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  • 24 März 2010

    Der Herr der Dschungel

    Gestern Nacht um ein Uhr, es war sogar schon nach eins, also eigentlich heute, vor fünf Stunden, komme ich nach Hause und Olga steht in der Türe. „Wie war‘s?“ fragt sie ohne Einleitung. Als wäre ich zum ersten Mal in meinem Leben mit einem Mann verabredet gewesen. Ich gebe einen Ton von mir, antworte aber nicht ausführlich und gehe in mein Zimmer. Das ist bei uns klar geregelt. Türe zu bedeutet, dass man alleine sein will. Da halten wir uns auch dran. Ich habe mich ausgezogen, bin ins Bad gegangen, Zähne geputzt, wieder zurück und dann ins Bett. Da geht doch die Türe auf, Olga kommt rein, sagt kein Wort, kommt zu mir ins Bett, schmiegt sich an mich, legt eine Hand an meinen Busen, beißt mir feucht in den Nacken, sagt erzähl! und schläft ein. Da liegt sie auch jetzt noch, ohne sich zu bewegen, es ist viertel vor sieben, meine Tastatur klappert und klickert und Olga schläft.

    Gestern Abend war ich mit dem Herrn der Dschungel verabredet. Ich bin ein paar Minuten zu spät gekommen. Das war strategisch bedingt. Ich wollte, dass er schon sitzt, wenn ich hereinkomme. Er hat aber gestanden als ich kam. Dann hat er sich gesetzt. Das war auch strategisch bedingt. Es war ihm wohl unangenehm, dass ich drei Zentimeter größer war als er. Vielleicht hat er gedacht, das fiele nicht so auf, wenn er sitzt. Dabei war er dann ja noch kleiner. Ich weiß, vielen Männern und Frauen ist die Körpergröße sehr wichtig. Männer müssen sich Frauen gegenüber größer fühlen. Vielleicht hat er sich aber auch hingesetzt, weil er gespürt hat, dass mir das nicht wichtig ist. Weil er die Größe dazu hatte.

    Wir mussten ein bisschen warm werden miteinander und waren auch noch beim formalen „Sie“ als wir uns drei Stunden später getrennt haben. Aber das ändert sich irgendwann. Nichtsdestotrotz war das ein wunderschöner Abend! Wir haben über Literatur gesprochen, über Wallace natürlich und Pynchon. Ich konnte eine Menge lernen. Wir haben über Rumänien, die Securitate, Herta Müller und Richard Wagner geredet. Herr Herbst hat mir einen Vortrag über Neue Musik gehalten und ich habe den Versuch unternommen, ein einigermaßen intelligentes Gesicht zu machen. Ich habe dieses Gesicht aufgesetzt. Aber das stand mir gar nicht gut und dann habe ich es auch wieder abgesetzt. Er hat mir von seinem Sohn erzählt, von den Anfängen der Dschungel, von der Buchmesse, vom Profi und von der Löwin. Das war ein Gespräch zwischen zwei Künstlern, zwischen Künstler und Künstlerin. Wir waren einvernehmlich der Meinung, dass wir, was wir da tun, das Schreiben, dass man das nur kann, wenn man sich zu hundert Prozent engagiert. Wenn man mit seiner Person dafür einsteht.  Schreiben kann man nur, wenn man sich dem verschreibt. Soviel zur Legasthenie. Das ist ein gutes Gefühl, zu bemerken, dass ein anderer genauso denkt wie man selbst.

    Außerdem weiß ich jetzt etwas, was ich vorher nur habe ahnen können: der Mann macht keine Umwege beim flirten. Der macht das einfach ganz direkt. Es gibt Männer, die um die Ecke flirten und erst einmal eine Lebensversicherung abschließen, bevor sie sich an die Arbeit machen. So ein Mann ist er der Herr Herbst nicht. Der hat die Arbeit dann schon hinter sich und der flirtet, weil ihm das Spaß macht (übrigens, Herr Herbst, ich bin stinksauer, sollte ich bei Ihnen unter „Arbeitsjournal“ eingegliedert werden!).

    Beim Bezahlen, als ich bezahlen wollte, was mein Gegenüber allerdings nicht mit seiner Mannhaftigkeit verbinden konnte, habe ich ihm meinen Personalausweis unter die Nase gehalten. Ich lebe seit jeher mit meinem Namen. Inzwischen mag ich es, wenn Menschen nicht glauben wollten, dass ich tatsächlich so heiße. Aber ab einem bestimmten Punkt möchte ich, dass sie meine Existenz zur Kenntnis nehmen. Das ist ein enorm wichtiger Punkt, dass nach dem Zweifel die Sicherheit kommt. Weil ich mich durch den anderen selbst begreife. Weil ich mich über den anderen meiner Selbst versichere. Ich kann mir sagen, dass ich existiere, aber richtig begreifen kann ich es nur, wenn andere es können.

    Olga liegt da immer noch. Vielleicht ist sie längst tot. Wie findet man das heraus? Irgendein Mann der sie beatmen will, wird sicher bald hier auftauchen. Habe ich schon erwähnt, dass Olga Model ist und schlicht und ergreifend der schönste Mensch, den ich jemals gesehen habe? Und die hat Männer, das ist zum Abschnallen! Bei uns in der Küche sitzen manchmal Typen rum, das ist unfassbar. Olga arbeitet oft für H&M und die Typen, die andere nur auf Plakaten an der Bushaltestelle sehen, die treffe ich bei uns in der Küche. Vielleicht sollte ich Olga wachküssen. An ihr ist einfach alles schön, die ist beim Schlafen schön. Ich sehe von hier ihren Hintern. Die hat nichts an. Vielleicht sollte ich einfach wieder ins Bett gehen und Olga anfassen. Aber ich finde sie nur schön, nicht erotisch.

    Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
    geschehn aus unablässigem Bestreben.
    Aléa hat’s hierher gestellt,
    und zwar soeben.



    Kommentare

    Pingback von Tweets that mention Aleatorik » Der Herr der Dschungel — Topsy.com
    Datum/Uhrzeit 24. März 2010 um 12:14

    [...] This post was mentioned on Twitter by litblogslitblogs.net, Frank Fischer. Frank Fischer said: Yeah! Aléa Torik meets Alban Nikolai Herbst: http://bit.ly/aP8bdA [...]

    Kommentar von chSchlesinger
    Datum/Uhrzeit 24. März 2010 um 15:17

    Happenings gibt es, da werden greise ehemalige Prostituierte auf die Bühne geschickt, zahnlos “Ganz Paris träumt von der Liebe” zu singen. Mein Vorschlag für ein Date. Und mit Olga würde ich durchs Altenheim flanieren, die Olgas von Vorgestern besuchen. Auch, damit niemand in die Versuchung kommt, ein intelligentes Gesicht zu machen.
    Schachgroßmeister analysieren ihre Partien vom Ende aus, damit sie zu Beginn schon weise Entscheidungen treffen.
    Ich würde es nämlich als Niederlage empfinden, Olga in fünfzig Jahren in einer Kirchenbank kauern zu sehen, wie sie zur Heiligen Mutter Gottes betet. Dann hätte sie erschreckend wenig aus ihrer hervorragenden Startposition gemacht, finde ich.
    Gerne akzeptiere ich das gesamte “Liebesleben” Franz Kafkas, wenn mir dafür einige Seiten seines Hungerkünstlers gelingen. Was sind die Qualen der Liebe gegen die Wonnen der Unsterblichkeit?

    Kommentar von Dr Ranzig
    Datum/Uhrzeit 24. März 2010 um 15:37

    “Er hat aber gestanden als ich kam. Dann hat er sich gesetzt.”

    So, so, sie sind also Schriftstellerin

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 24. März 2010 um 15:45

    Hallo Dr. Ranzig,
    Sie machen Ihrem Namen alle Ehre! Das hat Stil, alle Achtung.

    Kommentar von amadea
    Datum/Uhrzeit 24. März 2010 um 17:36

    Hast du ihr jetzt an den Arsch gefasst oder nicht?

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 24. März 2010 um 20:51

    Liebe Amadea,

    wenn es mal immer so einfach wäre mit solchen Antworten. Frag Olga!

    Herzlich
    Aléa

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 24. März 2010 um 21:16

    Dr. Ranzig,

    Sie haben Recht, das waren nicht die hübschesten Formulierungen.

    Ich komme Ihnen hier nicht damit, dass ich keine Schriftstellerin bin, sondern eine werden will. Sein interessiert mich gar nicht. Stillstand ist nichts für mich. Und einer werdenden Schriftstellerin muss man die Gelegenheit geben, noch einmal anzusetzen und es noch ein zweites Mal zu probieren. Ich komme Ihnen hier auch nicht damit, dass ich keine Schnellschreiberin bin. Und auch nicht, dass ich in der Nacht nur drei Stunden geschlafen habe. Nicht damit, dass der schönste Mensch, den ich kenne, neben mir geschlafen hat und ich mich das, was Amadea gefragt hat, ob ich dem an den Arsch gefast habe, auch selbst habe fragen müssen und das auch getan habe.

    Die Sache mit den zwei unschönen Sätzen liegt vielmehr so: ich habe einfach nur die Wahrheit gesagt. Genauso hat es sich ereignet. Wenn der Herr Herbst diese etwas unglückliche Art hatte, sich zu setzen, das liegt das an ihm, nicht an mir. Ich war bloß die getreue Chronistin der Ereignisse. Gehen Sie zum Herrn Herbst und sagen Sie ihm das. Erklären Sie ihm das ruhig, dass man sich noch auf ganz andere Arten setzen kann. Dass man einen Platz einnehmen kann, dass ein Mensch sich auf eine Art und Weise setzen kann, das andere vor Neid erblassen lässt, einen Platz einnehmen, als wolle man ihn …

    So, narzisstische Kränkung ausgebügelt, Selbstbewusstsein wiederhergestellt.

    Kommentar von LaMèreDeMagritte
    Datum/Uhrzeit 25. März 2010 um 01:33

    Immer noch.Steigt Rauch aus einer Nase, einem Auge, einem Mund. Meine kleinen Schwestern segeln im Wind.Ihr Schatten streift die feuchte,kalte Erde aus der kein Wurm mehr kriecht.
    Hörten wir einst nicht unter den Wurzeln der Bäume die Stimmen des kleinen Volkes? Schrien denn niemals riesige Vögel die Sonne an? Riss nicht ein Sturm die Ziegel aus den Zweigen?

    Kommentar von LaMèreDeMagritte
    Datum/Uhrzeit 25. März 2010 um 01:51

    Monsieur Ranzig ist ein ehrenwerter Name. Wenn er auch noch ein Docteur ist, hat er allen Grund zu feiern.Ranzig muss nicht unbedingt einen physikalischen Zustand bezeichnen.In einen kleinen Schulranzen passt so allerlei karges Brot hinein.
    vive la Rèpublique…

    Kommentar von LaMèreDeMagritte
    Datum/Uhrzeit 25. März 2010 um 02:19

    Schlesinger ist auch ein schöner Name. Dennoch beginnt die Analyse einer Schachpartie nach wie vor mit dem ersten Zug.Nicht mit dem letzten. Es wäre denn, Sie spielen von Beginn an rückwärts, was allerdings bedeuten würde, daß es kein Ende gibt.Und somit auch keinen Anfang. Ein interessanter Gedanke, immerhin.

    Kommentar von LaMèreDeMagritte
    Datum/Uhrzeit 25. März 2010 um 02:23

    amadea : AMADEA MOZART?

    Kommentar von richie
    Datum/Uhrzeit 25. März 2010 um 09:26

    ach alea …

    Kommentar von richie
    Datum/Uhrzeit 25. März 2010 um 09:41

    hab mir extra wegen dir ne packung henna gekauft, vielleicht gehen wir mal im partnerlook ins berghain zur after hour?

    Kommentar von the bullet cobra
    Datum/Uhrzeit 25. März 2010 um 13:20

    sie sind echt ein grund mehr nicht zu bloggen.

    Kommentar von the bullet cobra
    Datum/Uhrzeit 25. März 2010 um 13:23

    sie sind echt ein grund mehr nicht zu bloggen.
    machen sie nen prof aber hören sie bitte auf herumzuätzen, sonst können sie sich tatsächlich mit herbst verschwistern und das langweiligste paar der welt werden. harte worte gewiss, aber um echt taff zu sein bedarf es etwas was selbst ich nicht habe und das heisst was.

    Kommentar von richie
    Datum/Uhrzeit 25. März 2010 um 13:42

    wer hier versucht ne rtl show abzuziehen, bekommt das entsprechende feedback, schon was von kybernetik gehört?

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 25. März 2010 um 15:37

    LaMèreDeMagritte,
    vielen Dank für die Hilfe, Zuspruch etc.
    Aléa

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 25. März 2010 um 15:41

    the bullet cobra:
    Vielen Dank für Ihren hochwertigen Kommentar, aber Sie müssen sich ein bisschen mehr Mühe geben, sonst fliegen Sie hier raus.

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 25. März 2010 um 15:43

    richie:
    dasselbe was für the bullet cobra gilt, gilt auch für dich: ich erwarte hier ein Niveau, dass sich über den Blödsinn, den du hier postet, erhebt, sonst fliegst du raus!

    Kommentar von richie
    Datum/Uhrzeit 25. März 2010 um 17:27

    wenn ich hier rausfliege, muss ich ins berghain alleine weinen gehen…

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 25. März 2010 um 17:37

    richi:
    Stimmt genau. Oder du fragst AHN, ob er mit dir geht. Wenn du dir schon so einen mächtigen Patron aus der deutschen Geistesgeschichte für deine Mailadresse gewählt hast, könntest du die Gelegenheit ja nutzen, was schlaues zu sagen. Sonst dreht der sich noch im Grabe um, weil man nach Auschwitz nicht mehr nur keine Gedichte schreiben kann, sondern auch keine vernünftigen Posts hinbekommt.

    Kommentar von cellini
    Datum/Uhrzeit 26. März 2010 um 07:12

    Liebe Aléa Torik!

    Habe mir beide Einträge hier und drüben, durchgelesen… empfinde sie als ein wenig versetzte, aber übereinandergelegte Parallelwelten. Hatte vor kurzem einen Traum, in dem solche Parallelwelten offensichtlich wurden, mein Auge konnte sie sehen, ich sie wahrnehmen. Seitdem bin ich jetzt auf der Suche nach diesen übereinander gelegten Welten. Und die Leute, die vor zwei getrennten Bildern stehen, weil sie die Parallelität nicht wahrnehmen können, die deshalb anfangen mit Schlamm zu schmeißen, vergessen immer, daß Schlamm (weil Erde) nährt, und zwar denjenigen, den’s trifft. Drüben ist es das Erdreich der Dschungel, in das sie hineingreifen, hier ist es Ihr Boden. Ich könnte es noch ganz anders ausdrücken… im Grunde sitzen solche Menschen abends vor ihrem Sehnsuchtsumwandler, fragen sich, wie sie ihren eigenen Schmerz verwinden können, weil sie feststellen, daß sie sich nach nichts mehr s e h n e n können, weil sie nicht mehr wissen, wie das geht, das s e h n e n.

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 26. März 2010 um 09:26

    Liebe Cellini,

    ich kenne Sie natürlich von Die Dschungel und Ihren Beiträgen dort und freue mich, dass Sie hierher gefunden haben. Ihr Beitrag ehrt mich, nach dem ganzen Blödsinn, den ich aus meinem Spamordner löschen musste. Was ich übrigens nicht verstehe, diesen Hass, der da teilweise durchschlägt. Oder vielleicht verstehe ich es doch, wenn ich mir Ihre Interpretation anschaue. ANH und ich werfen zwei getrennte Blicke. Es ist dasselbe Bild, von der Materialität her, aber wir sehen nicht dasselbe. Das wäre ja auch langweilig.

    Sie haben Recht, es geht hier nicht nur um Erotik, vor allem in den Kommentaren dort drüben, es geht um das, was der Erotik (notwendigerweise?) vorausgeht, die Sehnsucht. Vielleicht ist das der Grund, warum die Wellen so hoch schlagen: die müssen so hoch sein, damit die, die sie verursachen, nicht mehr erkennen, dass sie ihre Sehnsucht dahinter verbergen. Dabei verlängern und verschlimmern sie mit solchem Verhalten ihre Sehnsucht lediglich. Sehnsucht wird man nicht los. Man kann sie mildern, allerdings nicht durch das, was da drüben gerade geschieht.

    Herzlich
    Aléa Torik

    Kommentar von ANH
    Datum/Uhrzeit 26. März 2010 um 10:35

    Liebe Aléa, ich möchte sehr gerne auch Olga kennenlernen. Darf ich?

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 26. März 2010 um 11:05

    Lieber Alban
    das war ja klar: gestern war ich noch berauschend schön und dann kommt die nächst schönere, eine wirklich Schöne, die keinen Komperativ (und keine Komparatistin) zu fürchten braucht, weil sie Superlativ ist und ich bin ausrangiert. Langsam beginne ich, Sie zu fürchten.
    Aléa

    Kommentar von amadea
    Datum/Uhrzeit 26. März 2010 um 14:35

    Wir kennen uns

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 26. März 2010 um 14:40

    Amadea:
    Kein besonders gelungener Versuch, mich neugierig zu machen. Hat aber dennoch funktioniert. Kennen wir uns auf eine bestimme Weise und von irgendwoher? Oder kennen wir uns einfach nur so?

    Kommentar von the bullet cobra
    Datum/Uhrzeit 26. März 2010 um 15:20

    ich muss mich präzisieren, ich erinnere mich vage an ein post in der dschungel, wo sie etwas von “unanständig” schrieben, ich glaube bezogen auf schrifstellerei generell ( eine aussage ihres opas oder so ) und sie dann wohl meinten genau also dann mal rein in die unanständigkeit. ( sinngemäss )
    erinnern sie sich oder hab ich da was falsch kanalisiert ?
    wenn nicht, also wenn ich da richtig hörte so wollte ich ihnen eigentlich nur davon abgeraten haben mit meinem ersten ja recht krassen post – ich finde unanständigkeit passt nicht zu ihnen sie sollten ihr potenzial richtung heiterkeit ausbauen, naja
    verzeihen sie bitte den vorschlag, ich mische mich ungern in lebensweltlichkeiten anderer ein und diskutiere im grunde nur gerne mit mitunter deutlicher kritik – da wäre ich hier bei ihnen sowieso fehl am platze, weil ich hier kaum echte kritikpunkte bislang erkennen kann – was wohl dadurch begründet sein könnte dass ich sie recht deutlich auf der seite von wissenschaftlichkeit vermute – oder halt so etwas wie “objektivität” oder ganz einfach fairness.
    heisst ja nicht dass fairness austrocknen muss – noch so schnippisch drangehängt.

    Kommentar von ANH
    Datum/Uhrzeit 26. März 2010 um 16:11

    Liebe Aléa,

    aber nicht doch! Es geht mir allein um die Vollständigkeit… mit der S i e lockten, ohne daß ich sie schon pr0jezierte.

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 26. März 2010 um 23:16

    @the bullett cobra:
    Sie hören bitte damit auf, hier Nachrichten für andere zu hinterlassen, das ist ein Literaturblog.
    AT

    Kommentar von amadea
    Datum/Uhrzeit 27. März 2010 um 14:03

    liebe aléa
    bei euch sitzen also die models reihenweise in der küche. kriegst du auch mal einen von den jungs ab?
    amadea

    Kommentar von Aléa Torik
    Datum/Uhrzeit 27. März 2010 um 15:06

    Liebe Amadea,

    du hast mir die Frage noch nicht beantwortet, woher wir uns kennen. Machs nicht zu spannend!

    Olga ist für meinen Geschmack der schönste Mensch, den ich jemals gesehen habe. Wenn wir beide uns tatsächlich kennen – und mit kennen meine ich mehr als lediglich vom sehen kennen, also gar nicht – dann weißt du ja auch, dass ich zwei Jahre mit einem Blinden zusammen war, dann weißt du, dass ich fast nie ins Kino gehe, nie Werbung schaue, keinen Fernseher habe und nicht so sonderlich auf meine Klamotten achte, dass ich, kurz gesagt, nicht so ein Augentier bin. Olga ist keine Millionärin, dann würde sei nicht mit mir zusammen in einer Drei-Zimmer-Wohnung wohnen, von denen sie zwei bewohnt, ein Wohnzimmer und ein Kleider- und Klamottenzimmer. Das ist ihr wichtig. Und obwohl wir verschiedenen sind, mögen wir uns sehr. Oder weil wir verschieden sind. Sie ist sehr narzißtisch, achtet sehr auf ihr Äußeres, sie verdient ja auch Geld damit, und die Männer die sie so anschleppt, und sie schleppt an!, die sehen meistens vorzüglich aus und arbeiten oft im selben Beruf.

    „Nun gut, wer bist du denn?“
    fragt Faust den Mephisto in : Goethe, Faust I,
    Aléa

    Pingback von Litblogs.net – Lesezeichen 1 | 2010
    Datum/Uhrzeit 23. April 2010 um 05:14

    [...] Herr der Dschungel von Aléa Torik in Aleatorik > zu : Die Banater [...]

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