bei DAF de Sade gelesen!

    Das verstehe ich ebenfalls nicht: meine Mitbewohnerin – Olga – hat denselben Namen wie der Kirschkern? Heißt der Kirschkern nicht Kirschkern? Oder hat der noch einen anderen Namen? Und Kirschkern ist nur sein Pseudonym. In Wirklichkeit heißt der Kirschkern Apfelkuchen. Ich antworte mit einem Zitat aus „Alice hinter den Spiegeln“, wo Alice auf einen Ritter trifft, im Kapitel „Die Erfindungen des Weißen Ritters“

    „Du bist traurig“, sagte der Ritter mit besorgter Stimme; „ich will dir ein Lied vorsingen, um dich zu trösten.“
    „Ist es sehr lang?“, fragte Alice, denn ihr waren an diesem Tag schon sehr viele Gedichte vorgetragen worden.
    „Lang vielleicht“ sagte der Ritter, „aber sehr, sehr schön. Jedem kommen dabei entweder die Tränen oder –„
    „Oder was?“, fragte Alice, denn der Ritter war plötzlich verstummt.
    „Oder auch nicht“, sagte der Ritter. „Der Name des Liedes heißt „Heringsköpfe“.
    „Ach, das ist wirklich sein Name?“, fragte Alice, damit es nicht so aussähe, als wäre ihr das gleichgültig.
    „Nein, du hast mich falsch verstanden“, sagte der Ritter etwas unmutig. So heißt sein Name nur, das Name selbst ist `Der ururalte Mann´“.
    „Dann hätte ich sagen sollen, `So heißt das Lied also?´, verbesserte sich Alice.
    „Aber nein doch, das ist wieder etwas anderes. Das Lied heißt „Trachten und Streben“. Aber freilich heißt es nur so.“
    „Ja, aber welches Lied ist es denn dann?“, fragte Alice, die sich nun gar nicht mehr auskannte
    „Das wollte ich dir eben sagen“, erwiderte der Ritter, Es ist das Lied `Hoch droben auf der Pforten; und die Melodie dazu habe ich selbst erfunden.“

    Soviel zum Namen des Kirschkerns. Aber die Antwort müssen Sie mir noch geben, ich erlasse Ihnen Im Gegenzug auch den kleinen Essay, den Sie da haben schreiben wollen.

    Jetzt mache ich noch ein bisschen Körperpflege und dann werde ich den Rest des Tages lesen. Geil!

    Herzlich
    Aléa

    Kommentar von schneck08
    Datum/Uhrzeit 11. Juli 2010 um 11:43

    liebe frau torik, mein name ist alice und ich kenne mich nun meinerseits nicht mehr aus, was nicht schlimm ist, da ich das gerne tue. noch kurz zum karzer und zum stocherkahn: nicht ALLE älteren herren goutieren zwangsläufig den de sade! (wer war das noch gleich?)

    egal und pillepalle, viel spaß beim lesen,
    herzlich schneck

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 11. Juli 2010 um 12:10

    Lieber Schneck,
    nicht weglaufen, Sie müssen mir das noch mit Olgas Namen sagen!

    Kommentar von schneck08
    Datum/Uhrzeit 11. Juli 2010 um 12:30

    Also, liebe Frau Torik, jetzt Titten auf den Tisch: jene Olga heißt eigentlich Henriette. Wär’s sie ein Junge geworden, hätte sie Waldemar gehießen, wenn es mir gelungen wäre, ihre Mutter davon zu überzeugen, was mir nicht gelang, weshalb sie es vorzog, ein Mädchen zu werden. ‘Kirschkern’ nannte ich sie, damit niemand mitbekommt, dass sie eigentlich Henriette heißt, was sich aber ja nun erübrigt hat, dank Ihrer Beharrlichkeit.

    Übrigens: Kinderkriegen lohnt sich!

    Jetzt muss ich aber Stocherkahnfahren mit dem Kirschkern. Ihnen noch einen belesenen Sonntagnachmittag und wie immer herzlich, Schneck

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 11. Juli 2010 um 12:56

    Lieber Schneck,

    (Titten auf den Tisch?)

    das klingt ja nach einer Liebesgeschichte mit Happyend!

    Sie bekommen jetzt eine neue Aufgabe zugewiesen: Sie schreiben bitte alsbald eine Liebesgeschichte mit dem Titel „Henriette und Waldemar“, mit Kinderkriegen am Ende. Die Sexszenen – ob nach dem Vorbild von Marquise de Sade oder dem Casanovas sei Ihnen überlassen, meine Neigung würde eher dem Italiener den Vorzug geben – , müssten zeitlich vor dem Kinderkriegen liegen, das immerhin ist mir bekannt, was nicht bedeutet, dass sie, diese Szenen, nicht auch noch danach geschildert werden können, mittels eines temporalen Rückgriffs.

    Aléa

    Kommentar von Melusine Barby
    Datum/Uhrzeit 11. Juli 2010 um 15:01

    Auf die Geschichte bin ich auch gespannt. Sehr. Bitte unbedingt hier bekanntgeben, wenn sie erscheint. Für die Sex-Szenen rate ich sowohl vom Vorbild Sade wie von Casanova ab. Der ewige Wiederholungs- und Behauptungszwang langweilt. Es muss auch anders gehen, sogar bei Männern ; ) (D.H. Lawrence?).

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 11. Juli 2010 um 17:51

    Lieber Schneck,
    Sie stehen in der Pflicht. Wen immer Sie uns da als Vorbild für Ihre Liebhabereien präsentieren: wir sind gespannt.

    Kommentar von ANH
    Datum/Uhrzeit 12. Juli 2010 um 09:55

    Für die erotische Szene: >>>> Gerd-Peter Eigner, Brandig. Da lernt man so etwas, ohne, Melusine, “Wiederholungszwang”. Seltsam gefärbte Kategorie, übrigens, vor allem, wenn man sie physiologisch anschaut.

    Auf dem Weg in die Serengeti:
    ANH

    Kommentar von Melusine Barby
    Datum/Uhrzeit 12. Juli 2010 um 23:24

    @ANH Dann lese ich Eigner mal. Allerdings wird es August werden, bis ich dazu komme. (Kann den Urlaubskoffer ohnehin schon nur mit 2 Händen hochstemmen wegen der vielen Bücher.) Lernen (wie man erotische Szenen schreibt), soll hier aber Schneck. Falls ich (man kann ja nichts ausschließen) mal Erotisches schreiben will, kann ich mich, denke ich, auf keinen der bisher Genannten beziehen. Da ich ja Differenzfeministin bin (Partire da sé), sind männliche Autoren gerade hier eher kein Bezugspunkt. (Erica Jong aber auch nicht – wg. “Wiederholungszwang” – physiologisch und auch sonst:).

    Kommentar von ANH
    Datum/Uhrzeit 13. Juli 2010 um 18:44

    @MelusineB:
    Das ist absolut einsichtig.

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