10 Dezember 2009
Technik ist das Problem, das sie zu lösen versprach
Ich finde es nicht weiter schlimm, wenn einem mal das nötige Kleingeld fehlt. Schlimmer ist es, wenn einem die Worte fehlen. Vor allem bei Schriftstellern gefällt mir das gar nicht, wenn sie schreiben, dass die Sprache hier leider nicht ausreiche. Das sind dann meisten sind entscheidenden Stellen. Die Sprache ist, behaupte ich, erfunden worden, um das zu formulieren was sich nicht von alleine ergibt. Sprache steht per se an der Stelle, an der es nicht ausreicht. Außerdem: Wenn die Worte ausreichen, um zu sagen, dass es nicht ausreicht, dann reichen sie auch aus, um etwas anderes zu sagen. Es ist der Job der Schriftsteller und Schriftstellerinnen, da sprechen, wo die Worte nicht ausreichen. So ungefähr war meine bisherige Auffassung. Gestern musste ich allerdings feststellen, dass es tatsächlich Situationen gibt, da die Sprache nicht ausreicht. Wo ich gerade einmal zwei Worte sagen kann und fassungslos nach einem dritten suche, das es nicht gibt. Es gibt nur diese beiden: Computer kaputt.
Wenn auch nicht jede Zeile gleich erhellt:
geschehn aus unablässigem Bestreben.
Aléa hat’s hierher gestellt,
und zwar soeben.
Geschrieben: Dezember 10th, 2009 unter mittel, Paralipomena












Kommentar von JesusJerkoff
Datum/Uhrzeit 11. Dezember 2009 um 00:39
Liebe Frau Torik,
bei diesem extremmienenverseuchten Thema wünsche ich Ihnen nur alles Gute, meinen Gott haben Sie auf Ihrer Seite