16 Januar 2010
Die Seite ist wieder da II
Die Seite ist wieder da. Aber ich noch nicht so richtig. Ich hatte ganz vergessen, dass ich hier ja bisweilen einen Eintrag machen muss. Macht ja sonst keiner. Aber ich habe eine gute Entschuldigung für die Sparsamkeit der letzten Wochen: ich hatte zu tun. Ich habe sehr intensiv an meinem nächsten großen Text gearbeitet. Ich habe mich für ein Stipendium beworben und ich bin nicht die Routinierteste in solchen Bewerbungen. Schließlich kam noch die Modifikation dieser Seite dazu, die hoffentlich am kommenden Montag abgeschlossen sein wird. Das alles hat meine Aufmerksamkeit in Anspruch genommen. Von nun an wird es wieder mehr um das gehen, worum es im Leben eben geht, natürlich um die Literatur.
Das passiert mir selten, aber momentan ist Literatur bei mir eher ein physikalisches Experiment: wie hoch kann ein Bücherberg anwachsen, bevor er umkippt? Ich werde meinen Berg demnächst abtragen und natürlich davon berichten. Ich finde ja nach wie vor, Mount Everest und Nanga Parbat zum Trotz, dass das Lesen eines der spannendsten Abenteuer im Leben ist. Gleichauf damit, von einem Mann angeschaut zu werden, das kann auch ziemlich spannend sein und das ziehe ich dem Abenteuer im tibetischen Hochgebirge auf jeden Fall vor.
Wenn ich intensiv an meinen eigenen Sachen schreibe, kann ich mich nicht auf das einlassen, was andere geschrieben haben. Aber demnächst kommen Clemens Setz und Thomas Stangl an die Reihe. Dann liegen hier noch die Erzählungen von Herman Melville und ein Buch von Amos Oz, von dem ich noch nie etwas gelesen habe. Alles von David Foster Wallace und alles von Roberto Bolaño. Und natürlich (!) Frau Müller. Damit bin ich ja wohl das Jahr 2010 ausgelastet. Auf dem Stapel liegt auch noch „Die halluzinogene Katze”. Morgen mehr.
Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
geschehn aus unablässigem Bestreben.
Aléa hat’s hierher gestellt,
und zwar soeben.
Geschrieben: Januar 16th, 2010 unter mittel, Paralipomena











