25 Februar 2010
Verehrung und Verachtung
Verehrung und Verachtung gehören zusammen wie wenig sonst auf der Welt. Wie Pech und Schwefel. Weil sie derselben Wurzel entstammen, derselben Tendenz. Beides hat etwas mit Knien zu tun. Mit Kniefall und in die Knie gehen. Einmal sinkt man selbst in den Staub, das andere Mal will man in den Staub sinken sehen.
Das eine ist der Staub, den das andere aufwirbelt.
Ich versuche mit solchen Worten zu fassen, was Frauen mehr oder weniger häufig erleben, mehr oder weniger direkt, was mehr oder weniger bewusst formuliert und vernommen wird und was bei der Mädchenmannschaft „Ihr durchtriebenen, miesen Fotzen!“ heißt.
Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
geschehn aus unablässigem Bestreben.
Aléa hat’s hierher gestellt,
und zwar soeben.
Geschrieben: Februar 25th, 2010 unter kurz, Worte, nichts als Worte












Kommentar von ANH
Datum/Uhrzeit 26. Februar 2010 um 18:19
“das andere Mal will man in den Staub sinken sehen.” – Nur, wenn man Verehrung f o r d e r t. Nicht, wenn sie jemandem entgegengebracht wird, jedenfalls nicht in jedem Fall. Aber das Bonmot ist fein, a l s Bonmot.